ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreGesundheitsinformation in Facebook, Twitter und Co.
Selbst das stark regulierte deutsche Gesundheitssystem kann sich den Trends der modernen Kommunikation nicht entziehen. Auf der 12. Jahrestagung Consumer Health Care, die am 26. Oktober in Berlin stattfand, referierten Experten über Nutzen und Risiken der Sozialen Medien und des Web 2.0 im Bereich Gesundheit. Diskutiert wurden unter der Moderation von Prof. Dr. Marion Schaefer aber auch die Gefahren, Einschränkungen und Verpflichtungen, die die neuen Technologien mit sich bringen.Show moreGegen den Schwall
Annette Junker | Chemotherapie (CT)-induzierte Übelkeit und CT-induziertes Erbrechen waren ein großes Problem in den Anfängen der systemischen Chemotherapie. Inzwischen scheint dieses Problem vielen in der Onkologie beschäftigten Berufsgruppen durch potente Arzneimittel weitestgehend gelöst zu sein. Aber ein optimales Management in der Anwendung des zur Verfügung stehenden Arsenals an Medikamenten und weitere Fortschritte scheinen noch nicht überall und nachhaltig berücksichtigt zu werden. Die Problematik wird leider immer noch unterschätzt. Dabei schränken eine ständig zermürbende Übelkeit und das plötzliche schwallartige, kräftezehrende Erbrechen erheblich die Lebensqualität der Patienten ein und führen oft zum Abbrechen einer Chemotherapie.Show moreEvidenz statt Hypothesen
Wie viel Wissenschaft braucht die Selbstmedikation?
Was ist evidenzbasierte Pharmazie? Warum ist sie von so großer Bedeutung für die Beratung in der Selbstmedikation? Und weshalb wird sie trotzdem so stark vernachlässigt? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum des Seminars "Evidenzbasierte Pharmazie – wie viel Wissenschaft braucht die Selbstmedikation?" am 15. November in Berlin. Veranstalter war der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VdPP).Show moreApBetrO trifft Rezeptur
Auslegung in Schleswig-Holstein
Unter den vielen Veranstaltungen zur neuen Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) war diejenige in Lübeck rekordverdächtig: Bereits etwa 1200 Teilnehmer meldeten sich bei der Apothekerkammer Schleswig-Holstein für die Fortbildung "ApBetrO trifft Rezeptur" an – und das in einem Bundesland mit etwas mehr als 700 Apotheken. Zu den geplanten acht Vortragsabenden in vier Städten kommen noch vier Zusatztermine hinzu. Dort vermitteln Prof. Dr. Hartwig Steckel und Dr. Regina Scherließ, Pharmazeutische Technologie der Universität Kiel, praktische Ratschläge für die Rezeptur und zur Umsetzung der neuen Regeln.Show moreProfessor Endres folgt Professor Scriba als Berater
Der Gastroenterologe und Klinische Pharmakologe Prof. Dr. Stefan Endres übernahm das Amt des wissenschaftlichen Beraters vom Internisten Prof. Dr. Dr. Peter C. Scriba, der dieses seit 1998 ausübte. Show moreSüdtiroler an ZAEU-Spitze
BERLIN (jz). Im Jahr 2013 wird an der Spitze der europäischen Apotheker ein Italiener stehen: Während der letzten Generalversammlung dieses Jahres wurde der Südtiroler Dr. Maximin Liebl einstimmig zum nächsten Präsidenten des Zusammenschlusses der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU) gewählt.Show more"Hätten Sie es gewusst?"
Die Apotheker in Nordrhein-Westfalen gehen auf die Straße: Am 19. November informierten sie vor dem Severins-Gesundheitshaus in Kamen die Passanten über das Apothekenhonorar.Show moreAnzag profitiert von AMNOG
BERLIN (jz). Die Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) konnte ihr Ergebnis in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2012/13 (1. April bis 30. September 2012) trotz leicht rückläufiger Umsätze stabil halten. Nach Unternehmensangaben sank zwar der Umsatz um 2,2 Millionen Euro auf rund 2.191,9 Millionen Euro. Dennoch profitierte der Pharmagroßhändler von der zweiten Stufe des AMNOG, denn das Konzernergebnis stieg um 0,8 Millionen Euro auf 14,1 Millionen Euro.Show moreKreative Aufarbeitung
Symposium „30 Jahre Kooperation Phytopharmaka“
BONN (diz/hb). Die Kooperation Phytopharmaka feierte ihr 30-jähriges Bestehen am 14./15. November 2012 in Bonn mit einem vielfältigen Vortragsprogramm. Die Themen erstreckten sich von den Anfängen der Phytomedizin über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die langjährigen Bemühungen überzeugter medizinischer und pharmazeutischer Wissenschaftler bis hin zu den ersten, methodisch gesteuerten Studien von Nachwuchswissenschaftlern an Schulen. Als Festredner war Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ulm, geladen, der sich unter dem Titel "Denken hilft" mit der Arbeitsweise des Gehirns befasste.
Show moreVertrag für Zyto-Apotheken
VZA und Barmenia vereinbaren weitere Rezept-Direktabrechnung
BERLIN (ks). Der Verband der Zytostatika herstellenden Apothekerinnen und Apotheker (VZA) und die private Krankenversicherung Barmenia haben eine Abrechnungsvereinbarung getroffen: Für Rezepte über chemotherapeutische Arzneimittel sollen Patienten künftig nicht mehr in Vorleistung treten müssen. Die Verordnungen sollen zwischen den 250 VZA-Mitgliedsapotheken und der Barmenia direkt abgerechnet werden können.
Nächste Grippewelle im Blick
Kassen in Schleswig-Holstein drängen auf Vereinbarungen für die Impfsaison im Herbst 2013
KIEL (tmb). Die Versorgung mit Grippeimpfstoff für die laufende Saison ist noch nicht abgeschlossen, doch die Krankenkassen drängen bereits auf Vereinbarungen für die Impfsaison im Herbst 2013. Dies wurde bei der Mitgliederversammlung des Apothekerverbands Schleswig-Holstein am 17. November in Kiel berichtet. Zugleich erklärte Verbandsgeschäftsführer Dr. Thomas Friedrich, bis zu diesem Datum sei noch nicht eine Dosis des eigentlichen Ausschreibungsimpfstoffes Begripal ohne Kanüle in den Apotheken im Norden angekommen.
Show moreZyto-Ausschreibungen stoppen
VZA-Forderung angesichts der bestehenden Lieferengpässe in Kliniken
BERLIN (ks). Schon seit Monaten greifen Medien das Thema Lieferengpässe in Kliniken auf. Diese Woche nimmt sich "Der Spiegel" der Thematik an. Tenor: Neben Rabattverträgen ist eine "gut organisierte Apothekerlobby" schuld am Preisverfall von Chemotherapeutika, die günstig und zentralisiert bei Lohnherstellern vom Band laufen. Der Verband der Zytostatika herstellenden Apothekerinnen und Apotheker (VZA) betont: Oligopole und Ausschreibungen sind es, die Versorgungsengpässe verursachen.
Show moreCDU lässt Busse rollen
BERLIN (lk). Die CDU-Basis kann sich offenbar mit der Idee rollender Apothekenbusse anfreunden. Nach ausführlicher Diskussion des Leitantrages des CDU-Vorstandes für den anstehenden 25. Parteitag der Christdemokraten vom 3. bis 5. Dezember in Hannover gibt es weder ein Nein noch Änderungsanträge zu diesem Punkt. Damit dürfte der CDU-Parteitag der Passage zustimmen und den Weg für Apothekenbusse programmatisch frei machen.Show moreNotfalldepot in Frankfurt
Künftig in der Uniklinik
Show moreArzneimittelproduktion der Bundeswehr unwirtschaftlich
Bundesrechnungshof macht Einsparvorschläge
BERLIN (jz). Der Bundesrechnungshof macht auch in diesem Jahr eine Reihe von Einsparvorschlägen für den Bund: Wie sich aus den "Bemerkungen 2012 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes" ergibt, ist z. B. die Herstellung pharmazeutischer Produkte durch die Bundeswehr zu teuer. Sie sollte nach Empfehlung des Bundesrechnungshofs nur selbst Arzneimittel und Kosmetika produzieren, wenn die benötigten Produkte am Markt nicht erhältlich sind. Ein weiterer Kritikpunkt: Es wird mehr produziert als die Soldaten tatsächlich benötigen.
Show moreKontrollen durchführen
Schritt 5 der Rezepturherstellung in sieben Schritten
Ulrike Fischer, Katrin Schüler | Entsprechend § 6 ApBetrO müssen "Arzneimittel, die in der Apotheke hergestellt werden, … die nach der pharmazeutischen Wissenschaft erforderliche Qualität aufweisen. Sie sind nach den anerkannten pharmazeutischen Regeln … zu prüfen". Das gilt entsprechend § 11 ApBetrO nicht nur für die hergestellten Arzneimittel, sondern auch für die zur Herstellung eingesetzten Ausgangsstoffe. Die anerkannten pharmazeutischen Regeln sind z. B. die im Arzneibuch enthaltenen Vorschriften. Es können jedoch generell andere Methoden angewendet werden, wenn "die gleichen Ergebnisse wie mit den beschriebenen Methoden und Geräten erzielt werden".Show moreRechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung