ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
CYP2C und CYP2E1
Von Kirstin Reinecke, Ruwen Böhm, Ingolf Cascorbi, Thomas Herdegen | Durch die Hemmung oder Aktivierung von Cytochrom-P450-Enzymen kommt etwa ein Drittel der gemeldeten Arzneimittelwechselwirkungen zustande. Während CYP3A4 und CYP2D6 zahlreiche Substrate haben und dementsprechend häufig an solchen Interaktionen beteiligt sind, weisen die CYP2C-Isoenzyme und CYP2E1 einen vergleichsweise kleinen Anteil am Arzneistoffmetabolismus auf und stellen häufig nur den sekundären Stoffwechselweg dar. Wichtige Substrate von CYP2C-Isoenzymen, deren Verstoffwechselung aufgrund von genetischen Polymorphismen und Arzneimittelinteraktionen relevant beeinträchtigt werden kann, sind insulinotrope Antidiabetika, Benzodiazepine, Vitamin-K-Antagonisten und Protonenpumpenhemmer (PPI). Da die PPI Omeprazol und Pantoprazol auch rezeptfrei erhältlich sind, bedarf ihre Anwendung in der Selbstmedikation einer fundierten Beratungskompetenz. Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Zu spät informiert
STUTTGART (wes) | Die Arzneimitteldiebstähle in Italien ziehen immer weitere Kreise. Nachdem der Arzneimittelimporteur CC Pharma bereits über 40 Präparate zurückgerufen hat, musste nun auch Orifarm je eine Charge Gardasil® und Neulasta® zurückrufen. Man unterhalte keine Geschäftsbeziehungen zu den illegalen italienischen Händlern, erklärte Orifarm in diesem Zusammenhang – und kritisierte die Behörden für den schleppenden Kommunikationsfluss.Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Tamoxifen-Metabolit als Gel
ck | In der Hormontherapie des Mammakarzinoms wurde in einer Phase-II-Studie bei Frauen mit nicht-invasivem Brustkrebs erfolgreich ein Gel eingesetzt, das mit 4-Hydroxy-Tamoxifen einen der aktiven Metaboliten von Tamoxifen enthält. Mit dem Gel konnte das Wachstum der Tumorzellen im gleichen Umfang reduziert werden wie mit oral appliziertem Tamoxifen. Unerwünschte Wirkungen wurden weniger beobachtet. Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Verträgt sich das?
Von Martin Smollich | Grundsätzlich sind die Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Nahrung sehr komplex, was leider häufig dazu führt, dass vor dem erforderlichen Interaktionscheck zurückgeschreckt und das gesamte Thema aus Angst vor der Unübersichtlichkeit ignoriert wird. Meist beschränkt sich der Blick hier auf die häufig gestellte Frage, ob ein Medikament vor oder nach dem Essen eingenommen werden soll. Während jedoch für den Interaktionscheck zwischen verschiedenen Wirkstoffen zahlreiche IT-basierte Prüfprogramme existieren, findet sich für die überaus komplexen und bei jedem Patienten möglichen Nahrungsmittelinteraktionen nichts dergleichen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Unter Berücksichtigung der klinischen Relevanz lassen sich die sehr unübersichtlichen Wechselwirkungen zwischen Nahrung und Arzneimitteln auf eine Handvoll wirklich relevanter Interaktionen begrenzen [1].Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Vorreiter gegen Schmerzen und Fieber
rs | Vor genau 55 Jahren, 1959, führte eine kleine Münchner Firma ben-u-ron® ein – ein Paracetamol-Präparat, das heute als Klassiker gilt. Die Palette wurde seither kontinuierlich ausgebaut und führt mittlerweile – im Jahre 65 der Firmengründung – einige singuläre Paracetamol-Präparate. Und auch jenseits der Indikation Schmerzen und Fiebe ist die heutige bene-Arzneimittel GmbH aktiv.Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Eine wirksame Option?
In dem Beitrag von H. Schaaf und G. Hesse „Das Leiden am Tinnitus - Ursachen der Ohrgeräusche und erfolgversprechende Behandlungsmöglichkeiten“, DAZ 2014, Nr. 26, S. 40 ff, wurde das Konzept der Durchblutungsförderung bei akutem Tinnitus infrage gestellt, die Leitlinie Hörsturz empfiehlt weder Pentoxifyllin noch Ginkgo. Für die Autoren des Beitrags ist die Anwendung von Ginkgo bei Tinnitus kontraproduktiv. Allerdings besitzt die Firma Schwabe mit Tebonin® bei Ohrgeräuschen ein Ginkgo-Präparat, das zur adjuvanten Anwendung von Ohrgeräuschen vaskulärer und involutiver Genese zugelassen ist. Prof. Dr. Lutz Tisch, Ulm, der zur Zeit eine von Schwabe gesponserte Studie zum Einsatz des in Tebonin® enthaltenen Extraktes EGb761 bei Hörschädigung durch Lärm durchführt, befürwortet im Folgenden den Einsatz von Ginkgo.Show moreGinkgo bei Tinnitus
24.07.2014, 00:00 Uhr
Weiterhin gefährlich
ck | Nachdem am 21. März 2014 das Gesundheitsministerium von Guinea die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über einen Ausbruch von Ebola informiert hatte, melden inzwischen auch einzelne Nachbarstaaten Ebola-Erkrankungen. Jetzt wird die Bevölkerung dringend vor dem Verzehr von Wildfleisch gewarnt. Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Arzneimittel-Richtlinie zur Anlage XII: Radium-223-dichlorid
Bundesrepublik Deutschland
24.07.2014, 00:00 Uhr
Original oder Reimport?
Von Christina Dunkel und Dieter Drinhaus | Bei der Rezeptbelieferung spielt in der Apotheke täglich die Frage eine Rolle, ob anstelle eines Originalpräparates ein Reimport abzugeben ist. Dabei sind verschiedene gesetzliche Grundlagen zu beachten. Was im Einzelfall abzugeben ist, ist nicht immer leicht zu sagen und auch das sogenannte „Aut-idem“-Urteil des SG Koblenz vom 07.01.14 Az. S13 KR 379/13 sorgt eher für neue Verunsicherung. Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
„Europa bedeutet Vielfalt und nicht Uniformität“
BERLIN (jz) | Vor der Europawahl wollte sich die ABDA nicht zu Europathemen äußern – nachdem sich nun aber das Europäische Parlament (EP) und seine Ausschüsse konstituiert haben, will auch die Standesführung der Apotheker auf die deutschen EP-Abgeordneten zugehen und zu Gesundheits-, Arzneimittel- und Apothekenthemen für die laufende Legislaturperiode Stellung nehmen. In einem Positionspapier fordert die ABDA insbesondere, die Freien Berufe zu schützen und damit Patientenschutz und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Über zwölf Millionen Rezepturen
BERLIN (lue) | Die öffentlichen Apotheken haben im vergangenen Jahr mehr als zwölf Millionen Rezepturen für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung hergestellt. Das ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) durch die Auswertung von Verordnungen. „Insgesamt dürfte die Zahl sogar noch deutlich höher liegen, weil Rezepturen für Privatversicherte oder auf direkte Nachfrage gar nicht erfasst werden“, erklärte Dr. Andreas Kiefer, Vorstandsvorsitzender des DAPI und Präsident der Bundesapothekerkammer.Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
„Apotheker wimmeln Patienten ab“
BERLIN (jz/lk) | Zum 1. Juli wurden die Festbeträge für viele Arzneimittel gesenkt – seitdem sind zahlreiche Patienten verunsichert. Schuld daran sind nach Meinung des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), die Ärzte, Apotheker und Krankenkassen. Sie informieren nicht angemessen, kritisierte er vergangene Woche – das sei „nicht hinnehmbar“. Bei den Apothekern machte sich daraufhin deutlicher Unmut breit.Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
700.000 Euro für Klinikapotheke | Manipulation bei Aut-idem-Kreuz? | Neue Doppelspitze für Kammer Niedersachsen
Kurz gemeldet
24.07.2014, 00:00 Uhr
Arzneimittel-Richtlinie zur Anlage XII: Trastuzumab Emtansin
Bundesrepublik Deutschland
24.07.2014, 00:00 Uhr

Auf die Nmax achten!
DAP | Dass Ärzte mehrere Packungen auf einem Rezept verordnen ist tägliche Praxis. Doch was der Arzt als therapiegerechte Menge erachtet, ist nach den Vorschriften des Rahmenvertrages nicht zwangsläufig erstattungs- und abgabefähig. Eine Vielzahl von Anfragen an das DeutscheApothekenPortal zeigen, dass hier große Unsicherheiten bestehen. Das folgende Beispiel zeigt eine Retaxation zu dieser Thematik.Show more
Retaxfall der Woche
24.07.2014, 00:00 Uhr
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