ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Immer noch kein Zuckerschlecken
Von Clemens Bilharz | Beim Typ‑1-Diabetes führen immunologische Prozesse zu einer Zerstörung der Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Die Patienten müssen deshalb lebenslang Insulin oder Insulin-Analoga substituieren. Trotz aller therapeutischen Fortschritte gelingt ihnen die Blutzuckerkontrolle nicht immer zuverlässig. Neben akuten Hypoglykämien drohen auch Spätfolgen wie die diabetische Nephropathie oder Retinopathie. Regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung sind daher unerlässlich.Show more09.10.2014, 00:00 Uhr
Trotz Ebola Malaria nicht aus dem Blick verlieren
Von Christine Vetter | Bei den Infektionskrankheiten steht speziell auf dem afrikanischen Kontinent derzeit Ebola im Fokus. Trotz der Bedrohung, die von dieser Infektion für die afrikanischen Länder und mit ihnen die gesamte Welt ausgeht, darf allerdings die Malaria nicht in den Hintergrund treten. Denn nach wie vor sterben jedes Jahr auch in unseren Breitengraden Menschen an einer Malaria.Show more09.10.2014, 00:00 Uhr
Diskrete und rasche Hilfe ist gefragt
Drei von vier Frauen kennen das Problem, aber keine spricht gerne darüber: Scheidenpilz. Seit mittlerweile 20 Jahren können Frauen die Infektion eigenverantwortlich und mit der gewünschten Diskretion behandeln. Denn seit 1994 ist Canesten® Gyn mit dem Wirkstoff Clotrimazol (200 mg) rezeptfrei erhältlich. Show more09.10.2014, 00:00 Uhr
Zuweisungsverbot
Von Markus Rohner | Die beruflichen Verantwortungsbereiche des Apothekers und des Arztes sind bereits seit dem 13. Jahrhundert gesetzlich voneinander abgegrenzt worden, um Missbräuche zulasten der Patienten zu verhindern und somit dem Allgemeinwohl zu dienen. Der Arzt soll sich bei seiner Entscheidung für eine Arzneitherapie nicht von finanziellen Erwägungen oder anderen persönlichen Vorteilen leiten lassen. Der Apotheker wiederum soll unabhängig von seinem Umsatzbegehren die Verordnung des Arztes ausführen und gegebenenfalls überprüfen. Ausfluss der Aufgabentrennung ist das Zuweisungsverbot, das geschäftliche Absprachen zwischen den beiden Heilberufen untersagt.Show more09.10.2014, 00:00 Uhr
Was tun bei Ebola-Verdacht?
jb | Der Fall des US-amerikanischen Ebola-Patienten, der trotz verdächtiger Symptomatik nach Hause geschickt wurde, zeigt, wie die Unachtsamkeit einzelner jeden noch so durchdachten Seuchenschutzplan unterlaufen kann. Daher sollten alle Akteure im Gesundheitswesen in der Lage sein, abzugrenzen, wann tatsächlich ein begründeter Ebola-Verdacht besteht, und gegebenenfalls die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Im Folgenden sind sie zusammengefasst. Das Flussschema (siehe Abbildung) zeigt das Vorgehen bei einem Ebola-Verdacht. Show more09.10.2014, 00:00 Uhr
Venöse Thromboembolien durch NSAR?
Seit der Marktrücknahme von Rofecoxib ist ein erhöhtes atherothrombotisches Risiko unter COX-2-Hemmern bekannt, und auch nicht-spezifische COX-Inhibitoren können dieses Risiko erhöhen [1, 2]. Da arterielle und venöse Thrombosen pathophysiologische Gemeinsamkeiten haben, könnten COX-Inhibitoren und damit generell NSAR auch das Risiko venöser Thromboembolien erhöhen. Mithilfe eines systematischen Reviews und einer Metaanalyse wurde dieser Frage nachgegangen.Show more09.10.2014, 00:00 Uhr

Selbst ist der Mann
Unter einem „mündigen Patienten“ versteht man im Idealfall einen Patienten, der über seine Krankheit informiert ist, auf Augenhöhe mit dem Arzt kommuniziert und sich einer gewissen Eigenverantwortung, die er für seine Gesundheit trägt, bewusst ist. Das sollte sich in seinem Verhalten äußern, aber auch darin, dass er für sich beansprucht, über alle möglichen Therapieoptionen aufgeklärt zu werden und dann darüber (mit)zu entscheiden, welche am Besten geeignet ist. Was allerdings passiert, wenn ein solcher Patient eigenmächtig beginnt, seine Therapie zu optimieren, zeigt der folgende Fall. Alina Pfeifer, heute Filialleiterin der Apotheke im Facharztzentrum Paderborn, hat ihn während ihres praktischen Jahrs selbstständig gelöst und beim ersten AMTS-Symposium in Münster im Juni 2013 vorgestellt.Show more09.10.2014, 00:00 Uhr
16 Monate länger leben
ck | Frauen mit HER2-positivem metastasiertem Mammakarzinom leben ca. 16 Monate länger, wenn sie eine Kombination von Pertuzumab (Perjeta®), Trastuzumab (Herceptin®) und eine Chemotherapie mit Docetaxel erhalten, verglichen mit Patientinnen, die nur Trastuzumab erhalten. Show more09.10.2014, 00:00 Uhr

Herstellerrabatt abgezogen
DAP | Immer wieder wird Apotheken im Rahmen einer Retaxation der Herstellerrabatt abgezogen. Ist ein solches Vorgehen der Prüfstellen überhaupt rechtens? Und inwieweit müssen Apotheken den Herstellerrabatt bei der Rezeptbelieferung berücksichtigen? Im Folgenden ein Beispiel aus der Praxis.Show more
09.10.2014, 00:00 Uhr
Meist ähnlich effektiv, aber ...
Akute venöse Thromboembolien (VTE) können auf unterschiedliche Weise behandelt werden. In einer Metaanalyse wurden jetzt die Wirksamkeit und Sicherheit der verschiedenen Regime verglichen. Wenn auch keine signifikanten Unterschiede gefunden wurden, deuten sich doch tendenziell Unterschiede bezüglich Effektivität und Blutungsrisiko an. Show more09.10.2014, 00:00 Uhr
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