ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreJohnson & Johnson auf Platz 1
hb/ral | Börsennotierte Pharmaunternehmen haben im ersten Halbjahr 2014 ihre Werte weiter gesteigert. Dies ist das Ergebnis einer Analyse, die Genetic Engineering & Biotechnology News jüngst präsentiert hat. Sie erfasst den Stand der Top 10 der Pharmaunternehmen am 5. August 2014 – Zahlen von Nicht-US-Unternehmen wurden dabei in US-Dollar umgewandelt.Show more
Arzneimittelzulassung
Bevor ein Arzneimittel erstmalig auf den Markt gebracht werden darf, muss es individuell zugelassen werden. Dieser Ansatz der präventiven Marktkontrolle unterscheidet sich grundlegend vom Lebensmittelbereich, wo das Inverkehrbringen bei Einhaltung vorgegebener Normen grundsätzlich erlaubt ist. Die verschiedenen Regelungen über den Marktzugang nehmen im Arzneimittelgesetz und im europäischen Arzneimittelkodex einen außerordentlich großen Raum ein und bilden quasi das Herzstück der Arzneimittelgesetzgebung. Sie werden daher im Rahmen der DAZ-Rechtsserie in zwei Teilen dargestellt.
Von Helga Blasius
Die schnelle Nummer 4?
Nach Sildenafil, Vardenafil und Tadalafil ist Avanafil (Spedra®) Wirkstoff Nummer vier aus der Gruppe der Phosphodiesterase-5-Hemmer zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei Männern. Ein Jahr nachdem Sildenafil aus der Patentpflicht entlassen wurde, versucht man nun mit Avanafil Anteile auf dem heiß umkämpften Markt zu erobern. Dies könnte über das Versprechen gelingen, dass Avanafil schneller als seine Konkurrenten wirkt und demnach spontaneren Geschlechtsverkehr ermöglicht. Wirkung und Nebenwirkungen sind ähnlich denen der älteren PDE-5-Hemmer.Show moreFrauen erhalten häufiger befristete Arbeitsverträge
Frauen sind im deutschen Arbeitsmarkt häufiger von Befristungen betroffen als Männer. Bei Neueinstellungen trifft es 47% der weiblichen Beschäftigten, aber nur 38% der männlichen Arbeitnehmer. Dafür werden Frauen allerdings öfter aus befristeten Arbeitsverhältnissen übernommen.Show moreDas kommt gut an
STUTTGART (jz) | Bereits zum fünften Mal wurde in diesem Jahr die Kampagne „Arzneimittel sicher einnehmen“ durchgeführt. Versicherte konnten im Rahmen der gemeinsamen Initiative von AOK und Apotheken im bayerischen Mittelfranken zwei Monate lang den Mix ihrer verschreibungspflichtigen und freiverkäuflichen Arzneimittel in teilnehmenden Apotheken checken lassen. Von Jahr zu Jahr beteiligen sich mehr Apotheken an der Aktion und auch die Zahl der teilnehmenden Versicherten entwickelt sich gut, berichtet Christine Brummer, AOK-Bereichsleiterin der Direktion Mittelfranken.Show moreMindestens 70 Grad
ral | Die Bundestagsfraktion der Grünen hat in 13 Städten abgepacktes Grillfleisch einkaufen und untersuchen lassen. 14 Prozent aller Proben waren mit MRSA belastet. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt daher, Fleisch immer gut durchzubraten. Im Inneren sollte Fleisch zwei Minuten lang eine Temperatur von mindestens 70 Grad erreichen.Show moreWeniger Schwitzen
ck | Kann die Akupunktur dazu beitragen, die Häufigkeit und Intensität von Hitzewallungen im Klimakterium zu reduzieren? Um diese Frage zu beantworten, werteten chinesische Wissenschaftler in einer Metaanalyse zwölf Studien aus. Sie konnten zeigen, dass Akupunktur wesentlich zur Linderung der Beschwerden beitragen kann. Show moreZucker-Demenz
jb | Im Laufe des Lebens altert das Gehirn. Das äußert sich in einem Verlust der grauen Hirnsubstanz, das Hirn schrumpft also im wahrsten Sinne des Wortes. Bei Diabetikern geht dieser Prozess allerdings deutlich schneller vonstatten. Das haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden.Show more
Ein Patient mit koronarer Herzkrankheit
Sigfried Wenzel ist ein 74-jähriger Stammkunde Ihrer Apotheke. Er berichtet Ihnen, dass er in letzter Zeit unter Schwindel und schwankendem Blutdruck leidet. Bei körperlichen Tätigkeiten, wie Treppensteigen ist er schnell aus der Puste. Außerdem berichtet er von Schmerzen in den Knien. Im Gespräch erfahren Sie, dass Herr Wenzel keinen Alkohol trinkt, sich aufgrund der Knieschmerzen wenig bewegt und dass er vor zehn Jahren aufgehört hat, zu rauchen. Ab und zu trinkt er eine Tasse Kaffee. Die Patientenziele sind nicht erreicht und Herr Wenzel ist nicht optimal mit seiner bisherigen Therapie eingestellt. Schwindel und Blutdruckschwankungen sowie Schmerzen in den Knien machen einen dringenden Medikationscheck notwendig.
Show moreWissenschaftliches Auge zudrücken
Auf den Leserbrief „Bibliografisches Dossier: Wissenschaftlich inakzeptabel“ (DAZ Nr. 32 vom 7. August, S. 84), der als Reaktion auf den Beitrag „Zugelassen oder registriert – die Möglichkeiten der Verkehrsfähigkeiten pflanzlicher Arzneimittel in Deutschland“ (DAZ Nr. 31 vom 31. Juli, S. 44) eingesandt wurde, antwortet der Autor des Beitrags, Prof. Dr. Markus Veit:Show moreUnd noch ein Virus: Chikungunya
Von Ilse Zündorf und Theo Dingermann | Die ganze Welt schaut gebannt nach Afrika, wo derzeit Ebola wütet und nicht unter Kontrolle zu bekommen ist. Derweil ist quasi unbemerkt eine andere Virus-Erkrankung mit Touristen bereits nach Deutschland gekommen: das Chikungunya-Fieber. Bis 28. Mai waren dem Robert Koch-Institut insgesamt 18 Chikungunya-Erkrankungen übermittelt worden, von denen neun von Reiserückkehrern aus der Karibik stammten: vier von Martinique, einer von Guadeloupe, zwei von Dominica, einer aus Haiti und ein Fall mit Infektionsort Saint Vincent und die Grenadinen [1]. Show moreNeues zur Kosten-Nutzen-Bewertung
Von Thomas Müller-Bohn | Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Juni einen Entwurf für die neue Version 4.2 seines allgemeinen Methodenpapiers veröffentlicht. Die wichtigsten Neuerungen betreffen die Potenzialbewertung für neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden sowie die Kosten-Nutzen-Bewertung. Diese ist als letzter, nur auf Antrag vorgesehener Schritt einer frühen Nutzenbewertung bisher nie zum Einsatz gekommen. Dennoch könnten sich die Verfahrensregeln indirekt auf künftige Bewertungen auswirken.Show moreGleiche Quelle, gleiche Wirkung?
Von Markus Veit | Pflanzliche Arzneimittel in Deutschland sind bis auf eine Ausnahme nicht mit vollständigen Dossiers, sondern basierend auf ihrer allgemeinen medizinischen oder tradierten Anwendung zugelassen oder registriert (s. DAZ 2014, Nr. 31, S. 44). Dabei stellt sich nun die Frage, inwieweit man Produkte, die aus dem gleichen Pflanzenausgangsmaterial hergestellt wurden, vergleichen kann, oder – im Apothekenalltag wichtiger – wann auf pharmakologische und klinische Daten, die mit einer spezifischen Zubereitung erhalten wurden, Bezug genommen werden kann. Letztlich geht es darum, unter welchen Bedingungen Produkte, mit denen keine spezifischen Daten etabliert wurden, gleich oder austauschbar mit solchen sind, mit denen Daten generiert wurden.Show moreRechtliches
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