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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreCelesio: Es läuft besser
BERLIN (lk) | Die Geschäfte des Stuttgarter Pharmahändlers Celesio liefen in seinem letzten unabhängigen Geschäftsjahr wieder besser. Celesio erzielte 2014 einen Konzernumsatz in Höhe von 22,32 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit der Eingliederung in den McKesson-Konzern passt Celesio sein Geschäftsjahr jetzt dem Mutterkonzern an. Künftig bilanzieren die Stuttgarter vom 1. April bis 31. März.Show moreAut idem: Regeln und eine Ausnahme
BERLIN (ks) | Der Arzneiversorgungsvertrag zwischen Deutschem Apothekerverband (DAV) und dem Ersatzkassenverband vdek hat seit Jahresbeginn eine neue Abgabebestimmung. Sie betrifft den seit einem Urteil des Sozialgerichts Koblenz umstrittenen Fall, ob ein Aut-idem-Kreuz den Austausch eines Originalarzneimittels gegen ein Importarzneimittel – oder umgekehrt – ausschließen kann. Hier wird nun klargestellt: Grundsätzlich hat das Aut-idem-Kreuz keine Auswirkung, wenn es um Original- und Import-Arzneimittel geht. Die neue Regel ist seit 1. Februar strikt zu befolgen.Show moreDie Abmahnung des Arbeitnehmers
Die Abmahnung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber ist sowohl eine wirksame Sanktion bei der Verletzung von arbeitsvertraglichen Pflichten als auch Voraussetzung für eine verhaltensbedingte Kündigung. In der Praxis wird die Abmahnung jedoch oftmals formell fehlerhaft ausgesprochen oder falsch eingesetzt. Dies kann dazu führen, dass eine verhaltensbedingte Kündigung aufgrund der fehlerhaften Abmahnung unwirksam ist bzw. der Zweck der Abmahnung verfehlt wird. Show moreCompuGroup wächst
BERLIN (lk) | Die CompuGroup Medical AG (CGM) aus Koblenz, einer der führenden Softwareanbieter für Heilberufe, hat nach eigenen Angaben das Geschäftsjahr 2014 mit einem zweistelligen Umsatzplus abgeschlossen. Allerdings legte der Konzerngewinn nur leicht zu. Für 2015 sieht sich der Softwareanbieter gut gerüstet.Show moreSpuk noch nicht vorbei
BERLIN (jz) | Seit Ende März 2014 tauchten in der legalen Vertriebskette immer wieder Arzneimittel auf, die aus Diebstählen in Italien stammen. Über Parallelvertreiber gelangten sie auch nach Deutschland und traten hierzulande eine heftige Diskussion über Arzneimittelimporte los. Im Oktober gab die italienische Arzneimittel-Zulassungsbehörde AIFA vorsichtig Entwarnung. Doch der Spuk ist offenbar noch nicht vorbei: Anhand von Rechnungen konnten weitere 390 illegale Transaktionen identifiziert werden, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit. Show moreSanofi: Warten auf den neuen Chef
PARIS (dpa-AFX) | Der neue Chef ist noch nicht bekannt gegeben worden, aber die Messlatte beim Pharmakonzern Sanofi ist bereits gelegt: Umsatz und Gewinn wuchsen im vergangenen Jahr – und zahlreiche neue Mittel stehen vor dem Verkaufsstart. Daran wird sich der Neue messen lassen müssen, auch wenn Sanofi vor allem wegen einer Rabattschlacht in den USA vorsorglich nur einen verhaltenen Ausblick aufs laufende Jahr wagt. Show moreJa zu mehr Cannabis-Medizin
BERLIN (ks/jz) | Der Vorstoß der Drogenbeauftragten Marlene Mortler (CDU), Cannabis mehr schwerkranken Patienten als Arzneimittel zur Verfügung zu stellen, stößt auf viel Zuspruch. Auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) kündigte an, dass die rechtlichen Bedingungen hierfür in Kürze angepasst werden sollen. Show moreNiedrige Zinsen, niedrige Skonti
BERLIN (lk) | In Zeiten niedriger Zinsen sind auch die Spielräume des Arzneimittelgroßhandels zur Skonti-Gewährung an Apotheken enger gezogen. „Skonto hat immer etwas mit Liquidität und Finanzierungskosten zu tun. In Zeiten niedriger Zinsen ist dabei der Spielraum für Skonti naturgemäß geringer als in Hochzinszeiten.“ Diese Auffassung vertritt der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jens Spahn gegenüber DAZ.online. Show more
Handel im Wandel
Heute hat der Käufer die Qual der Wahl, wo und wie er seine gewünschte Ware erwerben soll. Da ist zunächst die Entscheidung zu treffen, ob er sie im Laden vor Ort kauft oder online im Internet bestellt. Beim stationären Handel kann er zudem in vielen Fällen noch entscheiden, ob er den kleinen Fachhandel bevorzugt, den Discounter, den Filialisten, den Fachmarkt, um nur einige Alternativen zu nennen. Und dann gibt es noch die Multi-Channel-Konzepte, bei denen der stationäre und der Online-Handel miteinander verknüpft sind: Der Käufer kann die Ware online ansehen, vergleichen und vorbestellen und dann im Laden vor Ort kaufen.Show more
Alles online oder was?
Im Juni 2014 gab der erfolgreiche Internet-Unternehmer und Zalando-Inspirator Oliver Samwer beim weltweit größten Branchentreffen der Vorstandschefs von Handels- und Konsumgüterkonzernen, dem Konsumgüterforum CGF in Paris, unmissverständlich zu verstehen, wie er die Zukunft des stationären Handels einschätzt: „Die absolut professionellen Offline-Händler werden überleben, aber 80 Prozent werden es nicht schaffen.“ Für Samwer sind stationäre Geschäfte „… wie Mittelalter. Sie wurden nur gebaut, weil es kein Internet gab.“ Samwer polarisiert und ist von einem massiven Umbruch der Handelslandschaft überzeugt. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, inwieweit dem Einzelhandel in Deutschland in den kommenden Jahren tatsächlich ein Strukturwandel bevorsteht bzw. in welchem Umfang dieser bereits stattgefunden hat. Das Interesse gilt dabei vor allem den Konsumenten, die letztendlich darüber entscheiden, in welchen Geschäften und Kanälen zukünftig mehr oder weniger eingekauft wird. Anschließend werden Entwicklungen und Perspektiven des Handels genauer unter die Lupe genommen. Auf Apotheken geht der Beitrag nicht speziell ein. Welche Auswirkungen die skizzierten Veränderungen auf sein Unternehmen haben könnten, muss jeder Apotheker für sich selbst beurteilen.
Von Markus Preißner und Susanne Eichholz-Klein

Handel im Wandel
Wie werben andere Geschäfte und was lässt sich davon auf Apotheken übertragen? Das ist vereinfacht ausgedrückt die Idee, die hinter dem Projekt Cool Hunter steckt, das die Duale Hochschule Baden-Württemberg Ende des letzten Jahres unter Anleitung von Professor Andreas Kaapke durchführte. 53 Studierende waren drei Tage lang als „cool hunters“ in 22 europäischen Metropolen unterwegs, um neuartige und überraschende Ideen, Trends und Highlights im Einzelhandel zu entdecken und ihre Übertragbarkeit auf deutsche Apotheken auszuloten. Zwölf Ideen schafften es auf die Shortlist. Ende Januar präsentierten die Studierenden die Ergebnisse einer Jury, die die drei Besten prämierte. | Von Peter Ditzel
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Geld!! Geld! Geld?
Die meisten berufspolitischen Diskussionen entzünden sich an den berühmten vier Buch-staben: Geld! Mehr davon muss ins System, Honorare sind stets – am besten nach einem lohn- oder inflationsgekoppelten Automatismus – zu erhöhen. Auf der Strecke bleiben bei diesen ganzen Diskussionen entscheidende vier weitere Buchstaben: Zeit! Und zwar zufrieden und produktiv verbrachte Lebens- und Berufszeit. Ist mehr Geld also wirklich die ultimative Lösung für die unverkennbaren Probleme und künftigen Herausforderungen der Apotheken? | Von Reinhard Herzog
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Alt bewährt, aber selbst bezahlt
Viele, vor allem pflanzliche Arzneimittel kennt man schon seit Jahrzehnten oder sogar seit Jahrhunderten. Ihre Anwendung beruht auf langjähriger Erfahrung, häufig gibt es keine Studien oder Wirksamkeitsnachweise, die eine reguläre Zulassung nach AMG § 21 ff möglich machen. Daher wurde für diese traditionellen Arzneimittel gemäß AMG § 39 a-d ein vereinfachtes Registrierungsverfahren geschaffen [2]. Danach reicht es aus, bibliografische Angaben und/oder Aussagen von Sachverständigen beizubringen, die die langjährige Anwendung und die Unbedenklichkeit belegen.Show more

Alter, Mehrkosten und Apothekenpflicht
DAP | Das Beliefern von Kinderrezepten gehört ebenso wie die Bearbeitung von Rezepten für Erwachsene zum Apothekenalltag. Hinsichtlich der Erstattungsfähigkeit zulasten der GKV treten auch hier immer wieder Fragen auf, insbesondere wenn es um die Erstattung von nicht verschreibungspflichtigen Präparaten geht. Daher ist es wichtig, sich mit typischen Retax-Fallen bei der Belieferung von Kinderrezepten vertraut zu machen.Show moreWenn – Dann – Sonst
BERLIN/STUTTGART (ks/jb) | Ab dem 15. März wird es das Ulipristalacetat-haltige Notfallkontrazeptivum ellaOne® ohne Rezept in deutschen Apotheken geben. Dann soll die geänderte Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) unter Dach und Fach und das bislang rezeptpflichtige Arzneimittel mit einem passenden OTC-Beipackzettel und passender Packung versehen sein. Auch bei der Bundesapothekerkammer (BAK) gab es Bewegung: Vergangene Woche hat sie ihre Handlungsempfehlungen für die rezeptfreie Abgabe von Notfallkontrazeptiva vorgelegt.Show moreRechtliches
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