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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreBayerische Apothekerversorgung
Bekanntmachung einer Änderung der Satzung der Bayerischen ApothekerversorgungShow moreStreitfall Polypharmazie
Wer ist die bessere Schnittstelle: Arzt oder Apotheker?
BERLIN (jz). Die Überprüfung der Medikation eines Patienten, der mehrere Arzneimittel einnehmen muss, ist zeitaufwendig. Wer soll diese Aufgabe übernehmen? Für den Bayerischen Hausärzteverband (BHÄV) steht fest, dass nur der Hausarzt dafür prädestiniert ist. Zu einem anderen Ergebnis kommt dagegen der Gesundheitsreport 2012 der norddeutschen Krankenkasse hkk: Ärzte und Apotheker sollten gleichermaßen dafür verantwortlich sein, die Risiken einer Polypharmazie für die Patienten zu minimieren. Ähnlich sieht man dies bei der ABDA.Show more
Für den Patienten
Medikamentenrisiken verständlich kommunizieren
Dorothee Gänshirt | Es sind die Apotheker und ihr pharmazeutisches Personal, die als letzte Instanz bei der Aushändigung der Medikamente in besonderer Weise für die Arzneimitteltherapiesicherheit verantwortlich sind. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, müssen sie ihr Wissen dahingehend laufend aktualisieren. Entsprechende Datenbanken, Qualitätsmanagementsysteme und Standard Operating Procedures (SOPs) bieten Apothekern Unterstützung bei der rechtzeitigen Erkennung von Gefahren. Mit anderen Worten: wir betreiben einen hohen Aufwand zum Aufspüren von Risiken. Was passiert aber, wenn ein solches Risiko – wie etwa eine mögliche gefährliche Arzneimittelinteraktion – in der Apotheke erkannt wurde? Gibt es auch entsprechende Empfehlungen oder SOPs für Apotheker, wie Patienten in diesem Fall effektiv informiert werden? Dieser Aspekt der Arzneimittelsicherheit findet erstaunlich wenig Beachtung.Show moreKein Herstellerrabatt für DocMorris
Bundessozialgericht entscheidet, dass Verträge zulasten Dritter verboten sind
KASSEL/BERLIN (jz). Für die Jahre 2003 bis 2007 hat DocMorris definitiv keinen Anspruch auf Erstattung des Herstellerrabatts. Das entschied das Bundessozialgericht (BSG) in der vergangenen Woche. Damit blieb die niederländische Versandapotheke auch in der dritten Instanz mit ihrer Klage erfolglos. Der Pharmahersteller Servier sollte ihr rund 65.000 Euro erstatten, weil die Krankenkassen die von DocMorris abgegebenen Arzneimittel unter Einbehaltung des Herstellerrabatts vergütet hatten. (Bundessozialgericht, Urteil vom 24. Januar 2013, Az. B 3 KR 11/11 R)Show moreVerzögerte Belieferung kann Leben kosten
Offener Brief an die Firma Sanofi Pasteur MSDShow moreMilch macht schlau – vielleicht
(jb). In einer Arbeit, die 2012 im New England Jounal of Medicine erschienen ist, wurden die Nobelpreise pro Kopf als Parameter für die kognitiven Fähigkeiten der Bevölkerung eines Landes herangezogen. Diese korrelierten mit dem Pro-Kopf-Schokoladenkonsum. Show more
Interaktionsmanagement
Entwicklung einer standardisierten Qualitätssicherung
Von Markus Zieglmeier und Claudia Goller | Wenn die Beratungsqualität von Apotheken getestet wird, geschieht dies aus gutem Grund sehr häufig anhand von Arzneimittelinteraktionen. Kein anderes Thema eignet sich besser zur externen Überprüfung der Beratungsqualität. Andererseits liegen aber auch bei keinem anderen Thema so viele Tücken im Detail. Es ist daher naheliegend, zur Bearbeitung von Interaktionsmeldungen eine standardisierte Vorgehensweise zu entwickeln, die eine gute Beratungsqualität gewährleistet und darüber hinaus als Prototyp für das Qualitätsmanagement anderer Bereiche der pharmazeutischen Beratung dienen kann.Show moreABDA-KBV-Modell: Pilot geht an den Start
Eckpunktepapier beschlossen – Höhe der Honorierung nach wie vor offen
Berlin (lk). Nach langem Tauziehen haben jetzt die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Sachsen und Thüringen, die Landesapothekerverbände (LAVn) Sachsen und Thüringen und die AOK Plus dem Eckpunktepapier zur Umsetzung des Pilotprojektes zum ABDA-KBV-Modell zugestimmt. Das teilten die Beteiligten in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Allerdings startet das Pilotprojekt erst im 3. Quartal 2013.Show moreWas wann wo im Fernsehen
Was läuft im Fernsehen? Was könnte interessant sein? Wir haben das Programm der Sender durchgesehen. Bei unserer Auswahl haben wir auch Sendungen berücksichtigt, die von Ihren Kunden angeschaut werden und zu denen sie in der Apotheke Fragen stellen könnten. Eine Wertung der Sendungen nehmen wir nicht vor.Show moreSelbst-Tests für Apothekenkunden
Berlin (jz). Ab Februar verkauft Burda "exklusiv in allen Apotheken" medizinische Selbst-Tests – und auf der eigenen Internetseite. Unter dem Label von "Focus-Gesundheit" soll es zunächst sieben verschiedene Tests zur Heimanwendung geben. "Wir bieten neben ausführlicher Gesundheits-Information nun noch mehr Hilfe zur Selbsthilfe", erklärte Redaktionsleiter und Mediziner Jochen Niehaus. Mit den Selbst-Tests ließen sich Krankheiten oder körperliche Zustände "einfach und bequem zu Hause" erkennen. Show moreAOK und DAV: Zwist um Abschlag
Kassen drohen mit Retaxationen – Becker: weder notwendig, noch angemessen
Berlin (ks). Der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, hat letzte Woche seinem Ärger über die derzeitige Abrechnung des Apothekenabschlags Luft gemacht: Es sei eine "praxisferne Destruktionspolitik", wenn die Apothekerverbände nicht mehr bereit seien, bis zur anstehenden Entscheidung des Schiedsverfahrens über die künftige Höhe des Apothekenabschlags geschlossene Verträge zu respektieren, so der Kassenvorstand. Das bedeutet für ihn die Abrechnung mit einem Abschlag von 2,05 Euro. DAV-Chef Fritz Becker reagierte "mit Erstaunen und Bedauern".Show moreWenn die Mitarbeiter frieren
(bü). Egal, wo Arbeitnehmer tätig sind: Wer friert, der kann keine "volle Leistung" bringen. Das sollten natürlich auch Arbeitgeber wissen und – so weit möglich – ein behagliches Arbeitsklima schaffen, wenn im Winter das Thermometer Minusgrade anzeigt. Der Gesetzgeber hat dafür spezielle Vorschriften erlassen.Show moreBMI legt sich quer
Berlin (lk). Seitdem das Bundesinnenministerium grundsätzliche Einwände gegen die vom Bundesgesundheitsministerium präsentierte Umsetzung der Not-und Nachtdienstpauschale erhoben hat, läuft die Suche nach einer Alternativlösung auf Hochtouren. Zur heutigen (Montag) Koordinierungsrunde der Gesundheitspolitiker der Koalition mit dem BMG soll ein aktueller Bericht vorliegen. Letzte Woche zitierte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) aus einer Stellungnahme des Bundesinnenministeriums (BMI). Die versprochene Pauschale sei "mit dem Wesen des Beihilferechts des Bundes nicht vereinbar", heißt es darin. Show moreVerbraucherrecht: Auf zwei Verträgen nebeneinander will niemand surfen
Heiß begehrter Tierarzneimittelmarkt
Berlin (ks). Auf EU-Ebene steht derzeit das Dispensierrecht der Tierärzte zur Diskussion: Das Europäische Parlament (EP) sucht angesichts des massiven Anstiegs von Antibiotika-Resistenzen nach Maßnahmen, wie diesem Problem Einhalt geboten werden kann. Eine Idee ist, die Verordnungs- und Abgabevorschriften für antimikrobielle Wirkstoffe zu verschärfen. Unter anderem die deutschen Versandapotheken positionieren sich bereits für eine stärkere Verantwortung der Apotheken bei der Abgabe von Tierarzneimitteln.Show moreWeiterbildungskosten: Rückzahlung nur, wenn Höhe vorher bekannt
Apotheken-A bei dm: DAV zieht vor Gericht
dm reagiert nicht auf Abmahnung
Berlin (ks). Noch immer springt Kunden, die einen dm-Drogeriemarkt betreten, das Apotheken-A aus einem roten Zur Rose-Paket entgegen. Die Werbung des neuen dm-Kooperationspartners ist trotz Abmahnungen des Deutschen Apothekerverbands (DAV) unverändert.Show moreVon Anarchisten und stillen Schweigern
Sie gelten beide nicht als die idealen Mitarbeiter: der ewige Querdenker und Nörgler, der grundsätzlich eine andere Meinung vertreten muss als der Rest des Teams. Und der in sich gekehrte stille Beobachter, dem man in der Teamsitzung jedes Wort "aus der Nase ziehen" muss. Allerdings: Wenn er etwas von sich gibt, hat dies meistens Hand und Fuß. Wie kann der Apotheker das Kreativitätspotenzial auch dieser Charaktere nutzen?Show moreRabattverträge: Zuschläge bei Barmer GEK und AOK
Beide Kassen setzen auf Exklusivverträge
Berlin (ks). Die Barmer GEK hat letzte Woche die Zuschläge für ihre vierte Generika-Ausschreibung bekannt gegeben. Für alle 55 Lose mit 51 Wirkstoffen und einem Umsatzvolumen von rund 120 Mio. Euro seien geeignete Rabattpartner gefunden worden, meldete die Kasse. Auch die AOK hat zugeschlagen: In ihrer 10. Ausschreibungstranche wurden Rabattverträge für 82 Substanzen vergeben – Umsatzvolumen laut AOK: gut 1,4 Mrd. Euro auf Basis der Apothekenabgabepreise.Show moreABDA-Sprecher Martius hört auf
Abschied nach nur 15 Monaten – Familiäre Gründe – Suche nach Nachfolger
Berlin (lk). Nach nur 15 Monaten gibt ABDA-Sprecher Florian Martius seinen Posten als ABDA-Sprecher zum 31. März 2013 wieder auf. Er soll aber ABDA-Präsident Friedemann Schmidt weiterhin als freier Medienberater zur Seite stehen. Als Begründung für die Kündigung werden persönliche Gründe genannt. Show moreSchnee und Eis halten Mieter und Vermieter in Atem
Winterdienst nur für Erdgeschossbewohner ist kein Muss – Wer sich "aufs Glatteis" begibt, stürzt selbstverschuldet
(mh/bü). Schnee und Eis sind in Deutschland angekommen – und damit auch erhöhte Gefahren insbesondere für Fußgänger. Der Volksmund sagt, dass "jeder vor seiner eigenen Haustür fegen soll". Wird dem gefolgt, dann wäre quasi überall gefegt und gestreut. Was ist jedoch, wenn das nicht geschehen ist und Fußgänger dem glatten Untergrund Tribut zollen mussten?Show moreGehalt, Weihnachtsgeld, Rente, Zinsen: alles zählt
Wann die Kasse Patienten von der Zuzahlung befreit – und was bei der Erstattung zu beachten ist
(bü). Das Gesetz ist eindeutig: Erreichen die von gesetzlich Krankenversicherten geleisteten Zuzahlungen – etwa zu Arzneien oder Heilmitteln und letztmalig auch die Praxisgebühren – 2% des Jahresbruttoeinkommens des Singles oder der Familie, dann brauchen für den Rest des Jahres keine Zuzahlungen mehr geleistet zu werden. Bei "schwerwiegend chronisch Kranken", also vielfach bei Rentnern, ist bereits bei 1% des Familieneinkommens die Belastungsgrenze erreicht. Doch der Teufel steckt im Detail, wenn es jetzt darum geht, zu viel gezahlte Beträge aus dem Vorjahr zurückzuholen.Show moreRechtliches
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