ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Handlungsbedarf bei der Apothekennachfolge
In der Beratungspraxis lässt sich in den vergangenen Monaten eine deutliche Zunahme der Apothekenübertragungen innerhalb der eigenen Familie verzeichnen. Viele Apothekeninhaber sind verunsichert über die politische Diskussion, die Verschonung des Betriebsvermögens für den Fall der lebzeitigen Apothekenübertragung bzw. den Erbfall ganz oder teilweise abzuschaffen. Deshalb wird vielfach versucht, die Übertragung des Betriebsvermögens rechtzeitig und vor allem steuergünstig „in trockene Tücher“ zu bringen. Show more28.07.2014, 00:00 Uhr
Sepa kommt endgültig
STUTTGART (wes) | Ab dem 1. August müssen alle Unternehmen und Vereine bei Lastschriften und Überweisungen das Sepa-Verfahren anwenden. Die Bundesbank erwartet aber nur wenige Probleme: Anders als im Februar sind die Unternehmen dieses Mal vorbereitet.Show more28.07.2014, 00:00 Uhr
Roche auf einem guten Weg
BERLIN (jz) | Dank der Nachfrage nach Krebsmedikamenten sieht sich Roche im ersten Halbjahr auf einem guten Weg. Der Umsatz stieg von Januar bis Juni um fünf Prozent auf 22,97 Milliarden Schweizer Franken (knapp 19 Mrd. Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Unterm Strich verdiente der Konzern 5,64 Milliarden Franken (ca. 4,6 Mrd. Euro), was einem Anstieg von zwei Prozent zu konstanten Wechselkursen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht.Show more28.07.2014, 00:00 Uhr
„Dissonanz“ zwischen Arzt und Apotheker
BERLIN (az) | Mangelnde Therapietreue schadet nicht nur der Gesundheit, sondern ist auch ein wirtschaftliches Problem. Ein Grund für Non-Adhärenz könnte sein, dass sich Apotheker und Arzt in ihren Aussagen widersprechen, vermuten Wissenschaftler einer Studie. Für sie wurden überwiegend chronisch kranke Patienten vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG) befragt, ursprünglich beauftragt vom ehemaligen Sanicare-Inhaber Johannes Mönter.Show more28.07.2014, 00:00 Uhr
Apotheken und Zement
STUTTGART (wes) | Die britische Verbrauchergenossenschaft „The Co-operative Group“ hat ihre Apothekensparte verkauft. Für umgerechnet über 780 Millionen Euro erhielt die „Bestway Group“ den Zuschlag für die 774 Co-operative-Apotheken in Großbritannien. Käufer Bestway ist der zweitgrößte britische Lebensmittel-Großhändler und in Pakistan im Zement- und Bankgeschäft aktiv.Show more28.07.2014, 00:00 Uhr
Mehr OTC-Antiallergika
BERLIN (az) | Die Pollen- und Gräser-Allergiker hat es in diesem Jahr offenbar so richtig erwischt. Durch die milden Temperaturen im Januar und Februar startete die Allergie-Saison bereits früh. Das spiegelt sich in den Zahlen des von Insight Health betrachteten OTC-Allergiemarktes wider. Dieser umfasst neben den systemischen Antihistaminika auch die antiallergischen Nasen- und Augentropfen. Im ersten Halbjahr 2014 wurden hier mit 13,1 Millionen Packungen insgesamt sieben Prozent mehr in den Apotheken verkauft als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Insight Health begründet dies insbesondere mit dem starken ersten Quartal 2014: Mit 4,7 Millionen Packungen wurden von Januar bis März rund 60 Prozent mehr abgegeben als im Vorjahresquartal.Show more28.07.2014, 00:00 Uhr

Arzneimittelherstellung
Arzneimittel sind „Waren besonderer Art“. Qualitätsmängel können hier besonders fatale Folgen haben. Dementsprechend streng sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen für ihre Herstellung und Kontrolle. Die Herstellung von Arzneimitteln bedarf nicht nur einer behördlichen Erlaubnis, sondern vor allem eines umfassenden, durchgängigen Qualitätssicherungssystems. Sämtliche Vorgänge und deren Funktionstüchtigkeit müssen engmaschig kontrolliert und dokumentiert werden. Hierbei müssen die Vorschriften der Guten Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice, GMP) beachtet werden.
Von Helga Blasius
Arzneimittelrecht
24.07.2014, 00:00 Uhr
Ursprung für deutsch-österreichische Apothekerfreundschaft
Sportweltspiele der Medizin
24.07.2014, 00:00 Uhr
CYP2C und CYP2E1
Von Kirstin Reinecke, Ruwen Böhm, Ingolf Cascorbi, Thomas Herdegen | Durch die Hemmung oder Aktivierung von Cytochrom-P450-Enzymen kommt etwa ein Drittel der gemeldeten Arzneimittelwechselwirkungen zustande. Während CYP3A4 und CYP2D6 zahlreiche Substrate haben und dementsprechend häufig an solchen Interaktionen beteiligt sind, weisen die CYP2C-Isoenzyme und CYP2E1 einen vergleichsweise kleinen Anteil am Arzneistoffmetabolismus auf und stellen häufig nur den sekundären Stoffwechselweg dar. Wichtige Substrate von CYP2C-Isoenzymen, deren Verstoffwechselung aufgrund von genetischen Polymorphismen und Arzneimittelinteraktionen relevant beeinträchtigt werden kann, sind insulinotrope Antidiabetika, Benzodiazepine, Vitamin-K-Antagonisten und Protonenpumpenhemmer (PPI). Da die PPI Omeprazol und Pantoprazol auch rezeptfrei erhältlich sind, bedarf ihre Anwendung in der Selbstmedikation einer fundierten Beratungskompetenz. Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Zu spät informiert
STUTTGART (wes) | Die Arzneimitteldiebstähle in Italien ziehen immer weitere Kreise. Nachdem der Arzneimittelimporteur CC Pharma bereits über 40 Präparate zurückgerufen hat, musste nun auch Orifarm je eine Charge Gardasil® und Neulasta® zurückrufen. Man unterhalte keine Geschäftsbeziehungen zu den illegalen italienischen Händlern, erklärte Orifarm in diesem Zusammenhang – und kritisierte die Behörden für den schleppenden Kommunikationsfluss.Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Tamoxifen-Metabolit als Gel
ck | In der Hormontherapie des Mammakarzinoms wurde in einer Phase-II-Studie bei Frauen mit nicht-invasivem Brustkrebs erfolgreich ein Gel eingesetzt, das mit 4-Hydroxy-Tamoxifen einen der aktiven Metaboliten von Tamoxifen enthält. Mit dem Gel konnte das Wachstum der Tumorzellen im gleichen Umfang reduziert werden wie mit oral appliziertem Tamoxifen. Unerwünschte Wirkungen wurden weniger beobachtet. Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Verträgt sich das?
Von Martin Smollich | Grundsätzlich sind die Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Nahrung sehr komplex, was leider häufig dazu führt, dass vor dem erforderlichen Interaktionscheck zurückgeschreckt und das gesamte Thema aus Angst vor der Unübersichtlichkeit ignoriert wird. Meist beschränkt sich der Blick hier auf die häufig gestellte Frage, ob ein Medikament vor oder nach dem Essen eingenommen werden soll. Während jedoch für den Interaktionscheck zwischen verschiedenen Wirkstoffen zahlreiche IT-basierte Prüfprogramme existieren, findet sich für die überaus komplexen und bei jedem Patienten möglichen Nahrungsmittelinteraktionen nichts dergleichen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Unter Berücksichtigung der klinischen Relevanz lassen sich die sehr unübersichtlichen Wechselwirkungen zwischen Nahrung und Arzneimitteln auf eine Handvoll wirklich relevanter Interaktionen begrenzen [1].Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Vorreiter gegen Schmerzen und Fieber
rs | Vor genau 55 Jahren, 1959, führte eine kleine Münchner Firma ben-u-ron® ein – ein Paracetamol-Präparat, das heute als Klassiker gilt. Die Palette wurde seither kontinuierlich ausgebaut und führt mittlerweile – im Jahre 65 der Firmengründung – einige singuläre Paracetamol-Präparate. Und auch jenseits der Indikation Schmerzen und Fiebe ist die heutige bene-Arzneimittel GmbH aktiv.Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Eine wirksame Option?
In dem Beitrag von H. Schaaf und G. Hesse „Das Leiden am Tinnitus - Ursachen der Ohrgeräusche und erfolgversprechende Behandlungsmöglichkeiten“, DAZ 2014, Nr. 26, S. 40 ff, wurde das Konzept der Durchblutungsförderung bei akutem Tinnitus infrage gestellt, die Leitlinie Hörsturz empfiehlt weder Pentoxifyllin noch Ginkgo. Für die Autoren des Beitrags ist die Anwendung von Ginkgo bei Tinnitus kontraproduktiv. Allerdings besitzt die Firma Schwabe mit Tebonin® bei Ohrgeräuschen ein Ginkgo-Präparat, das zur adjuvanten Anwendung von Ohrgeräuschen vaskulärer und involutiver Genese zugelassen ist. Prof. Dr. Lutz Tisch, Ulm, der zur Zeit eine von Schwabe gesponserte Studie zum Einsatz des in Tebonin® enthaltenen Extraktes EGb761 bei Hörschädigung durch Lärm durchführt, befürwortet im Folgenden den Einsatz von Ginkgo.Show moreGinkgo bei Tinnitus
24.07.2014, 00:00 Uhr
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