Industrie kämpft weiter gegen Zwangsrabatte
BPI-Vorsitzender: 16 Prozent Zwangsabschlag auf Nicht-Festbetragsarzneimittel treffen Hersteller ins Mark
Berlin (ks). Erhöhte Zwangsabschläge, fragwürdige Arzneimittel-ausgabenvergleiche, Rabattverträge – es gibt viele Sparanstrengungen, die dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) missfallen. Beim BPI-Unternehmertag am 8. November in Berlin machte der Verbandsvorsitzende Dr. Bernd Wegener deutlich, dass der BPI vor allem beim Herstellerabschlag für Nicht-Festbetragsarzneimittel und dem Preismoratorium nicht locker lassen wird. Zudem betonte er erneut seine strikte Ablehnung von Rabattverträgen im Bereich der Impfstoffe.