ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Das Immunsystem und seine Angriffspunkte
Mit den Steroiden, COX-Inhibitoren und Basistherapeutika für rheumatische Erkrankungen wurden in Pharmako-logisch! bereits drei Gruppen von Wirkstoffen vorgestellt, die auch als Immunmodulatoren wirken und die sehr häufig verordnet und oft in der Apotheke abgegeben werden. Trotz ihrer Wirkungen auf Immunzellen und Immunreaktionen werden COX-Inhibitoren und Glucocorticoide nicht oder nicht immer als typische Immunmodulatoren wahrgenommen. Dies liegt auch daran, dass die Bezeichnungen für jene Wirkstoffe unscharf sind, die nur oder auch Immunfunktionen verändern. Erschwert wird eine solche Präzisierung durch die variablen Bezeichnungen der zugrunde liegenden pathophysiologischen Prozesse. Wann sollen beispielsweise Entzündungen als Störungen oder Fehlleistungen des Immunsystems bezeichnet werden? Sollten wir Antiphlogistika als Hemmstoffe von Immunreaktionen bezeichnen? Wann sind Glucocorticoide Immunsuppressiva? Sind die pathophysiologischen Effekte von TNF-α beim metabolischen Syndrom automatisch eine Störung des Immunsystems? Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Unheilbar krank
Ein Meinungsbeitrag von Markus Wiesenauer | Unheilbar krank – oder um den Fachbegriff zu verwenden: Krankheiten mit infauster Prognose. Natürlich denkt man spontan an Patienten mit bestimmten onkologischen Erkrankungen oder an solche mit progredientem Verlauf wie einer Myokardiopathie oder einer Niereninsuffizienz. Und gerade bei den unheilbar Kranken besteht oft – aus unterschiedlichen, jedoch sehr nachvollziehbaren Gründen – der Wunsch nach einer „anderen“ medizinischen Hilfe. Dabei wird nach „Alternativen“ gesucht und aus unterschiedlichen Quellen Informationen beschafft, die vielfach unreflektiert „Heilung“ beschreiben. Mangels ausreichender Kenntnisse oft individueller Verläufe und Dauer wird dann von Betroffenen und Angehörigen diesen Empfehlungen gefolgt. Deren Akzeptanz scheint dabei umso größer zu sein, je mehr es sich um Behandlungen handelt, deren Ursprung bzw. Ausgangsbasis in irgendeinem Zusammenhang mit der „Natur“ steht. Unreflektiert wird dann über das Internet bestellt; und selbst die damit verbundenen Kosten scheinen keine Rolle mehr zu spielen. Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Sehr akademische Diskussion
Zum Artikel „Streit um Neuverblisterung – Schlagabtausch zwischen Thüringer Apothekern und Blisterunternehmen“ in DAZ Nr. 35 vom 28. August 2014, S. 16 Show moreNeuverblisterung
04.09.2014, 00:00 Uhr
Analoga versus Human-Insulin
Insulin-Analoga wurden unter anderem entwickelt, um das Hypoglykämie-Risiko von Diabetikern zu senken, die auf Insulin angewiesen sind. Dennoch ist ihr Effekt auf das Auftreten von Hypoglykämien bei Typ-1-Diabetikern bisher nur unzureichend untersucht worden. In einer aktuellen Studie wurden nun Insulin-Analoga mit Human-Insulin hinsichtlich des Auftretens von schweren Hypoglykämien verglichen. Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Weniger ist mehr!
Nalmefen ist ein bereits aus den 70er Jahren bekannter Opioid-Antagonist, den man früher zur Behandlung einer Opiatvergiftung verwendet hat. Nun wurde es als Selincro® zur Trinkmengenreduktion bei erwachsenen Alkoholabhängigen eingeführt, deren Konsum sich auf einem hohen Risikoniveau befindet. Nalmefen sollte nur in Verbindung mit kontinuierlicher psychosozialer Unterstützung verordnet werden. Neu ist, dass ab September alle Kassen das Medikament erstatten.Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Hoch geschätzt und doch unterschätzt
Von Cosima Bauer und Uwe May | Naturheilmittel entsprechen dem Zeitgeist und werden vor allem in der Apotheke gekauft. Was genau aber gehört aus Verbrauchersicht zu diesem Marktsegment und warum werden die Mittel so sehr geschätzt? Aufbauend auf einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung wurde der Markt der Naturheilmittel in der vorliegenden Studie erstmals exakt erfasst und in seiner Bedeutung für die Gesundheitsversorgung und die gesamte Volkswirtschaft dargestellt. Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Bachblüten-Produkte apothekenüblich
BERLIN (jz) | Bachblüten-Produkte gehören zu den apothekenüblichen Waren. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem bereits seit einigen Jahren laufenden Verfahren entschieden – und zwar bereits nach den Vorgaben der alten Fassung der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO). Sie dienten zumindest mittelbar der Gesundheit von Menschen und seien damit nicht vom Vertrieb in der Apotheke ausgeschlossen, heißt es zur Erklärung im Urteil. Allerdings sahen die Richter ein anderes Problem. (Bundesgerichtshof, Urteil vom 24. Juli 2014, Az. I ZR 221/12)Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Ebola-Helfer erbitten Hilfe
daz | Schnelle Hilfe für die Helfer – nach diesem Motto unterstützt Apotheker helfen e.V. das Don Bosco Zentrum Fambul in Freetown, Sierra Leone, das eine Isolierstation für Ebola-Infizierte baut. Die Hilfsorganisation schickte 500 virensichere Ganzkörperschutzanzüge mit Zubehör im Wert von rund 3300 Euro sowie Arztseife zur Desinfektion in das westafrikanische Land.Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
„Auf eigene Faust maximal vier Tage“
BERLIN (jz) | Viele Menschen greifen häufig zu rezeptfreien Schmerzmitteln. Dabei ist ihnen aber oft nicht bewusst, dass auch diese teilweise erhebliche Nebenwirkungen haben können. Stiftung Warentest hat die Thematik aufgegriffen und rät in seiner aktuellen „test“-Ausgabe, Schmerzmittel „auf eigene Faust“ – also ohne ärztlichen Rat – maximal vier Tage hintereinander und zehn Tage im Monat einzunehmen. „Individuelle Auskunft können Sie in der Apotheke erhalten.“ Zudem sollten die Dosierangaben im Beipackzettel beachtet werden. Show more04.09.2014, 00:00 Uhr

Retax eines Kinderrezeptes
DAP | Gerade für Kinder werden häufig Arzneimittel verordnet, die nicht verschreibungspflichtig sind. Hier stellt sich mitunter die Frage nach der Erstattungsfähigkeit. Bei der Beurteilung der Erstattungspflicht ist zu unterscheiden zwischen verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, apothekenpflichtigen Arzneimitteln, nicht apothekenpflichtigen Arzneimitteln und Nichtarzneimitteln. Vorsicht ist geboten bei nicht apothekenpflichtigen Arzneimitteln.Show more
04.09.2014, 00:00 Uhr
Lernen und Punkten: „Immunmodulatoren“
Die Deutsche Apotheker Zeitung bietet ihren Abonnenten die Möglichkeit, durch das Selbststudium ausgewählter Beiträge und eine anschließende Lernerfolgskontrolle Punkte für die freiwillige zertifizierte Fortbildung zu erwerben. Dieses Verfahren ist durch die Bundesapothekerkammer anerkannt (Veranstaltungs-Nr. BAK 2013/425). Pro erfolgreich beantwortetem Fragebogen erhalten Sie zwei Punkte in der Kategorie 7 Telelernen/Fernstudium mit Erfolgskontrolle. Bitte beachten Sie: Eine Teilnahme ist nur online über das Internet möglich.
Zugehöriger Beitrag » Pharmako-logisch! - Immunmodulatoren
Show moreZertifizierte Fortbildung
04.09.2014, 00:00 Uhr

Mit Händen und Füßen
Es existieren verschiedene Arten von Gehörschädigungen – von leichter altersbedingter Schwerhörigkeit bis hin zur absoluten Gehörlosigkeit. Bei altersabhängig Schwerhörigen kann dieses Verständigungsproblem häufig durch eine laute und deutliche Aussprache oder ein Hörgerät kompensiert werden. Liegt jedoch völlige Gehörlosigkeit vor, besteht die Herausforderung für das pharmazeutische Personal in der Apotheke darin, sich mit „Händen & Füßen“ so zu verständigen, dass die sichere Arzneimitteltherapie gewährleistet wird. Keine leichte Aufgabe, da nur die wenigsten Apothekenmitarbeiter die Gebärdensprache beherrschen, welche die Verständigung der Betroffenen untereinander und mit dem Betreuungspersonal ermöglicht.Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung