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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show more25.470 Brustvergrößerungen
(ral). Brustvergrößerung, Lidstraffung und Fettabsaugung sind die häufigsten ästhetischen Operationen, die plastische Chirurgen in Deutschland 2011 vorgenommen haben. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) bei 885 in Deutschland tätigen Fachärzten für Plastische Chirurgie hervor.Show moreSchmerzmittel beim Ausdauersport
"Marathon-Studie" unterstreicht Bedeutung aktiver Beratung
Von Claudia Bruhn | Ein bisher wenig beachtetes Phänomen im Breitensport ist der prophylaktische Analgetikagebrauch bei Teilnehmern von Langstreckenläufen. Beim Bonn-Marathon 2010 beispielsweise hatte jeder zweite Teilnehmer einer Umfrage, das heißt fast 2000 Läufer, vor dem Lauf rezeptfreie Schmerzmittel eingenommen. Die meisten waren sich der potenziellen gesundheitlichen Gefahren nicht bewusst. Bei den neun Athleten der untersuchten Kohorte, die nach dem Lauf ins Krankenhaus eingewiesen werden mussten, sehen die Autoren der Studie einen Zusammenhang mit der Analgetikaeinnahme.Show moreDer Bus ist raus
BERLIN (lk). Der rollende Apothekenbus zur Arzneimittelversorgung auf dem Land hat es nicht ins Wahlprogramm von CDU und CSU geschafft. Im gesundheitspolitischen Teil des insgesamt 125 Seiten starken Wahlprogramms kommen Apotheken nur an zwei Stellen vor: In einer Garantieerklärung für die heutige Struktur der Heilberufe und im Zusammenhang mit der neuen Notdienstpauschale.Show moreNachtrag zum Hilfsmittel- und Pflegehilfsmittelverzeichnis

Gefährliche Komedikation
Von Verena Stahl | Die medikamentöse Therapie der Alzheimer-Demenz ist vielschichtigen Herausforderungen ausgesetzt. Die meisten Alzheimerpatienten leiden an mehreren chronischen Erkrankungen gleichzeitig, so dass Polymedikation eher die Regel als die Ausnahme ist. Es ist dabei wahrscheinlich, dass sie Wirkstoffe mit anticholinergen (parasympatholytischen) Eigenschaften erhalten, da diese in vielen Arzneistoffgruppen vertreten sind, wie Antidepressiva, Antiparkinsonmittel und urologischen Spasmolytika. Dabei ist die Gabe von Arzneistoffen mit anticholinerger Wirkung bei Alzheimer-Patienten in vielerlei Hinsicht nicht ratsam.
Show moreZwischen „pharmazeutischer Managementinstitution“ und schlichtem Händlerdasein
Ein Meinungsbeitrag von Reinhard Herzog | Die Diskussion um die Zukunft der Apotheke ist entbrannt: Ein neues Leitbild soll her und künftige Betätigungsmöglichkeiten werden eruiert. Vieles steht unter dem Diktat einer diffusen Existenzangst. Und so kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass der vorauseilende Gehorsam regiert: Erst fleißig liefern, über das Ökonomische reden wir später. Mit der neuen Apothekenbetriebsordnung ging dies indes schon einmal schief – der Alltag wurde in der Tat "pharmazeutischer", aber auch bedeutend teurer und bürokratischer. Und so schlüpft der Autor in die Rolle des Advocatus diaboli und stellt die geradezu unerhörte Frage: Reicht der Apotheke nicht die Rolle als hochwertiger Händler von Gesundheitsartikeln mit ausgezeichneter Logistik und kompetentem Fachpersonal? Müssen wir uns zusätzliche Arbeit in Form verschiedenster Dienstleistungen "einkaufen", deren insbesondere ökonomischer Sinn erst einmal erwiesen sein muss, was uns aber eine Existenzberechtigung liefern soll?Show moreAktuelle Informationen vom BfArM
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert seit April 2013 über etwaige Lieferengpässe von Arzneimitteln. In dem Register werden aktuelle Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland auf der Basis freiwilliger Informationen der Zulassungsinhaber in einer Übersicht zusammengestellt - siehe Tabelle unten.Show moreTollwut-Impfstoff gesucht
Notfalldepots stellen Postexpositionsprophylaxe sicher
BERLIN (ks). Apotheken, die für ihre Kunden Tollwut-Impfstoff bestellen wollen, haben es schon seit einigen Monaten schwer. Keiner der beiden grundsätzlich angebotenen Impfstoffe ist verlässlich über den Großhandel zu beziehen. Zwar hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) Ende Mai eine Charge Rabipur® von Novartis Vaccines freigegeben und diese dem Unternehmen zufolge auch komplett an den Großhandel ausgeliefert, die Apotheken merken davon allerdings nichts. Derweil hat man sich auch im Bundesgesundheitsministerium mit dem Thema befasst – am 10. Juni fand dort ein Gespräch auf Fachebene statt.Show moreÄrzte und Apotheker rücken zusammen
BERLIN (ks). Die "Allianz der Heilberufe" will sich den Gesundheitsthemen der Zukunft stellen. Ins Leben gerufen wurde der neue Verbund vergangene Woche von verschiedenen Ärzteorganisationen – und dem Deutschen Apothekerverband (DAV). Schon in den kommenden Wochen will die Allianz konkrete Versorgungsprobleme angehen. Erste Projekte seien für diesen Sommer geplant – Details sind allerdings noch nicht bekannt.Show moreWeißer Kittel als Lohn fürs 1. Staatsexamen
Apothekerkammer Westfalen-Lippe organisiert White-Coat-Ceremony
Nach den überstandenen Strapazen des ersten Staatsexamens haben 59 Pharmaziestudierende der Universität Münster einen weißen Kittel von der Apothekerkammer Westfalen-Lippe bekommen. Vorstandsmitglied Sandra Potthast überreichte die Kittel mit dem Kammerlogo in einer sogenannten "White-Coat-Ceremony" im Apothekerhaus am Aasee.Show moreKooperation Leipzig – Bénin
Die Universität Leipzig und der DAAD unterstützen die Fachhochschule für angewandte Naturwissenschaften IRGIB-Africa in Bénin (Westafrika) dabei, einen Masterstudiengang "Pharmakologie und Toxikologie" zu etablieren.Show moreAugen auf beim Austausch
STUTTGART (jb). 5 ml Melperon-Lösung bei Bedarf – eine Verordnung, wie sie in deutschen Alten- und Pflegeheimen häufiger zu finden sein dürfte. Was aber, wenn in der Apotheke die bisher verwendete Lösung mit einer Konzentration von 25 mg/5 ml gegen eine Lösung mit 25 mg/1 ml ausgetauscht wurde, weil es die Software so vorgegeben hat? Es käme zu einer Dosissteigerung um den Faktor fünf mit möglicherweise fatalen Folgen. Ein Beispiel dafür, dass Software pharmazeutischen Sachverstand keinesfalls ersetzt.Show moreRechtliches
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