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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreAbsatzschub durch Erkältungssaison
BERLIN (lk) | Zum Jahresende hat die anlaufende Erkältungswelle in den Apotheken für einen deutlichen Umsatz- und Absatzschub gesorgt. Im Dezember 2014 stieg der Apothekenumsatz um 17 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro (ApU). Insgesamt wurden mit 143 Millionen acht Prozent mehr Packungen abgegeben als im Vorjahresvergleichsmonat. Das geht aus aktuellen Zahlen von IMS Health hervor. Show moreArztbesuch darf belohnt werden
BERLIN (jz) | Apotheken dürfen ihren Kunden Taler für den nachgewiesenen Besuch eines Arztes gewähren. Ein solches Bonusmodell verstößt nicht gegen das Wettbewerbsrecht. Das hat das Landgericht Bochum entschieden und damit das Modell einer Apotheke aus Herne bestätigt. Anders als eine konkurrierende Apotheke hatte das Gericht keine Bedenken. (Landgericht Bochum, Urteil vom 26. November 2014, Az. 13 O 137/14)Show moreRussland bremst Stada
BERLIN (az) | Die Wirtschaftskrise in Russland und anderen osteuropäischen Staaten verhagelt Stada das Geschäft. Wie der Vorstand mitteilte, zwingen diese Entwicklungen für 2014 zu Wertberichtigungen von Geschäfts- oder Firmenwerten sowie weiteren immateriellen Vermögenswerten von rund 75 Millionen Euro. Auch für das laufende Jahr erwartet Stada einen deutlichen Gewinnrückgang. Show moreBMG will bei TTIP beschwichtigen
BERLIN (jz) | Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) geht man nicht davon aus, dass die in Deutschland geltenden Regelungen zum Apothekenrecht durch internationale Freihandelsabkommen aufgeweicht werden. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass etwa bei dem mit den USA geplanten Abkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) eine Regelung aufgenommen werden könnte, die die bestehenden deutschen Einschränkungen „in diesem sensiblen Bereich aufweichen“, heißt es in einem Schreiben des BMG an die ABDA. Diese hatte sich Mitte Dezember 2014 an das Ministerium gewandt, nachdem die Delegierten des Deutschen Apothekertags im September einen Antrag zu TTIP & Co. verabschiedet hatten. Show moreVokanamet außer Vertrieb
BERLIN (ks) | Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) dem Diabetes-Medikament Vokanamet® (Fixkombination von Canagliflozin und Metformin) in der frühen Nutzenbewertung „keinen Zusatznutzen“ attestiert hat, hat der Hersteller Janssen die Marktrücknahme seines SGLT2-Hemmers in Deutschland angekündigt. In Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband wird das Unternehmen daher nicht eintreten. Show moreMehr Einsatz - mehr Umsatz
Kunden sind bei nicht rezeptpflichtigen Arzneimitteln auf Beratung in der Apotheke angewiesen. Bei der Vielzahl der Präparate und ihren unterschiedlichen Wirkungen sind Kunden schnell überfordert und verunsichert. Für die richtige Kaufentscheidung brauchen sie die fachkompetente Beratung des Apothekenteams. Show moreOhrloch-Stechen nicht in Apotheken
BERLIN (ks) | Das Stechen von Ohrlöchern gehört nicht in Apotheken: Die Kammer für Handelssachen am Landgericht Wuppertal hat zwei Apothekerinnen aus Solingen im Wege der einstweiligen Verfügung untersagt, für das Stechen von Ohrlöchern inklusive Ohrstecker zu werben. Zudem legte es ihnen die Kosten des Verfahrens auf. Diese Leistung, so das Gericht, sei nicht apothekenüblich. (Urteil des Landgerichts Wuppertal vom 13. Februar 2015, Az. 12 O 29/15) Show moreLaudatio
Professor Heinz Schilcher wurde am 21. Februar 1930 in Burgheim bei Neuburg/Donau auf einem Bauernhof geboren. Sein Vater war Mühlenbesitzer und Müllermeister und weckte in seinem Sohn das Interesse für die Technik. Dieser entdeckte schon als junger Bub seine Liebe zu Pflanzen. Beides hat ihn in seinem Berufsleben geprägt.Show more
Zulasten der Apotheke
Die Forderungen der Apotheker nach einer (angemessenen) Honoraranpassung ihrer geleisteten Arbeit stoßen bei den Entscheidungsträgern in Politik und Krankenkassen seit Langem und immer unverhohlener auf taube Ohren. Unverständlich, können in unserem Gesellschaftssystem auf Dauer doch nur rentabel betriebene Apotheken ihren gesetzlich normierten Auftrag erfüllen, nämlich die ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Während in der freien Wirtschaft die Gehälter über Tarifverträge angepasst werden, Staatsdiener mit zunehmendem Alter (zusätzlich) in höhere Gehaltsstufen rutschen und z. B. die Diäten unserer Politiker „automatisch dynamisiert“ werden, wartet man bei Apothekern vergeblich auf eine Anpassung, selbst wenn ein höherer Aufwand nachgewiesen ist, wie das Beispiel der rabattbegünstigten Arzneimittel, die zulasten von gesetzlichen Krankenkassen abgegeben werden müssen, beweist. | Von Uwe Hüsgen

Behördliche Überwachung
Alle Betriebe und Einrichtungen, in denen Arzneimittel hergestellt, geprüft, gelagert, verpackt oder in den Verkehr gebracht werden oder in denen sonst mit ihnen gehandelt wird, werden regelmäßig von Behörden des Bundes und der Länder überwacht. Sie führen Inspektionen durch und ergreifen Maßnahmen, wenn sie Verstöße gegen die Vorschriften feststellen.
Von Helga Blasius
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Der letzte Versuch
Von Martin Smollich und Birgit Blumenschein | Gerade im Bereich der Onkologie besitzt die Ernährungsmedizin eine herausragende Bedeutung: Abhängig von der Tumorart sind bereits bei Diagnosestellung 30 bis 90% der Patienten mangelernährt [1, 2]. Von den Tumorpatienten im Krankenhaus weisen 30 bis 40% eine manifeste Mangelernährung auf [3, 4]. Dadurch wird eine häufig ohnehin ungünstige Prognose weiter verschlechtert: So ist die Überlebenszeit mangelernährter Patienten signifikant verkürzt und die Lebensqualität signifikant verschlechtert [2, 5]. Nach der Sepsis, die oft auch direkt von der Mangelernährung begünstigt wird, ist die Kachexie die zweithäufigste Todesursache von Karzinompatienten [2].Show moreMit Vitamin D gegen Asthma und Allergien
MÜNCHEN (rs) |Vitamin D ist an zahllosen biochemischen Vorgängen im Körper beteiligt. Nicht nur Knochen und Zähne, Herz und Kreislauf, Wachstum und Muskulatur sind für optimale Funktion auf genügend Vitamin D angewiesen, sondern auch und gerade das Immunsystem. Unabhängig voneinander haben Forschergruppen nun Zusammenhänge zwischen Vitamin-D-Status und Infekten, Asthma und Allergien bestätigt.Show more
Austausch der Packungsgröße!?
DAP | Komplexe gesetzliche und vertragliche Vorschriften machen es den Apotheken zunehmend schwerer, Rezepte exakt zu beliefern und gleichzeitig den Patienten der Therapie angepasst zu versorgen. Zunehmend müssen Apotheker daher auch pharmazeutisch korrekte Arzneimittelversorgungen aus eigener Tasche bezahlen. Show more
Ein Asthma-Patient mit Analgetika-Intoleranz
Gerhardt Möller, ein 61-jähriger Patient, möchte sich Ibuprofen-Tabletten gegen Kopfschmerzen und ein Mittel gegen Sodbrennen kaufen, da er in letzter Zeit zunehmend Symptome wie Sodbrennen und saures Aufstoßen verspürt. Herr Müller berichtet, dass er seit vielen Jahren an Asthma bronchiale, Bluthochdruck und chronischen Kopfschmerzen leidet. Er nimmt täglich zwei Tabletten ASS 300 mg ein, weiß aber nicht wofür. Für Herrn Möller soll eine Medikationsanalyse erstellt werden.
Von Ina Richling, Frank Richling, Olaf Rose, Hartmut Derendorf
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Allergie oder Intoleranz?
Patienten mit Allergien gegen Arzneimittel begegnen Ärzten und Apothekern tagtäglich, wobei der Umgang mit ihnen nicht immer leicht ist. Eine häufig angegebene „Allergie“ gegen Antibiotika oder Schmerzmittel zählt in den meisten Fällen jedoch zu den pseudoallergischen Arzneimittelintoleranzen. Besonders komplex und herausfordernd sind Patienten mit multiplen Intoleranzen (multiple drug intolerance syndrome, MDIS).
Von Verena Stahl
Arzneimittel-Richtlinie zur Anlage VII Teil A: aut idem – Stellungnahmeverfahren
Rechtliches
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