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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreOTC-ellaOne ab 16. März
BERLIN (ks) | Am Montag, dem 16. März, kann es losgehen: Das Notfallkontrazeptivum ellaOne® (Ulipristalacetat) wird als OTC-Produkt beim pharmazeutischen Großhandel zu bestellen sein und kann in der Apotheke ohne Rezept abgegeben werden. Der veränderte Abgabestatus des bislang noch verschreibungspflichtigen Präparates wird zu diesem Zeitpunkt auch in der Lauertaxe hinterlegt sein. Anders sieht es bei der PiDaNa® (Levenorgestrel) aus.Show moreDie Macht der (Kenn-)Zahlen
Bestimmten bislang überwiegend angebotene Sicherheiten die Kreditbereitschaft einer Bank oder Sparkasse, so stellt man sich namentlich seit etwa 2002 („Basel II“) zunehmend die Frage: Kann der künftige Kreditnehmer voraussichtlich (auch) in der Zukunft eingegangene Verpflichtungen aus dem Kreditvertrag ordnungsgemäß erfüllen? Und die Kreditbesicherung sieht man verstärkt nur als Rettungsanker, der der Bank erlaubt, im Notfall ohne Zutun des Kunden wieder zu ihrem Geld zu kommen. Show moreHumira ist der Top-Seller
REMAGEN (hb) | Anhand von Angaben der Biopharma-Unternehmen in Pressemitteilungen, Geschäftsberichten, Investor Materialien und ähnlichem ermittelt Genetic Engineering & Biotechnology News (GEN) jedes Jahr ein Ranking der 25 Arzneimittel mit den höchsten Jahresumsätzen. Die jetzt veröffentlichte aktuelle Liste bildet den Stand 2014 ab. Der Sieger 2013 – Humira® (Adalimumab von Abbvie) – hat es auch im letzten Jahr wieder nach ganz oben auf das „Treppchen“ geschafft.Show moreRohertrags-Monitor Januar 2015
Die Zahl der zulasten der GKV abgegebenen verschreibungspflichtigen Fertigarzneimittel (Rx-FAM) ist – trotz Grippewelle – im Januar 2015 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,6 Prozent zurückgegangen; immerhin hatte der Berichtsmonat einen Arbeitstag weniger als der Vorjahresmonat. Allerdings waren nach Angaben des BMG im Januar 2015 über 540.000 Menschen (bzw. 0,8%) mehr in der GKV versichert als im Januar 2014.Show moreAOK BaWü scheitert mit Metoprolol-Vertragsstrafe
BERLIN (jz) | Die AOK Baden-Württemberg musste vor Gericht eine Niederlage im Streit um ihre Metoprolol-Vertragsstrafen erleiden: Im Sommer 2011 hatte die Kasse mit betapharm einen Rabattvertrag geschlossen, obwohl der Hersteller Metoprolol Succinat Beta 47,5 und 95 noch gar nicht liefern konnte. Weil viele Apotheker wirkstoffgleiche Präparate abgaben, aber die PZN der betapharm-Präparate aufs Rezept druckten, sprach die AOK gegen einige von ihnen Vertragsstrafen zwischen knapp 8.000 und gut 24.000 Euro aus. Zu Unrecht, entschied am 20. Januar das Sozialgericht Mannheim (Az. S 9 KR 3065/13). Show more
Mehr als ein Stück Papier
Beim „Medi“-Plan kochten bisher viele ihr „eigenes Süppchen“. Sowohl die Hersteller von Praxis-, Klinik- und Apotheken-Softwareprodukten als auch Datenbanken wie die SCHOLZ-Datenbank oder Akteure wie das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. bieten Möglichkeiten an, die aktuelle Medikation des Patienten tabellenartig darzustellen und auszudrucken. Nach dem Willen der Bundesregierung soll nun im Rahmen des eHealth-Gesetzes bereits 2016 der bundeseinheitliche Medikationsplan zum Einsatz kommen. Zwar wird er zunächst nur in Papierform vorliegen – doch dank des aufgedruckten 2D-Barcodes könnten Arzt und Apotheker elektronisch darauf zugreifen. Die Datenhoheit bleibt beim Patienten.
Von Claudia Bruhn

Elektroporation bei Prostatakarzinom
Radikales chirurgisches Vorgehen beim Prostatakarzinom geht nicht selten mit Komplikationen einher, sodass manche Männer danach an Impotenz und Inkontinenz leiden. Der Wunsch nach schonenderen Behandlungsmethoden ist daher groß. Ein aktueller Bericht über die irreversible Elektroporation sorgte für Unmut bei der Deutschen Gesellschaft für Urologie: Zu positiv sei die Darstellung dieser „Außenseitertherapie“ [1]. Wie funktioniert diese „fokale“ Technik? Und welche Patienten könnten von ihr profitieren?Show more
Depression und Antidepressiva
Seit dem Pharmako-logisch!-Beitrag zur Depression im Jahre 2010 (DAZ 2010, Nr. 5) ist einige Zeit vergangen. In den letzten Jahren haben sich die Therapiekonzepte der Depression geändert: die Pharmakotherapie bei Therapieresistenz wird strukturierter, atypische Neuroleptika halten ihren Einzug auch in die Therapie der unipolaren Depression und neue Antidepressiva zielen auf „neue“ Zielsymptome bei der Depression wie Motivationsverlust oder Anhedonie (Freudlosigkeit). Die atypischen Neuroleptika gewinnen zunehmend an Bedeutung sowohl bei bipolaren als auch bei unipolaren Störungen. Dieses Update fasst den aktuellen Stand des Vorgehens bei Therapieresistenz, der Nebenwirkungen von Antidepressiva sowie der Arzneimittelinteraktionen von Antidepressiva und Neuroleptika zusammen. Schließlich widmet sich ein Abschnitt dem Burn-out-Syndrom, das zwar zu Depressionen führen kann, anerkannterweise aber keine psychiatrische Erkrankung ist und sich von affektiven Störungen abgrenzen lässt.
Von Thomas Herdegen
Laudatio
Am 10. März 2015 feiert Dr. rer. nat. Wolfgang Widmaier in Stuttgart seinen 75. Geburtstag. Dr. Widmaier war dank seiner Eigenschaft, eine ideale Symbiose zwischen Naturwissenschaft und Naturheilkunde zu finden, während seiner 38-jährigen Tätigkeit als Leiter der Moltke-Apotheke im Stuttgarter Westen als Fachapotheker für Offizin-Pharmazie weit über die Grenzen bekannt: Promotion bei Professor Auterhoff in Tübingen zur Analytik von Aloin und andererseits die intensive Beschäftigung mit der Pflanzenheilkunde.Show more
Retax auf kleinste Rabattarznei
DAP | Gemäß SGB V sind rabattierte Arzneimittel vorrangig vor nicht rabattierten Arzneimitteln abzugeben, auch wenn diese eine abweichende Menge haben, aber dasselbe N-Kennzeichen tragen. Dennoch gibt es immer wieder Retaxationen, die diesen Bestimmungen nicht folgen. Show moreLernen und Punkten: „Infektiologie“
Die Deutsche Apotheker Zeitung bietet ihren Abonnenten die Möglichkeit, durch das Selbststudium ausgewählter Beiträge und eine anschließende Lernerfolgskontrolle Punkte für die freiwillige zertifizierte Fortbildung zu erwerben. Dieses Verfahren ist durch die Bundesapothekerkammer anerkannt (Veranstaltungs-Nr. BAK 2014/413). Pro erfolgreich beantwortetem Fragebogen erhalten Sie einen Punkt in der Kategorie 7 Telelernen/Fernstudium mit Erfolgskontrolle. Bitte beachten Sie: Eine Teilnahme ist nur online über das Internet möglich.
Zugehöriger Beitrag » Angriff der Mikroben: Grundlagen der Infektiologie

Budget nicht ausgeschöpft
hb | In der Schweiz bieten die Apotheken seit dem Jahr 2010 einen Polymedikations-Check (PMC) in der Offizin an. Die Grundversicherung der Krankenkasse übernimmt die Kosten dafür maximal zweimal jährlich unter Einhaltung bestimmter Bedingungen. Hierfür wurde eigens ein Budget eingestellt, von dem jedoch im Jahr 2013 nicht einmal 4 Prozent ausgeschöpft wurden. Show moreLernen und Punkten: „Depression und Antidepressiva“
Die Deutsche Apotheker Zeitung bietet ihren Abonnenten die Möglichkeit, durch das Selbststudium ausgewählter Beiträge und eine anschließende Lernerfolgskontrolle Punkte für die freiwillige zertifizierte Fortbildung zu erwerben. Dieses Verfahren ist durch die Bundesapothekerkammer anerkannt (Veranstaltungs-Nr. BAK 2014/413). Pro erfolgreich beantwortetem Fragebogen erhalten Sie einen Punkt in der Kategorie 7 Telelernen/Fernstudium mit Erfolgskontrolle. Bitte beachten Sie: Eine Teilnahme ist nur online über das Internet möglich.
Zugehöriger Beitrag » Pharmako-logisch! UPDATE Depression und Antidepressiva

Medikationsanalyse und AMTS – wer macht was?
du | Die Polymedikation multimorbider Patienten stellt eine große Herausforderung dar. Anwendungs-, Compliance-, Interaktions- und Nebenwirkungsprobleme treten hier in geballtem Umfang auf. Mit Medikationsanalyse und Medikationsmanagement lassen sich viele dieser AMTS-Probleme lösen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin möchte einen Beitrag zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit und zur Koordination der Arzneimitteltherapie bei diesen Patienten leisten. Sie hat dazu eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Daniel Grandt aus Saarbrücken gegründet und im Oktober 2014 ein Positionspapier verabschiedet. Die Apothekerschaft hat ebenfalls mit dem Ziel, die Arzneimitteltherapiesicherheit zu verbessern, definiert, wie sie im Rahmen von Medikationsanalyse und Medikationsmanagement dazu beitragen kann. Show more
Angriff der Mikroben
Von Ilse Zündorf und Theo Dingermann | Viren wie HIV, SARS, MERS-CoV, Influenza, Ebola und Chikungunya, Bakterien wie EHEC und MRSA, und dann auch noch Malariaerreger – kleine Pathogene unterschiedlichster Art bedrohen Gesundheit und Leben des Menschen. Wie gehen wir damit um? Wie groß sind die Gefahren wirklich, und wie können wir uns davor am besten schützen?Show moreErdnussflips für Babies
ck | Erhalten Säuglinge mit der Nahrung Erdnussproteine, so kann sie das vor einer Erdnussallergie schützen. Das widerspricht der Theorie, dass Kinder mit einem erhöhten Risiko für eine atopische Erkrankung möglichst hypoallergen ernährt werden sollen.Show moreRechtliches
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