ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreGroße Auswirkungen eines kleinen Unterschieds
Gender-Medizin und geschlechtsspezifische Therapie
Bis heute werden geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der Arzneimittelforschung – aber auch in der Therapie – nicht ausreichend berücksichtigt, beklagte Prof. Dr. Oliver Werz, Jena. So sei die typische Patientin mit chronischen Schmerzen eine 55 Jahre alte Frau. Das typische Studienobjekt zur Erforschung der Analgetikawirkung dagegen sei eine acht Wochen alte männliche Maus.Show moreMedco gibt in Europa auf
Europa-Zentrale in Amsterdam wird geschlossen – BIGdirekt will alleine weitermachen
BERLIN (lk). Begonnen hatte alles mit großen Erwartungen: Das Arzneimittelmanagement sollte revolutioniert, milliardenschwere Einsparreserven bei der Patientenversorgung nach US-Vorbild aktiviert werden. Daraus ist nichts geworden. Nun zieht sich der inzwischen vom US-Marktführer geschluckte Gesundheitskonzern Medco enttäuscht vom deutschen Markt zurück und schließt seine Europa-Zentrale in Amsterdam.Show moreAmtsverzicht: Erika Fink kandidiert nicht wieder
Bundesapothekerkammer benötigt neue Spitze
BERLIN (lk). Erika Fink tritt als Präsidentin der Bundesapothekerkammer ab. Sie wird im Herbst nicht erneut für den Chefposten kandidieren. Das erklärte die 68-jährige Apothekerin im Interview mit DAZ.online. Erika Fink hatte das Amt im Juli 2009 von Dr. Ulrich Krötsch übernommen, der nach seiner Wahl im November 2008 überraschend zurückgetreten war.Show moreKein Kalium in der Selbstmedikation!
Interaktionen in der Herz-Kreislauf-Therapie erkennen
Im Apothekenalltag treten mehr als die Hälfte aller Interaktionsmeldungen bei Arzneistoffen auf, die bei Hypertonie, koronarer Herzkrankheit und Herzinsuffizienz eingesetzt werden. Doch gerade in der komplexen Therapie dieser Indikationsgebiete und der Vielfalt der Wirkstoffgruppen ist es wichtig, die Relevanz der Interaktionen zu erkennen, wie Dr. Nina Griese vom Zentrum für Arzneimittelinformation und Pharmazeutische Praxis zeigte.Show more"By mouth, by the ladder, by the clock and for the individual"
Strukturierte Schmerztherapie bei Palliativpatienten
Gemäß den Empfehlungen der WHO sollte die Schmerztherapie nach Möglichkeit oral, gemäß dem Stufenschema, einem festen Zeitplan folgend und patientenindividuell sein. Diese allgemeinen Vorgaben gelten auch für die Schmerztherapie bei Palliativpatienten, allerdings unter der Berücksichtigung, dass das Ziel - eine zufriedenstellende Analgesie - rasch erreicht werden muss, da den Patienten unter Umständen nur noch wenig Lebenszeit verbleibt, so Constanze Rémi, München.Show moreNutzenbewertung für alle Gliptine
G-BA nimmt Bestandsmarkt unter die Lupe
BERLIN (ks). Das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) sieht neben der frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel auch eine Nutzenbewertung für Arzneimittel des Bestandsmarktes vor. Nun will sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erstmals mit dieser zweiten Möglichkeit befassen. Am 7. Juli hat er eine Nutzenbewertung für verschiedene Gliptine zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 veranlasst.Show more
Gespaltener Kassenabschlag
Ein Vorschlag zum effizienten Umgang mit Rabattverträgen
Thomas Müller-Bohn | Die Rabattverträge und der Kassenabschlag der Apotheken sind zwei "Dauerbaustellen" im Arbeitsalltag und in der Berufspolitik der Apotheker. Auf den ersten Blick scheinen beide Themen nicht zusammenzuhängen, doch könnte eine Verbindung dieser Probleme beide einer Lösung erheblich näher bringen. Ein unterschiedlicher Kassenabschlag für Arzneimittel mit und ohne Rabattvertrag könnte die für Apotheken belastenden Fehlanreize beseitigen und den gesamtwirtschaftlichen Nutzen der Rabattverträge verbessern. Außerdem würde die Festlegung eines angemessenen Kassenabschlags für Arzneimittel ohne Rabattvertrag erleichtert. Darum soll hiermit der Vorschlag für die Einführung eines gespaltenen Kassenabschlags erläutert und in die berufspolitische Diskussion eingebracht werden.Show moreEngpässe in Krankenhäusern
Täglich Probleme in der Arzneimittelversorgung
BERLIN (svs). Die Krankenhausapotheker schlagen Alarm: Weil Arzneimittelhersteller nicht immer mit ihren Lieferungen nachkommen, fehlen in Krankenhäusern zunehmend lebenswichtige Medikamente. In letzter Zeit habe sich die Lage deutlich verschlechtert, warnt Dr. Torsten Hoppe-Tichy, Präsident des Bundesverbandes deutscher Krankenhausapotheker (ADKA). Die Bundesregierung erinnert Pharmaunternehmen und Großhändler nun an ihre Pflicht, für eine kontinuierliche Bereitstellung von Arzneimitteln zu sorgen.Show moreErbanlagen beeinflussen die Wirkung von Arzneimitteln
Genetische Polymorphismen berücksichtigen
Die genetische Ausstattung eines Patienten bestimmt nicht nur seine Empfänglichkeit für bestimmte Erkrankungen, sondern auch die Wirkung eines applizierten Arzneimittels, das heißt, sie nimmt darauf Einfluss, ob ein Medikament hilft oder nicht. Welche Rolle die Pharmakogenomik bereits heute spielt und wie ihre zukünftige Entwicklung aussehen kann, erläuterte Prof. Dr. Matthias Schwab, Stuttgart.Show moreEU-Pharmaindustrie: Kritik an rigiden deutschen Strukturen
Europäischer Pharmaverband EFPIA tagt in Berlin
BERLIN (ks). Die Bundesregierung muss aktiv werden, wenn der rasche Zugang zu neuen Arzneimitteln für deutsche Patienten gewahrt und Deutschland ein Standort für Arzneimittelinnovationen bleiben soll. Das betonte Richard Bergström, Hauptgeschäftsführer des europäischen Pharmaverbandes EFPIA, anlässlich eines Treffens des Verbandes in Berlin.Show more1000 Arzneimittel gegen seltene Leiden
Im Jahr 2000 ist die EU-Verordnung über Arzneimittel für seltene Leiden in Kraft getreten. Ihr Ziel war und ist es, Anreize für die Entwicklung und das Inverkehrbringen von Arzneimitteln gegen seltene Krankheiten zu schaffen. Die Förderung wirkt offenbar. Wie die EU-Kommission mitteilte, wurde vergangene Woche das 1000. Orphan Drug ausgewiesen. Show moreWie steht es um die Palliativversorgung in Deutschland?
Der steigende Bedarf ist kaum zu decken
Der Bedarf einer palliativen Versorgung schwerkranker Patienten wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zunehmen, doch bereits heute kann nur ein Teil der Betroffenen entsprechend betreut werden. Um auch in Zukunft eine menschliche und medizinische Versorgung der Patienten zu ermöglichen, müssen die vorhandenen Strukturen ausgebaut und mehr interdisziplinäre Netzwerke geschaffen werden, so Dr. Helmut Hoffmann-Menzel, Bonn.Show moreSymptomkontrolle in der Palliativmedizin
In der letzten Lebensphase die Ängste mindern
Belastende Begleiterscheinungen einer schweren Erkrankung können in vielen Fällen gelindert oder antizipativ verhindert werden. Wie die Kontrolle der gastrointestinalen, pulmonalen und psychischen Symptome beim Palliativpatienten aussehen kann, erläuterte Dr. Harald Braun, Groß-Gerau.Show moreVorteil Fortbildung
Petra Jungmayr, Carolina Kusnick, Benjamin Wessinger | Rund 800 Apothekerinnen und Apotheker besuchten den Pharmacon vom 3. bis 8. Juni in Meran, um Hintergrundwissen aufzufrischen und sich aktuell und praxisorientiert fortzubilden. Es wurde das Thema der Herz-Kreislauf-Erkrankungen unter verschiedenen Aspekten beleuchtet. Ein ganzer Tag widmete sich dem Lebensende: der Schwerpunkt Palliativmedizin stieß auf großes Interesse. Einen Blick in die Zukunft erlaubte der Schwerpunkt personalisierte Medizin: Wann wird es möglich sein, mithilfe individueller, auf den Patienten abgestimmter Therapieverfahren die Effektivität einer Behandlung zu steigern und unerwünschte Wirkungen zu vermeiden?Show morePfizer-Präparate durchlaufen frühe Nutzenbewertung
Geringer Zusatznutzen ist besser als gar keiner
BERLIN (ks). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 7. Juni zwei weitere Beschlüsse zur frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel gefasst. Betroffen sind zwei Substanzen: Apixaban (Eliquis®), das zur Prophylaxe venöser Thromboembolien nach Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen zugelassen ist, und das Orphan Drug Tafamidis Meglumin (Vyndaqel®).Show more
Expertenrat zur ApBetrO
Am 12. Juni 2012 ist die neue Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) in Kraft getreten. Die Apotheken müssen nun zahlreiche neue Bestimmungen und Verordnungen in die Praxis umsetzen. Unser DAZ-Leserservice bietet Hilfestellung an, um diese Umsetzung zu erleichtern. Fünf Experten stehen zur Verfügung, die Ihre Fragen zur Apothekenbetriebsordnung beantworten. In der letzten DAZ veröffentlichten wir bereits zwei der eingegangenen Fragen und Antworten, die von allgemeinem Interesse sind. Weitere Fragen und Expertenantworten finden Sie nachstehend.Show moreKontraproduktiv: Anti-TNF-Therapie und Rauchen
Eine vor Kurzem auf dem Jahreskongress der Europäischen Rheumatologen-Vereinigung vorgestellte Studie untermauert, was Ärzte schon lange sagen: Rauchen verträgt sich nicht mit einer Therapie mit TNF-Inhibitoren. In der Studie sprachen rauchende Patienten auf die Therapie deutlich schlechter an als Nichtraucher.Show more
Auch auf das Auge achten!
Bei Diabetes regelmäßig zum Augenarzt gehen
Diabetische Retinopathie und Makulopathie gehören zu den mikrovaskulären Komplikationen des Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Das Risiko lässt sich durch eine möglichst gute Blutzuckereinstellung reduzieren. Um Netzhautveränderungen möglichst früh zu erkennen, werden regelmäßige augenärztliche Kontrollen empfohlen. Die Therapie stützt sich im Wesentlichen auf die Laserkoagulation und, bei Visusbeeinträchtigungen durch ein diabetisches Makulaödem, auf die intravitreale Applikation eines VGF-Inhibitors.Show moreAuf der Suche nach neuen purinergen Arzneistoffen
Purinrezeptor-Kongress "Purine 2012" in Fukuoka
Nucleotide wie ATP, ADP, UTP und das Nucleosid Adenosin spielen nicht nur eine zentrale Rolle im intrazellulären Stoffwechsel, sondern dienen auch als Transmitter oder Modulatoren in der Zell-Zell-Kommunikation. Als Liganden von Purinrezeptoren sind sie an der Regulation von vielen physiologischen und pathophysiologischen Prozessen beteiligt. Etwa 340 Wissenschaftler, die auf diesem Gebiet forschen, trafen sich vom 31. Mai bis 2. Juni in Fukuoka, Japan, zum Internationalen Purinrezeptor-Kongress.Show moreRechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung