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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreFörderung zur Stabilisierung
BERLIN (jz) | Sachsens Apotheker signalisieren abermals, dass es aus ihrer Sicht keine ernst zu nehmende Standortalternative für das seit Ende 2011 von der Schließung bedrohte Pharmazeutische Institut in Leipzig gibt: Der Vorstand der Landesapothekerkammer (SLAK) hat die Förderung eines am Institut der Universität angesiedelten dreijährigen Studienprojekts zur sektorenübergreifenden Betreuung von speziell operierten Patienten mit Adipositas beschlossen. Pro Jahr unterstützt die Kammer das Projekt mit 40.000 Euro, insgesamt also 120.000 Euro. Show moreJetzt auch in Nordrhein
BERLIN (jz) | Apothekenangestellte im Kammerbezirk Nordrhein erhalten für die Ableistung des zehnstündigen Notdienstes von 22 Uhr bis 8 Uhr nun ebenfalls eine tarifliche Vergütung von 85 Euro oder einen Freizeitausgleich von 5,5 Stunden. Die Apothekengewerkschaft Adexa und die Arbeitgebervertretung TGL Nordrhein haben sich auf eine entsprechende Erhöhung der Notdienstvergütung geeinigt. Sie soll rückwirkend zum 1. Mai 2015 gelten. Show moreNachruf
Am 1. Mai 2015 verstarb Werner Otterbein im Alter von 81 Jahren.Show more
Stolperfalle Anlage V
DAP | Zu den Medizinprodukten im Apothekenalltag gehören z. B. Teststreifen, Verbandstoffe und sogenannte Medizinprodukte mit ‚Arzneimittelcharakter‘. Medizinprodukte mit ‚Arzneimittelcharakter‘ werden nur dann von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet, wenn sie in der Anlage V der Arzneimittelrichtlinie des G-BA gelistet sind; für Teststreifen und Verbandstoffe ist eine solche Listung nicht erforderlich. Denn für Teststreifen und Verbandstoffe ist die Erstattungsfähigkeit durch die GKV im Sinne des § 31 SGB V gegeben. Doch wie ist die Erstattung zu beurteilen, wenn sich hinter einem gelisteten Produktnamen mehrere PZNs verbergen? Dazu nähere Informationen im Folgenden.Show more
Ein Patient mit Harnwegsinfekt
Arthur Rabenstein ist 71 Jahre alt. Er ist vor etwa einem halben Jahr in die Nähe seiner Tochter gezogen und kommt seitdem regelmäßig bei Ihnen in der Apotheke vorbei, um seine Medikamente zu holen. Das Angebot, für ihn eine Medikationsanalyse zu erstellen, interessiert ihn, bisher ist dies jedoch noch nicht erfolgt. Heute kommt Herr Rabenstein in Ihre Apotheke, um ein Rezept über Ciprofloxacin 500 mg (20 Filmtabletten, 2 × täglich 500 mg) einzulösen und klagt über die starken Beschwerden, die sein Harnwegsinfekt (HWI) verursacht. Er wünscht von Ihnen eine Beratung, was er tun kann, um den akuten Infekt möglichst schnell auszukurieren. Seit drei Tagen trinkt der Kunde täglich mindestens zwei Liter pro Tag zur „Keimausschwemmung“ ...
Von Kirsten Dahse, Johanna Lerner, Olaf Rose und Hartmut Derendorf

Fosfomycin oder Nitrofurantoin?
Die leitliniengerechte Therapie der unkomplizierten Zystitis bei prämenopausalen Frauen sieht Fosfomycin-Trometamol und Nitrofurantoin als gleichwertige Alternativen der ersten Wahl vor. In den meisten Fällen fällt die Entscheidung aus vielerlei Gründen zugunsten von Fosfomycin-Trometamol. Klinische Mikrobiologen stellen diese Praxis nun infrage, was angesichts der potenziell gefährlichen Nebenwirkungen von Nitrofurantoin AMTS-Fragen aufwirft.
Von Markus Zieglmeier

Wirksam für die Mutter, sicher fürs Kind
Bei einer Arzneimitteltherapie in der Schwangerschaft gilt noch mehr als sonst Nutzen und Risiken der Behandlung gegeneinander abzuwägen. Dabei versucht man in der Regel auf ältere Wirkstoffe zurückzugreifen, da hier die meisten Daten zu einer sicheren Anwendung existieren. Um einer schwangeren Patientin, die nicht selten einer Arzneimitteltherapie skeptisch gegenübersteht, die Notwendigkeit einer Therapie zu vermitteln, braucht es einiges an Fingerspitzengefühl. Show moreSchutzzone für das Gesundheitswesen gefordert
BERLIN (jz) | Das geplante Freihandelsabkommen TTIP muss die Besonderheiten des deutschen Gesundheitssystems – vorneweg das System der Heilberufe – respektieren und darf das hiesige hohe Niveau nicht gefährden. Das fordern mehrere Präsidenten und Vorsitzende der Heilberufe in einer gemeinsamen Erklärung. „Wir fordern daher eine Positivliste, die klarstellt, dass TTIP keine Anwendung auf das Gesundheitswesen und die Heilberufe findet“, heißt es darin.Show morePrävention in der Apotheke ist machbar – und effektiv
jb | Dass Typ-2-Diabetes durch die Teilnahme an entsprechenden Präventionsprogrammen wirksam verhindert werden kann, wurde bereits in mehreren Studien gezeigt, ebenso wie die Tatsache, dass Apotheken hier eine geeignete Anlaufstelle sind. Dennoch existierte bislang kein apothekenbasiertes strukturiertes Diabetes-Präventionsprogramm. Show moreVitamin-D-Mangel ausgleichen, leichter abnehmen?
jb | Vitamin D wird eine Vielzahl von Wirkungen zugeschrieben, eine Kausalität kann aber in den wenigsten Fällen nachgewiesen werden. Nun gibt es Hinweise, dass bei Übergewichtigen mit Vitamin-D-Mangel eine Substitution das Abnehmen erleichtert. Show moreNur ein Mittel zur Einflussnahme?
BERLIN (ks) | Sind Anwendungsbeobachtungen (AWB) ein Instrument, um Erkenntnisse über zugelassene Arzneimittel im Versorgungsalltag zu erlangen – oder sind sie doch nur Scheinforschung und ein Mittel der Einflussnahme auf Ärzte? Bei Transparency International glaubt man eher Letzteres. Jüngste Erkenntnisse, die in zwei Klageverfahren auf Auskunft nach dem Informationsfreiheitsgesetz erlangt wurden, legten nahe, dass AWB ein mögliches Instrument der Korruption im Gesundheitswesen seien, so die Anti-Korruptionsorganisation.Show moreGesundheitswesen im multikulturellen Lebensraum
Bristol war in diesem Jahr Treffpunkt für die Jahreskonferenz der National Association of Women Pharmacists (NAWP), die sich mit den Folgen der wachsenden internationalen Bevölkerung in England für das Gesundheitswesen befasste.Show moreMehr Schaden als Nutzen
BERLIN (ks) | Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) ist dringend reformbedürftig: Es verfehlt sein Ziel, Menschen und die Gesellschaft vor den Folgen von Sucht zu schützen, und richtet massive Schäden an. Zu diesem Ergebnis kommt der am 18. Mai veröffentlichte 2. Alternative Drogen- und Suchtbericht. Er versteht sich als Gegenstück zum offiziellen Drogenbericht der Bundesregierung, der diese Woche Donnerstag vorgestellt werden sollte.Show moreRechtliches
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