Opposition schimpft über Präventionsgesetz
1. Lesung im Bundestag
BERLIN (dpa/daz). Die Koalitionspläne für eine bessere Gesundheitsvorsorge in Deutschland stoßen in der Opposition auf eine Front der Ablehnung. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach bezeichnete sie anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs im Bundestag als "Etikettenschwindel". Sozial Schwache, die Prävention am nötigsten hätten, würden zurückgelassen. Statt in konkrete Maßnahmen vor Ort zu investieren, würde mit der Einrichtung einer Präventionskonferenz zusätzliche Bürokratie geschaffen. Das Geld für die Ausarbeitung des Entwurfs sei in eine nationale Studie zum Gesundheitszustand der Bevölkerung besser investiert gewesen.