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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreGut gemeint oder gut gemacht?
Gastrointestinale Beschwerden und Selbstmedikation
Gut gemeint oder gut gemacht? Auf dem diesjährigen Kongress Viszeralmedizin 2012 wurde auch darüber gesprochen, wie sich Fehler bei der Arzneimitteltherapie in der Gastroenterologie vermeiden lassen. Im Fokus: Protonenpumpenhemmer in der Selbstmedikation und alkoholhaltige Kinderarzneimittel. Das Fazit: Omeprazol ist auch in der Selbstmedikation wirksam und sicher. Und: Anders als alkoholhaltige Getränke lösen alkoholhaltige Kinderarzneimittel keine gastrointestinalen Beschwerden aus.
Show moreTherapie und Umgang mit Glucocorticoiden
Die "Cortison-Angst" ist in den meisten Fällen unbegründet. Bei der längeren Einnahme höherer Dosierungen können präventiv einige Nebenwirkungen vermindert werden, ebenso wie durch alternierende Gabe oder Dosisminderung. In jedem Fall muss der Patient gut beraten werden.Show moreGlycopyrronium bei COPD zugelassen | Crizotinib für Patienten mit NCSLC | Tolperison: Einschränkung der Indikation
Ein kleines, aber feines Institut
20. Jahrestag der Wiedergründung des Instituts für Pharmazie
Pharmazie in Jena – eine facettenreiche Geschichte: Die Anfänge liegen in der Zeit Goethes, eine erste "Ausbildungsstätte junger Pharmazeutiker" wurde 1794 gegründet, 1902 folgte das Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie, das 1970 – zu DDR-Zeiten – geschlossen wurde. Der Jenaer Professor Dr. Gerhard Reuter und der Frankfurter Professor Dr. Herbert Oelschläger trieben die Wiedereröffnung voran, die am 23. Oktober 1992 erfolgte. Eine Feierstunde am 26. Oktober 2012 in der Aula der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) zum 20. Jahrestag würdigte dieses Ereignis in Anwesenheit vieler Zeitzeugen.Show moreBerechenbare Seuchen
Die Erkältungszeit steht vor der Tür und die Zahl der hustenden und schniefenden Menschen, die einem begegnen, nimmt wieder deutlich zu. Wer von diesen Menschen seine Viren besonders weit "streut", schätzt ein neues Computermodell schneller und genauer ab als bisherige Methoden. Das Modell soll Seuchen berechenbarer machen und Gegenmaßnahmen erleichtern.Show moreÜber 400.000 Pflegehilfe-Empfänger
Weil sie aus eigener Kraft die finanzellen Mittel für ein Pflegeheim nicht aufbringen können, ist eine wachsende Zahl von Pflegebedürftigen auf staatliche Unterstützung angewiesen. Im Jahr 2010 erhielten rund 411.000 Menschen die so genannte Pflegehilfe.Show moreDeutsches Arzneibuch
Bekanntmachung zum Deutschen Arzneibuch 20121Show moreWarum Proteine beim Abnehmen helfen
In jüngerer Zeit sind Reduktionsdiäten, die einen hohen Proteinanteil haben, in den Fokus gerückt. Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) sind nun der Frage nachgegangen, warum Eiweiß beim Abnehmen helfen soll.Show moreAnzag und Apobank zahlten je 15.000 Euro an Steinbrück
Vortragshonorare bringen SPD-Kanzlerkandidat in Bedrängnis
BERLIN (lk). Die Diskussion um Vortragshonorare für Peer Steinbrück reißt nicht ab. Mittlerweile hat der designierte SPD-Kanzlerkandidat seine Einkünfte aus Vortragshonoraren ins Internet gestellt. 1,25 Millionen Euro hat er demnach seit 2009 innerhalb von zwei Jahren als Vortragsreisender zusammengetingelt. Auch aus der Apothekenbranche erhielt Steinbrück einen fünfstelligen Betrag für zwei Vorträge: Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) buchte Steinbrück ebenso für einen Festvortrag wie der Großhändler Anzag. Beide zahlten jeweils 15.000 Euro Honorar.Show moreDie ApBetrO in der Anwendung
Auslegung in Mecklenburg-Vorpommern
Die Auslegung der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) ist Landessache. Doch die Interpretation in jedem Land ist Teil der bundesweiten Diskussion über den Umgang mit den neuen Regeln und kann damit auch zur Klärung offener Fragen in anderen Ländern beitragen. Über die Auslegung in Mecklenburg-Vorpommern berichtete Dr. Andreas Schieweck von der Arzneimittelüberwachungsstelle beim Landesamt für Gesundheit und Soziales im Rahmen des Wirtschaftsseminars des Apothekerverbands Mecklenburg-Vorpommern am 24. Oktober in Rostock.Show moreGesundheitsökonomische Forschung in Hamburg
HCHE offiziell eröffnet
Am 25. Oktober wurde das "Hamburg Center for Health Economics" (HCHE) offiziell eröffnet. Das größte Zentrum für gesundheitsökonomische Forschung in Deutschland arbeitet bereits seit 2010 und ist jetzt mit sechs Lehrstühlen komplett. Eine Besonderheit des HCHE ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und der Medizinischen Fakultät am Uni-Klinikum Eppendorf (UKE).Show moreCorticoid-Nebenwirkungen
Cortison-haltige Arzneimittel sind wegen ihrer Nebenwirkungen gefürchtet, die mit der Dosis und Dauer der Glucocorticoid-Einnahme korrelieren. Bei korrekter Indikation ist grundsätzlich von einem positiven Nutzen-Nebenwirkungs-Verhältnis auszugehen. Die kurzfristige Einnahme von Glucocorticoiden ist in der Regel unproblematisch. Bei topischer Gabe muss weniger mit systemischen als mit lokalen Reaktionen gerechnet werden. Insgesamt dürfen Glucocorticoide als gut verträglich gelten, wenn die Einnahmedauer kurz ist oder das 7,5 mg-Prednisolon-Äquivalent über eine längere Zeit nicht überschritten wird.Show moreZulassung von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln
"Best of the year" in der Onkologie
Strategien, um Zytostatika an den Wirkort zu bringen
Vom 19. bis 23. Oktober 2012 trafen sich zum 75-jährigen Bestehen der deutschen Fachgesellschaft DGHO (Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie) knapp 5000 Ärzte, Wissenschaftler und Pflegekräfte in Stuttgart, um über aktuelle Forschungsergebnisse aus der Onkologie und deren Umsetzung in die Praxis zu diskutieren. Traditionsgemäß wurden in der Eröffnungssitzung die wichtigsten Neuerungen dieses Jahres aus der Sicht eines Hämatologen und eines Onkologen zusammengefasst.Show moreWestGem-Studie angelaufen
Prüfgegenstand: Erweitertes Medikationsmanagement
MÜNSTER/WUPPERTAL (or). Mit der Freigabe der EU- und Landesmittel ist die im Exzellenz Cluster NRW geförderte WestGem-Studie zum erweiterten Medikationsmanagement (MTM, medication therapy management) angelaufen. Nach zweijähriger Vorbereitung geht es damit in die Umsetzungsphase, die Studie läuft über die nächsten drei Jahre. In der WestGem-Studie arbeiten Hausärzte, speziell qualifizierte Apotheker und die kommunale Pflege- und Wohnberatung interprofessionell und patientenorientiert zusammen, um die Therapie zu verbessern.Show moreKeine Zwangsvermarktung von Arzneimitteln
Stellungnahme zu MabCampath®-Rücknahme
BERLIN (jz). Die Rücknahme von Arzneimittelzulassungen aus strategischen Gründen wird kontrovers diskutiert – jetzt gibt es eine Klarstellung seitens der Bundesregierung: Pharmaunternehmen können nicht dazu gezwungen werden, ein Arzneimittel in Deutschland zuzulassen und zu vermarkten, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin Ulrike Flach in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion.Show moreBerlin: Wechsel in der Analytischen Chemie
Parr hat Nachfolge von Surmann angetreten
Zum Ende des Sommersemesters 2012 verabschiedete sich Prof. Dr. Peter Surmann, der seit 2002 Universitätsprofessor für Pharmazeutische/Analytische Chemie im Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin war, in den Ruhestand. Zu seiner Nachfolgerin wurde Prof. Dr. Maria Kristina Parr berufen, die bereits ihre Tätigkeit in Forschung und Lehre aufgenommen hat.Show moreAOK Bayern retaxiert Impfstoffrezepte
BERLIN (ks). Während bayerische Apotheken derzeit erhebliche Mühe haben, Grippeimpfstoffe für den Sprechstundenbedarf aufzutreiben, flattern einigen von ihnen bereits Retaxationen für Impfstoffverordnungen des letzten Jahres ins Haus. Das Problem: Die Apothekensoftware zeigte letzten Sommer eineinhalb Monate nicht die richtigen Abrechnungspreise an. Einspruch gegen die Retaxationen zu erheben, ist wenig aussichtsreich.Show moreRechtliches
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