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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show more

Ein Patient mit Harnwegsinfekt
Arthur Rabenstein ist 71 Jahre alt. Er ist vor etwa einem halben Jahr in die Nähe seiner Tochter gezogen und kommt seitdem regelmäßig bei Ihnen in der Apotheke vorbei, um seine Medikamente zu holen. Das Angebot, für ihn eine Medikationsanalyse zu erstellen, interessiert ihn, bisher ist dies jedoch noch nicht erfolgt. Heute kommt Herr Rabenstein in Ihre Apotheke, um ein Rezept über Ciprofloxacin 500 mg (20 Filmtabletten, 2 × täglich 500 mg) einzulösen und klagt über die starken Beschwerden, die sein Harnwegsinfekt (HWI) verursacht. Er wünscht von Ihnen eine Beratung, was er tun kann, um den akuten Infekt möglichst schnell auszukurieren. Seit drei Tagen trinkt der Kunde täglich mindestens zwei Liter pro Tag zur „Keimausschwemmung“ ...
Von Kirsten Dahse, Johanna Lerner, Olaf Rose und Hartmut Derendorf

Fosfomycin oder Nitrofurantoin?
Die leitliniengerechte Therapie der unkomplizierten Zystitis bei prämenopausalen Frauen sieht Fosfomycin-Trometamol und Nitrofurantoin als gleichwertige Alternativen der ersten Wahl vor. In den meisten Fällen fällt die Entscheidung aus vielerlei Gründen zugunsten von Fosfomycin-Trometamol. Klinische Mikrobiologen stellen diese Praxis nun infrage, was angesichts der potenziell gefährlichen Nebenwirkungen von Nitrofurantoin AMTS-Fragen aufwirft.
Von Markus Zieglmeier

Wirksam für die Mutter, sicher fürs Kind
Bei einer Arzneimitteltherapie in der Schwangerschaft gilt noch mehr als sonst Nutzen und Risiken der Behandlung gegeneinander abzuwägen. Dabei versucht man in der Regel auf ältere Wirkstoffe zurückzugreifen, da hier die meisten Daten zu einer sicheren Anwendung existieren. Um einer schwangeren Patientin, die nicht selten einer Arzneimitteltherapie skeptisch gegenübersteht, die Notwendigkeit einer Therapie zu vermitteln, braucht es einiges an Fingerspitzengefühl. Show moreSchutzzone für das Gesundheitswesen gefordert
BERLIN (jz) | Das geplante Freihandelsabkommen TTIP muss die Besonderheiten des deutschen Gesundheitssystems – vorneweg das System der Heilberufe – respektieren und darf das hiesige hohe Niveau nicht gefährden. Das fordern mehrere Präsidenten und Vorsitzende der Heilberufe in einer gemeinsamen Erklärung. „Wir fordern daher eine Positivliste, die klarstellt, dass TTIP keine Anwendung auf das Gesundheitswesen und die Heilberufe findet“, heißt es darin.Show morePrävention in der Apotheke ist machbar – und effektiv
jb | Dass Typ-2-Diabetes durch die Teilnahme an entsprechenden Präventionsprogrammen wirksam verhindert werden kann, wurde bereits in mehreren Studien gezeigt, ebenso wie die Tatsache, dass Apotheken hier eine geeignete Anlaufstelle sind. Dennoch existierte bislang kein apothekenbasiertes strukturiertes Diabetes-Präventionsprogramm. Show moreVitamin-D-Mangel ausgleichen, leichter abnehmen?
jb | Vitamin D wird eine Vielzahl von Wirkungen zugeschrieben, eine Kausalität kann aber in den wenigsten Fällen nachgewiesen werden. Nun gibt es Hinweise, dass bei Übergewichtigen mit Vitamin-D-Mangel eine Substitution das Abnehmen erleichtert. Show moreNur ein Mittel zur Einflussnahme?
BERLIN (ks) | Sind Anwendungsbeobachtungen (AWB) ein Instrument, um Erkenntnisse über zugelassene Arzneimittel im Versorgungsalltag zu erlangen – oder sind sie doch nur Scheinforschung und ein Mittel der Einflussnahme auf Ärzte? Bei Transparency International glaubt man eher Letzteres. Jüngste Erkenntnisse, die in zwei Klageverfahren auf Auskunft nach dem Informationsfreiheitsgesetz erlangt wurden, legten nahe, dass AWB ein mögliches Instrument der Korruption im Gesundheitswesen seien, so die Anti-Korruptionsorganisation.Show moreGesundheitswesen im multikulturellen Lebensraum
Bristol war in diesem Jahr Treffpunkt für die Jahreskonferenz der National Association of Women Pharmacists (NAWP), die sich mit den Folgen der wachsenden internationalen Bevölkerung in England für das Gesundheitswesen befasste.Show moreMehr Schaden als Nutzen
BERLIN (ks) | Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) ist dringend reformbedürftig: Es verfehlt sein Ziel, Menschen und die Gesellschaft vor den Folgen von Sucht zu schützen, und richtet massive Schäden an. Zu diesem Ergebnis kommt der am 18. Mai veröffentlichte 2. Alternative Drogen- und Suchtbericht. Er versteht sich als Gegenstück zum offiziellen Drogenbericht der Bundesregierung, der diese Woche Donnerstag vorgestellt werden sollte.Show moreKampf für die Freiberuflichkeit
Frankfurt/M. | Der 118. Deutsche Ärztetag, der vergangene Woche in Frankfurt am Main stattfand, befasste sich nicht oder nur sehr indirekt mit der Arzneimittelversorgung. Dennoch lohnt es sich, einen kurzen Blick auf diese wichtigste Veranstaltung der Bundesärztekammer zu werfen, um zu sehen, was den benachbarten Heilberufsstand bewegt und wo er seine Prioritäten setzt.Show moreVorsicht – mögliches Dopingmittel
BERLIN (jz) | Packungsbeilage und Fachinformation von Arzneimitteln, die auf der Verbotsliste im Anhang zum Übereinkommen gegen Doping stehen, sollen künftig einen Warnhinweis enthalten müssen. Das sieht der Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung von Doping im Sport vor, der am 22. Mai in erster Lesung durch den Bundestag beraten wird. Auf Anraten seines Rechts-, Gesundheits- und des Ausschusses für innere Angelegenheiten sprach sich der Bundesrat bereits für eine entsprechende Regelung aus.Show moreRechtliches
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