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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show more
Eine Patientin mit Verhütungswunsch
Frau Sarah Müller (37 Jahre) kommt in Ihre Apotheke und legt Ihnen eine Privatverordnung über Yara Hexal 30® (Ethinylestradiol 0,03 mg, Drospirenon 3 mg) vor. Sie kommt gerade von ihrem Gynäkologen und berichtet, dass sie eine neue Pille verordnet bekommen hat. | Von Ina Richling, Robert Hermann und Hartmut Derendorf
Show moreAktuelle Wirtschaftsdaten rund um die Apotheke
Karl-Heinz Resch | "Der AMNOG-Frust sitzt tief" – so lautete das Motto für den Wirtschaftsbericht 2010. "Teilhabe statt Abkopplung" war der Titel für den Wirtschaftsbericht 2011. Der Wirtschaftsbericht für das Jahr 2012 steht unter dem Motto "Licht am Ende des AMNOG-Tunnels"...Show moreIhre Arzneimittelkommission kritisiert aber einige Schwachstellen
Stellungnahmen der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) zur frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel konnten in einigen Fällen die Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) beeinflussen. Einzelne Verfahrensschritte seien noch deutlich verbesserungsfähig, sagte ihr Vorsitzender, Prof. Wolf Dieter Ludwig. Insgesamt aber zieht die AkdÄ zwei Jahre nach dem AMNOG-Launch eine positive Zwischenbilanz. Das "segensreiche Gesetz" habe mit der frühen Bewertung des (Zusatz-)Nutzens einen überfälligen Paradigmenwechsel vollzogen.Show moreAsparaginase in der Onkologie | Sechsfachimpfstoff für Säuglinge zugelassen
ABDA hält El-Pato-Bericht unter Verschluss
HAV-Vize Diefenbach fordert Einsicht
BERLIN (lk). Die Art und Weise wie die Zusammenfassung des El-Pato-Sonderberichts durch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) veröffentlicht wurde, ist in den Publikumsmedien ebenso auf Kritik gestoßen wie innerhalb der Standesorganisation. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Der Spiegel" beklagten sich in ihren Berichten, nicht zur Präsentation eingeladen worden zu sein. Und der stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes, Dr. Hans R. Diefenbach, verlangt von der ABDA die Einsicht in die Originalfassung des El-Pato-Sonderberichts: "Es sollte schon jedem zugestanden werden, dies zu bewerten", so Diefenbach gegenüber DAZ.online.Show moreChemotherapie-induzierte Polyneuropathie gelindert
Mehrere Zytostatika weisen ein hohes neurotoxisches Potenzial auf, was zu schmerzhaften peripheren Neuropathien und in deren Folge zu Dosisreduktionen oder Abbrüchen einer Chemotherapie führen kann. Wie in einer aktuellen Studie festgestellt wurde, können die Beschwerden mithilfe des Antidepressivums Duloxetin gelindert werden.Show moreSchlagabtausch zum ANSG im Deutschen Bundestag
BERLIN (jz). In der ersten Bundestagsdebatte zum Apothekennotdienstsicherstellungsgesetz (ANSG) am Morgen des 19. April war zu spüren, dass der Wahlkampf bereits begonnen hat: Anders als SPD und Grüne stehe die christlich-liberale Koalition zur inhabergeführten Apotheke und sei auch weiterhin für den Erhalt des Fremd- und Mehrbesitzverbotes, betonte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Das ANSG sei insoweit eine finanzielle Anerkennung der apothekerlichen Gemeinwohlpflichten. Karl Lauterbach (SPD) warf Bahr wiederum bloße Wahlkampftaktik vor. Auch die übrigen Abgeordneten sparten nicht mit Spitzen – und kritisierten den Gesetzentwurf trotz grundsätzlicher Zustimmung auch inhaltlich.Show moreZum richtigen Zeitpunkt – jetzt
Unter dem Schlagwort "Apotheke 2030" standen beim diesjährigen Westfälisch-lippischen Apothekertag, der am 21. und 22. April in Münster stattfand, zukunftsweisende Entwicklungen für den Apothekerberuf auf dem Programm: Auf die rund 1300 Apothekerinnen, Apotheker und PTA, die in die Münsterland-Halle kamen, warteten zehn Fortbildungsvorträge, die sich in erster Linie um die Themen Arzneimitteltherapiesicherheit und Medikationsmanagement drehten. ABDA-Präsident Friedemann Schmidt untermauerte diese Richtung mit seinem Statement zur zukünftigen Ausrichtung des Apothekerberufs. Politische Grußworte, u. a. von Gesundheitsminister Bahr, eine pharmazeutische Ausstellung und ein Abendprogramm mit Spendengala machten diesen Apothekertag zu einer Erfolgsveranstaltung.Show more
Verhüten ohne Risiko
Die Auswahl der passenden Methode
Von Ina Richling, Robert Hermann und Hartmut Derendorf | Kaum eine Substanzklasse wird von so vielen jungen, an sich gesunden Frauen angewendet wie hormonale Kontrazeptiva. Auch wenn einige von ihnen aufgrund ihres erhöhten Thromboserisikos in letzter Zeit etwas in Verruf geraten sind, gibt es keinen Anlass, hormonale Kontrazeptiva generell zu verteufeln. Grundvoraussetzung für eine sichere Anwendung ist allerdings die individuelle Auswahl des richtigen Präparats für die jeweilige Patientin. Gegebenenfalls muss auch auf nicht-hormonale Alternativen zurückgegriffen werden. Dann steht einer sicheren und wirksamen Verhütung nichts im Wege.Show moreUni Leipzig will Pharmazie-Studienplätze kürzen
BERLIN (jz). Die Universität Leipzig will zum kommenden Wintersemester nur noch 36 Pharmaziestudenten immatrikulieren – neun weniger als im Vorjahr, bestätigte ein Sprecher der Universität. Perspektivisch plant die Universitätsleitung aber weiterhin, das Pharmazeutische Institut zu schließen. Monika Koch, die Vorsitzende des Sächsischen Apothekerverbands, will diese Entscheidung allerdings nicht akzeptieren.Show moreAus für Förderung der PTA-Schulen
MÜNSTER (diz). "Wir werden die Förderung der PTA-Schulen in Nordrhein-Westfalen schrittweise einstellen." Diese Botschaft brachte Marlies Bredehorst, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in Nordrhein-Westfalen, mit zum Westfälisch-lippischen Apothekertag. Show moreJeder 44. Euro für die Apotheke
(dav/jz). Nur 2,3 Prozent ihrer Mittel geben die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland für Apotheken und ihre Beschäftigten aus. Das haben Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) ergeben. Von den 185 Milliarden Euro GKV-Gesamtausgaben im Jahr 2012 beträgt der sogenannte Wertschöpfungsanteil der Apotheken damit nur 4,2 Milliarden Euro. Show moreG-BA unterzieht sechs Wirkstoffgruppen der Prüfung
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, nach welchen Kriterien er Arzneimittel des Bestandsmarkts zur Nutzenbewertung aufruft. Zugleich hat er die ersten Präparate bestimmt, deren Zusatznutzen in den nächsten Monaten unter die Lupe genommen wird. Den Anfang macht das gegen starke chronische Schmerzen eingesetzte Tapentadol (Palexia®, Grünenthal). Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA und Vorsitzender des Unterausschusses Arzneimittel, zeigte sich erfreut: Man habe ein "willkürfreies" und "nicht bauchgesteuertes" Modell für den Bestandsmarktaufruf vorgelegt.Show moreWenn Arbeit krank macht …
Mit den verschiedenen Facetten von Berufskrankheiten beschäftigten sich am 10. März in der Zeche Zollverein, Essen, fast 70 Teilnehmer eines Fortbildungssymposiums der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG).Show moreFatburner einmal anders
(cae). Ab 2015 wird ein Kraftwerk in London Speisefett verbrennen, das in Restaurants und Haushalten anfällt und derzeit noch in die Kanalisation entsorgt wird. Das Projekt kombiniert die Stromerzeugung aus Abfall mit einer Reinigung des Abwassers. Show moreMuskelrelaxanzien, die die Lücke schließen könnten
Gleich zwei zentrale Muskelrelaxanzien sorgten in den letzten Wochen für Diskussionen: Zu Tolperison und Tetrazepam hatten Berichte über gehäuft aufgetretene schwerwiegende Nebenwirkungen zu entsprechenden Reaktionen der Zulassungsbehörden geführt. Welche Alternativen stehen zur Verfügung, falls die noch ausstehenden finalen Bewertungen zu Indikationseinschränkungen oder sogar zum Ruhen der Zulassung führen?Show more
Pille vergessen – was nun?
Von Verena Stahl | Gibt man in die Internetsuchmaschine Google den Begriff "Pille vergessen" ein, erhält man fast eine halbe Million Treffer. Diese erstaunlich hohe Trefferanzahl spricht Bände. Sie verdeutlicht einerseits, dass es scheinbar häufig Probleme bei der regelmäßigen Einnahme der beliebtesten Verhütungsmethode – der Pille – gibt. Sie zeigt mit ihren unzähligen Einträgen in Internetforen andererseits, dass bei diesem sensiblen Thema oft Beratungsbedarf besteht und weitreichende Folgen befürchtet werden. Nicht wenige Anwenderinnen suchen in der Apotheke Rat und wollen kompetent beraten werden.
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