Vier Gegenstimmen zum Retaxations-Katalog
BERLIN (lk/ks). Mit großer Mehrheit hat die Mitgliederversammlung des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) am vergangenen Freitag in Potsdam die geplanten Änderungen am Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung angenommen. Damit sollen als willkürlich empfundene Retaxationen der Krankenkassen der Vergangenheit angehören. Es gab allerdings vier Gegenstimmen der Mitgliedsorganisationen Bremen, Hamburg, Nordrhein und Westfalen-Lippe. Diese fürchten eine Verschlechterung ihrer vertraglichen Situation und kritisieren eine Generalklausel im neuen Rahmenvertrag. Der DAV hat zugesagt, die fragliche Klausel mit einer Kommentierung klarzustellen.