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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreSubstitutionstherapie: Ziele weitgehend erreicht
Regierung: Apotheken sichern Versorgung
Berlin (jz). Die Bundesregierung ist weitgehend zufrieden mit der Situation in der opiatgestützten Substitutionstherapie in Deutschland. Das ergibt sich aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. Zur Frage, wie viele Apotheken an der Versorgung mit Substitutionsmitteln teilnehmen, konnte die Regierung zwar nichts sagen – dazu lägen keine Zahlen vor. Aber: "Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Versorgung mit Substitutionsmitteln durch Apotheken grundsätzlich gesichert ist."Show moreArzneimittelrecht: Kabinett beschließt Änderungen
Klarstellungen zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln
Berlin (ks). Das Bundeskabinett hat am 10. April den Entwurf des "Dritten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften" beschlossen – eine vergleichsweise überschaubare Novellierung des Arzneimittelrechts. Das neue Gesetz soll mittlerweile geänderte europäische Vorgaben zur Pharmakovigilanz umsetzen, bestehende Dopingvorschriften verschärfen und Klarstellungen zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln vornehmen. Show moreRohertrags-Monitor Januar/Februar 2013
Betriebswirtschaftliche Analyse der Entwicklung des Apothekenhonorars
Seit dem 1. Januar 2004, mit Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG), gilt die neue Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel (Rx-FAM), auch Kombimodell genannt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser neuen Preisbildungssystematik für Apotheken werden – beginnend mit dem Berichtsmonat August 2011 und auf der Grundlage der von Insight Health* zur Verfügung gestellten Daten – regelmäßig für die beiden vorangegangenen Jahre und die bisherigen Monate des aktuellen Jahres im Rohertrags-Monitor fortgeschrieben. Grundsätzliche Bemerkungen zur Umstellung der AMPreisV auf Großhandelsebene (jeweils zum 1.1.2011 und 1.1.2012) und zur Korrektur des Kassenabschlags aus 2010 sind darüber hinaus im Rohertrags-Monitor März 2012 niedergelegt.Show moreVor der Bundestagswahl: Viel Zuspruch für Apotheker
ROSTOCK (tmb). Bekenntnisse zur freiberuflich geführten Apotheke, Zustimmung für ein stärker patientenorientiertes Leitbild und Verständnis in der Honorierungsfrage waren die weitgehend übereinstimmenden Positionen von Bundestagsabgeordneten von CDU, FDP, den Grünen und der Linken bei einer Podiumsdiskussion am 10. April in Rostock. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern diskutierten Dr. Martina Bunge (Die Linken), Lars Lindemann (FDP), Dietrich Monstadt (CDU) und Dr. Harald Terpe (Die Grünen). Die vier Abgeordneten sind Mitglieder des Bundestagsgesundheitsausschusses und haben ihre Wahlkreise in Mecklenburg-Vorpommern.Show moreE-Zigarette ein Arzneimittel?
EU-Kommissar Borg: Anreiz zu Forschung an Raucherentwöhnung
Berlin (jz). Die Diskussion um die Einstufung von E-Zigaretten als Arzneimittel hält an: Die Bestimmung solle ein "Anreiz zur Forschung, Innovation und Entwicklung" von Produkten sein, die besser zur Raucherentwöhnung geeignet seien als die derzeit erhältlichen E-Zigaretten, erklärte nun EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg in einer Antwort auf eine Parlamentarische Anfrage im EU-Parlament. Der aktuelle Kommissions-Vorschlag für eine überarbeitete Tabakrichtlinie sieht vor, nicotinhaltige Erzeugnisse ab einem bestimmten Höchstwert als Arzneimittel einzustufen.Show moreABDA-KBV-Modell in der Warteschleife
Unklarheiten bei Kassen und Ärzten verzögern Projektstart
Berlin (lk). Ein Jahr nach dem ursprünglich anvisierten Starttermin hängt das ABDA-KBV-Modell immer noch in der Warteschleife. Zwar liegt für die Modellregion Sachsen und Thüringen inzwischen ein Vertragsentwurf vor. Doch die Verhandlungen darüber sind auf Eis gelegt, weil es in allgemeinen Honorarfragen zwischen Ärzten und Krankenkassen in beiden Ländern hakt.Show moreMumien mit Gefäßverkalkung
(cae). Die Atherosklerose ist keine Zivilisationskrankheit. Schon vor der Industrialisierung litten Menschen unter dieser chronischen Erkrankung der Blutgefäße. Dies hat die Untersuchung von über hundert Mumien aus Ägypten und Amerika mithilfe der Computertomografie ergeben. Show moreIodmangel und seine Folgen
Von My Hanh Nguyen | In Deutschland reicht der Iodgehalt in den Nahrungsmitteln nicht aus, um den täglichen Bedarf zu decken. Und trotz zunehmendem Einsatz von Iodsalz auch in der Lebensmittelindustrie ist die Versorgung immer noch unzureichend und macht eine Substitution erforderlich, so beispielsweise während der Schwangerschaft. Aber auch bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist Iod essenziell. Iodmangel führt je nach Ausprägung zu verschiedenen Krankheitsbildern. Wir geben einen Überblick über die Iodversorgung, die Folgen des Mangels und wie man sie therapiert.
Show moreDocMorris zeigt sich von Ordnungsgeld-Beschluss unbeeindruckt
BERLIN (jz/ks). DocMorris gibt offenbar nicht viel auf gerichtliche Entscheidungen: Obwohl das Landgericht Köln Anfang März ein Ordnungsgeld in Höhe von 100.000 Euro gegen die niederländische Versandapotheke festsetzte, weil diese eine gegen sie ergangene einstweilige Verfügung nicht beachtet hatte, wirbt DocMorris auf seiner Internetseite jetzt mit Prämien bis zu 20 Euro.Show moreBei Rezeptur Wirkstoffkonzentration überprüfen
Zur PUVA-Therapie von Patienten mit Psoriasis vulgaris verwenden Hautärzte in der Regel industriell hergestellte Psoralen-haltige Cremes. Es kommt aber auch vor, dass ein Arzt die Herstellung einer Psoralen-haltigen Creme in der Apotheke verordnet. Aus aktuellem Anlass fordert das ZL die Apotheken auf, vor und bei der Rezeptur die Wirkstoffkonzentration genau zu prüfen.Show moreZulassung statt Off-label-use
Die im Jahr 2007 erlassene EU-Verordnung über Kinderarzneimittel hat die Arzneitherapie von Kindern bislang kaum verbessert. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) startet deshalb die Initiative "Arzneimittel für Kinder", an der sich auch die Apotheker beteiligen sollen. Am 18. März fand hierzu eine Informationsveranstaltung in Bonn statt.Show moreNoch mehr Bürokratie
STUTTGART (jb). Es ist nicht leicht, im Vorschriften-Gestrüpp der Hilfsmittelverträge den Überblick zu behalten. Nun ist eine weitere Vorschrift hinzugekommen: seit Januar 2013 ist bei der Abgabe von Hilfsmitteln zum Verbrauch der Versorgungszeitraum auf dem Rezept anzugeben.Show moreRezepturdokumentation einfach gemacht
DAZ-Seminar zu den neuen Anforderungen
Die Frage, wie mit unplausiblen Rezepturverordnungen umzugehen sei (siehe auch den Beitrag "Mangelnde Plausibilität") wurde auch beim DAZ-Seminar "Rezepturdokumentation – effizient und praxisnah" behandelt, das Ende März im Stuttgart stattfand. Der DAZ-Rezepturexperte Dr. Andreas Ziegler beantwortete in dem rund dreistündigen Seminar alle Fragen rund um das Thema Rezepturen und ihre Dokumentation – von der Plausibilitätsprüfung über die richtige Kennzeichnung bis zu den Vor- und Nachteilen verschiedener Dokumentationssysteme.Show moreRheuma erhöht das Herzinfarktrisiko
(hel). Bei Menschen mit entzündlichem Rheuma ist das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich erhöht. Eine frühzeitige Behandlung des Rheumas könnte Betroffene auch vor den Gefäßschäden und ihren tödlichen Folgen schützen, wie die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) jetzt mitteilte.Show moreErhöhtes Risiko bei hochpotenten Wirkstoffen
Akutes Nierenversagen unter einer Statintherapie wurde bisher meist nur in Zusammenhang mit der schwerwiegenden Komplikation Rhabdomyolyse betrachtet. Doch möglicherweise sind auch andere Faktoren nierenschädigend. Dies diskutieren Autoren einer Auswertung von Kohortenstudien und Metaanalysen mit über zwei Millionen Patienten aus Kanada, den USA und Großbritannien. Darin zeigte sich unter Behandlung mit den hochpotenten Wirkstoffen Atorvastatin, Rosuvastatin und Simvastatin eine signifikant erhöhte Rate von Hospitalisierungen infolge eines akuten Nierenversagens.Show moreWieland Reichert wird 80
Am 14. April 2013 feiert Wieland Reichert seinen 80. Geburtstag. Geboren in Berlin-Charlottenburg startete er 1954 seine pharmazeutische Karriere. Nach der Praktikantenzeit studierte er anfangs in Bamberg und danach in Würzburg. Das Staatsexamen legte er 1959 ab. Zunächst arbeitete er als angestellter Apotheker und später als Verwalter in der Löwen-Apotheke in Hagen. Im Anschluss daran wechselte er in die dortige Rathaus-Apotheke, in der er von 1962 bis 1964 als Angestellter tätig war. Seine bis heute währende Liebe zur Aus- und Fortbildung wurde bereits zu dieser Zeit deutlich. Er unterrichtete an der Berufsschule in Hagen angehende Apothekenhelferin.Show moreSubklinische Schilddrüsenerkrankungen
Gefahr bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Von Clemens Bilharz | Eine subklinische Hyper- oder Hypothyreose wird nicht selten labormedizinisch festgestellt; dabei ist die klinische Symptomatik meistens unspezifisch. Viele Daten sprechen für ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko, die Angaben zu Morbidität und Mortalität sind widersprüchlich. Meistens müssen Patienten mit einer subklinischen Schilddrüsenfunktionsstörung nicht behandelt werden. Eine Therapie ist erforderlich, wenn ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und für eine Progression in eine manifeste Schilddrüsenerkrankung besteht.Show moreAlamannen-Apotheke Holzgerlingen: Sigrid Görke feiert 40-jähriges Betriebsjubiläum
Im Jahr 1973, als Willy Brandt noch Bundeskanzler war, begannen die Pharmazeuten Elfgard und Dr. Dieter Schittenhelm die nahezu 300-jährige familiäre Apothekertradition fortzusetzen. Eine Mitarbeiterin der ersten Stunde war Frau Sigrid Görke, die als "Helferin" bei uns die Arbeit aufnahm. "Helferin" war damals schon ein unzureichender Begriff, denn von der Aufgabenstellung her war sie eine kaufmännische Fachkraft.Show moreFrauen in der Postmenopause profitieren
Die Langzeiteinnahme niedrig dosierter Acetylsalicylsäure besitzt hohe Relevanz in der Sekundärprävention von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Doch auch chemopräventive Effekte von ASS gelangen zunehmend in den Fokus medizinischen Interesses. Daten der Observationsstudie Women’s Health Initiative (WHI) zeigen, dass die regelmäßige Einnahme von ASS einen protektiven Einfluss auf die Melanomentstehung bei postmenopausalen Frauen besitzt.Show moreRechtliches
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