Warzenmittel – keine Kassenleistung?
Warum die GKV nur in seltenen Fällen zahlt
Frage:Warzen sind ein weit verbreitetes Problem. Wann besteht Behandlungsbedarf? Und wann übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten? |
Warum die GKV nur in seltenen Fällen zahlt
Frage:Warzen sind ein weit verbreitetes Problem. Wann besteht Behandlungsbedarf? Und wann übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten? |
Herstellung von Salben, Cremes und Gelen
Laut § 7 Absatz 1a Apothekenbetriebsordnung sollen Inprozesskontrollen (IPC) in die Herstellungsanweisungen für Rezeptur und Defektur aufgenommen werden. IPCs dienen der Steuerung und Überwachung des Herstellungsprozesses und gewährleisten damit qualitativ hochwertige Rezepturen und Defekturen. Der folgende Beitrag führt einige empfehlenswerte IPCs zur Qualitätssicherung von halbfesten Zubereitungen (Salben, Cremes und Gele) auf.Show moreSignifikant weniger Exazerbationen
Patienten mit schwer kontrollierbarem Asthma sind trotz einer leitliniengerechten Therapie mit inhalativen Glucocorticoiden und langwirksamen Beta-Agonisten von Exazerbationen und eingeschränktem Atemzugsvolumen betroffen. Boehringer Ingelheim und Pfizer haben nun parallel zwei Studien mit Asthmapatienten zum Einsatz des langwirksamen und bisher nur für die Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung zugelassenen Anticholinergikums Tiotropium (Spiriva®) durchgeführt. Es besserte sich nicht nur wie erwartet die Lungenfunktion, sondern es verringerte sich auch die Zahl an Exazerbationen.Show morePsoriasispatienten in der Selbstmedikation kompetent beraten
Ines Winterhagen | Schuppende, entzündlich gerötete und juckende Haut: Rund zwei Millionen Deutsche leiden an Psoriasis, häufig mit Schmerzen, erheblichen psychischen Belastungen und starken Einbußen der Lebensqualität. Die Ausprägung an exponierten Körperstellen sowie die rieselnden Schuppen stigmatisieren die Betroffenen. Viele Psoriasispatienten isolieren sich aufgrund der ablehnenden Reaktion von ihren Mitmenschen. Sie leiden unter ihrer Krankheit und fühlen sich nicht ausreichend informiert über möglicherweise auftretende unerwünschte Arzneimittelwirkungen sowie den hohen Aufwand der Therapiemaßnahmen. Neben der notwendigen Aufklärung über die Krankheit und Empfehlungen zur regelmäßigen Hautpflege können dem Patienten zahlreiche konkrete Anregungen und Tipps an die Hand gegeben werden. Auf diese Weise wird ihnen der Umgang mit der Krankheit erleichtert, und sie werden zu einem eigenverantwortlichen Handeln ermuntert.Show moreSozialgericht Berlin setzt 10-Tages-Frist Grenzen
BERLIN (jz). Krankenkassen, die nach dem Schiedsspruch, durch den nachträglich der Apothekenabschlag für das Jahr 2009 gekürzt wurde, zu viel einbehaltene Abschläge verzögert ausgeglichen haben, müssen keinen vollständigen Rabattverlust fürchten. Dies entschied kürzlich das Sozialgericht Berlin und wies mehrere Klagen eines Apothekers ab. Der Kläger war der Auffassung, dass der Anspruch der Kassen auf Rabattabzug vollständig entfiel, als die Kassen nach dem Schiedsspruch 2009 und der Anordnung seiner sofortigen Vollziehung auf die von ihm eingereichten Rechnungen über die Nachvergütung nicht innerhalb der 10-Tages-Frist des § 130 Abs. 3 SGB V leisteten. (Sozialgericht Berlin, Urteil vom 14. September 2012, Az.: S 81 KR 572/11)
Show morePreisvergleiche mit zweifelhafter Aussage
BERLIN (tmb). Berechnungen über hohe angebliche Einsparpotenziale bei Arzneimitteln erhalten immer wieder große Aufmerksamkeit in den Medien und der Politik. Doch bei genauerer Betrachtung sind die zugrunde liegenden Vergleiche vielfach angreifbar und die propagierten Einsparpotenziale unrealistisch. Wo die Probleme genau liegen, untersuchten die Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Dieter Cassel, Universität Duisburg-Essen, und Prof. Dr. Volker Ulrich, Universität Bayreuth, in einem Gutachten im Auftrag des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Sie zeigen so viele Berechnungsprobleme auf, dass die Ergebnisse geradezu beliebig erscheinen.Show moreUniversität verabschiedet 55 junge Pharmazeuten
Wieder einmal war es soweit: 55 stolze Pharmazeutinnnen und Pharmazeuten erhielten am 20. Oktober ihre Zeugnisse der 2. Pharmazeutischen Prüfung und wurden von der Universität Münster verabschiedet. Bei strahlend schönem Herbstwetter hatte sich eine stattliche Anzahl an Eltern, Großeltern, Verwandten und Freunde eingefunden, um diesen besonderen Anlass gebührend zu feiern. Traditionsgemäß fand unmittelbar vor der Feier ein ökumenischer Gottesdienst für die Absolventen statt. Auch hierin zeigte sich ein gutes Stück Dankbarkeit für die Studienzeit und das Erreichte.Show moreWipig untersucht Diabetesprävention durch Apotheken
(wipig). Am 1. Oktober ist die einjährige Studie "GLICEMIA" gestartet. Sie wird vom Wipig (Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit 42 Apotheken in Bayern durchgeführt. Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern das entwickelte Programm zur Diabetesprävention in Apotheken umsetzbar ist und zu einer Reduktion des Diabetesrisikos führt. Die Studie wurde von der feki – freiburger ethikkommission international – genehmigt.Show moreTalk mit Politikern und Gesundheitspartnern
Die Gesundheitsregion Saar e. V. hat am 8. Oktober in der Handwerkskammer des Saarlandes ihren Parlamentarischen Abend unter dem Motto "Medizinische Innovation zum Wohle des Patienten" veranstaltet. Dort waren auch die saarländischen Apothekerorganisationen mit einem Stand vertreten.
Show moreOrdnungspolitisch sauber und wirtschaftlich ausgewogen
Ein Vorschlag von Uwe Hüsgen | Die Politik hat offensichtlich erkannt, dass mit der Anpassung des Festzuschlags nach neun Jahren um gerade einmal 25 Cent je verschreibungspflichtigem Fertigarzneimittel die flächendeckende Arzneimittelversorgung der Bevölkerung dauerhaft nicht sicherzustellen ist. Insbesondere um die Versorgung in dünnbesiedelten Gebieten zu gewährleisten, ist den Apothekern aktuell eine (zusätzliche) Notdienstgebühr in Aussicht gestellt worden. Doch bei der Umsetzung dieser Struktur-verändernden Modifikation der apothekerlichen Honorierung tauchen Probleme auf, die es möglichst bald zu lösen gilt, sollen die Ankündigungen nicht im Sande verlaufen. Dieser Beitrag soll zur Diskussion anregen, einen praktikablen und zugleich ordnungspolitisch sauberen Lösungsweg zu finden.Show moreEinstweilige Verfügung gegen Rewe
KÖLN (jz/ks). Die Apothekerkammer Nordrhein setzt Rewe-Märkte unter Druck: Das Landgericht Köln erließ am 16. Oktober auf Antrag der Kammer eine einstweilige Verfügung. Sie sieht für die Auslage von DocMorris-Werbeflyern, die einen Bonus von 2,50 Euro für Rx-Arzneimittel anbieten, ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro vor. Jetzt müsse sich Rewe ernsthaft darum bemühen, diese Flyer restlos verschwinden zu lassen, freut sich die Kammer. Eine Klage soll folgen.Show moreBeim Erwerb einer Eigentumswohnung sind einige Besonderheiten zu beachten
(nk). Die Finanzkrise hat dem Immobilienmarkt einen Boom beschert. Steigender Beliebtheit erfreuen sich insbesondere Eigentumswohnungen in den Ballungszentren, sei es für die Eigennutzung, sei es als Anlageobjekt. Der Erwerb einer Eigentumswohnung weist jedoch gegenüber dem herkömmlichen Hauskauf einige Besonderheiten auf. Der Notar erläutert den Beteiligten diese Besonderheiten und schlägt geeignete vertragliche Regelungen vor, um die daraus resultierenden Risiken zu vermeiden.Show more© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung