Hersteller wollen sich in die Diskussion um Arzneimittel-Lieferengpässe einbringen
BERLIN (ks). Seit Monaten sind Lieferengpässe ein Thema in den Medien: In Kliniken fehlen lebensnotwendige Krebsarzneimittel und Antibiotika, ist immer wieder zu lesen. Wer in einer Krankenhausapotheke arbeitet, weiß selbst ein Lied davon zu singen. Kürzlich stellte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ein Positionspapier vor, in dem sie Vorschläge unterbreitet, wie den bestehenden Problemen entgegengewirkt werden kann. Die Verbände der pharmazeutischen Industrie haben nun hierauf reagiert. Sie sehen die Ansätze der DKG mit einer gewissen Skepsis. Ihre Botschaft: Nur Anbietervielfalt stellt die Arzneimittelsicherheit nachhaltig sicher. Doch gerade sie sei in Gefahr – wegen des enormen Kostendrucks auf die Hersteller.