"Airbag" Versuchstiere
Alternativmethoden dringend gesucht – doch sie haben ihre Grenzen
Kirsten Sucker-Sket | Wer kennt sie nicht: Bilder von fixierten Affen mit Elektroden im Kopf, von Kaninchen mit rot verätzten Augen, von verfetteten Mäusen oder Beagles hinter Gitterstäben. Ob im Internet, in Broschüren oder auch auf Wahlplakaten – Tierversuchsgegner setzen auf die Sprache der Bilder. Vor allem, wenn es um die uns so ähnlichen Primaten oder um Haus- und Kuscheltiere geht, lassen uns diese Fotos nicht unberührt. Doch inwieweit bilden sie das wirkliche Geschehen ab? Und inwieweit können Tierversuche bereits durch Alternativmethoden ersetzt werden?