ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr

Krank durch „Weichmacher“?
Von Theresa Martin und Ralf Stahlmann | Phthalate sind wohl die bekanntesten Vertreter der sogenannten „endokrinen Disruptoren“ und bestimmen häufig die Schlagzeilen. Bei extrem geringer akuter Toxizität sind es die reproduktionstoxischen Wirkungen dieser Verbindungen, die Anlass zur Beunruhigung geben. Männliche Feten, insbesondere von Ratten, reagieren empfindlich auf diese Stoffe. Ungewöhnlich viele Studien wurden durchgeführt, um die Wirkung der Phthalate besser zu charakterisieren. Dennoch ist die Situation hinsichtlich einer eindeutigen Abschätzung des möglichen Risikos für den Menschen unbefriedigend, denn die epidemiologische Datenlage ist widersprüchlich, und die tierexperimentellen Daten sind aufgrund der bekannten Speziesunterschiede nur bedingt auf den Menschen übertragbar. Show more29.10.2015, 00:00 Uhr

Vitamin D zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Von Helmut Schatz | Vitamin D hat in den letzten Jahren für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Unbestritten ist es unentbehrlich für den Knochenstoffwechsel und hat einen festen Platz in der Osteoporoseprophylaxe und -therapie. Darüber hinaus soll Vitamin D die Entstehung von vielen weiteren Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes mellitus, Demenz, multiple Sklerose, Immun- und Infektionskrankheiten verhindern. Doch wann besteht ein Vitamin-D-Mangel und wann ist eine Vitamin-D-Substitution von Nutzen? Eine Analyse. Show more29.10.2015, 00:00 Uhr
Ebola - was bleibt?
Die schlechte Nachricht: Auch wenn in den letzten Wochen nur noch einzelne Ebola-Fälle bestätigt wurden, könnte die Krankheit wieder aufflackern. Wie neue Studien zeigen, persistieren Virusbestandteile im Samen von überlebenden Männern monatelang und bleiben womöglich ansteckend. Nach den aktualisierten Empfehlungen der WHO sollten die Überlebenden ungeschützte Sexualkontakte meiden, bis der Nachweis des Virus negativ ausfällt. Die gute Nachricht ist, dass ein breit wirksames Virostatikum entdeckt wurde, das im Labor Ebola-infizierte Tiere heilte.Show more29.10.2015, 00:00 Uhr
Laudatio: Ulrich Kehr – pharmazeutischer Großhändler und Apotheker aus Leidenschaft feierte Geburtstag
Am 20. Oktober beging Ulrich Kehr, langjähriges Mitglied des Vorstands des Bundesverbandes Phagro und Geschäftsführer der Richard Kehr GmbH & Co. KG Pharmazeutische Großhandlung in Braunschweig, seinen 65. Geburtstag. Show more29.10.2015, 00:00 Uhr

Calcium – kein Schutz vor Knochenbrüchen?
Von Johannes Pfeilschifter | Ende September 2015 wurden im British Medical Journal zwei systematische Reviews und Metaanalysen publiziert, die die Wirkung von Calcium auf die Knochendichte und auf Frakturen untersucht haben [1, 2]. Die Analysen kommen zu dem Fazit: Eine Steigerung der Calcium-Zufuhr mit der Nahrung hat nur einen geringen Einfluss auf die Knochendichte und keinen nachgewiesenen Einfluss auf Knochenbrüche. Die schützende Wirkung von Calcium-Supplementen vor Knochenbrüchen sei schwach und fraglich. Show more29.10.2015, 00:00 Uhr

Herstellung von Augentropfen
Von Ronja Wittmann | Mit der neuen Apothekenbetriebsordnung aus dem Jahr 2012 gibt es keine Liste mehr, aus der hervorgeht, mit welchen Geräten eine Apotheke ausgestattet sein muss, um Arzneimittel ordnungsgemäß herstellen und die hergestellten Arzneimittel und Ausgangsstoffe nach den anerkannten Regeln prüfen zu können. Kirsten Seidel und Ronja Wittmann haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, ein Buch über die Ausstattung einer Apothekenrezeptur zu schreiben, das eine Hilfestellung bieten soll, um Rezeptur und Labor mit erforderlichen Geräten auszurüsten. Aufgeführt werden vor allem die Geräte, die die Arbeitsgemeinschaft der Pharmazieräte Deutschlands als wesentlich für die Apothekenrezeptur erachtet. Als Vorabdruck und Auszug aus dem Buch „Apothekenrezeptur: Ausstattung und Praxistipps“, das demnächst im Deutschen Apotheker Verlag erscheinen soll, veröffentlichen wir nachfolgend das Kapitel „Materialien zur Herstellung von Augentropfen“ von Ronja Wittmann. Show more29.10.2015, 00:00 Uhr

Stille Post
Mündlich weitergegebene Informationen bergen immer die Gefahr von Missverständnissen. In Hochrisiko-Bereichen wie der Arzneimittelversorgung kann das fatale Folgen haben. Da es derzeit keine Form der Patientenakte gibt, auf die alle Beteiligten im Gesundheitswesen zugreifen können, kommt es insbesondere an den Schnittstellen zu Problemen und Fehlinterpretationen, so wie im folgenden Fall. Show more29.10.2015, 00:00 Uhr
Ein Husten und seine Folgen
wes | Die Geschichte des Arzneimittel-Reimports in Deutschland begann vor 40 Jahren mit einem England-Urlaub. Als sich Apotheker Andreas Mohringer 1975 während seines Besuchs auf der Insel erkältete, war er erstaunt, wie günstig er dort Hustensaft kaufen konnte. Als er dann noch feststellte, dass dieser exakt die gleichen Inhaltsstoffe hatte wie das viel teurere deutsche Pendant, war eine Idee geboren, die den Arzneimittelmarkt in Deutschland verändert hat: Warum diese Preisunterschiede nicht nutzen?Show more28.10.2015, 23:00 Uhr
Schulschwänzen – Schulangst – Schulphobie
Bis zu 10% der Schülerinnen und Schüler nehmen häufig und regelmäßig nicht am Schulunterricht teil. Die Gründe dafür sind vielfältig. Je nachdem, ob es sich bei dem schulvermeidenden Verhalten um Schulschwänzen, Schulphobie oder Schulangst handelt, muss anders reagiert werden. Differenzialdiagnostisch kann auch der Blick auf das Verhalten der Eltern weiterhelfen. Zugrunde liegende psychische Probleme, wie Angststörungen und Depressionen, aber auch eine Somatisierung müssen erkannt und eine Chronifizierung vermieden werden – mit dem Ziel, den Schulerfolg durch die Fehlzeiten nicht zu gefährden.Show more28.10.2015, 23:00 Uhr
Apotheker beim Medikationsplan einbinden
BERLIN (ks) | Die Digitalisierung im Gesundheitswesen tut sich schwer, das zeigt nicht zuletzt die mühsame Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Mit dem geplanten E-Health-Gesetz will der Gesetzgeber den ins Stocken geratenen Prozess wieder in Gang bringen. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) begrüßt diese Intention. Allerdings könne der gegenwärtige Gesetzentwurf für das E-Health-Gesetz nur Auftakt und Ansatzpunkt für weitere Maßnahmen sein, heißt es in einer Stellungnahme des Verbandes. Show more28.10.2015, 23:00 Uhr

Die Regel muss nicht schmerzhaft sein
Von Sabine Werner | Vielen Frauen ist das Gefühl leider vertraut: Eben war die Welt noch in Ordnung, doch ein paar Stunden später, meistens zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, macht sich mit unangenehmem Ziehen im Unterbauch der Beginn der Menstruation bemerkbar – und der Rest des Tages wird zur Qual. Eine schmerzhafte Regelblutung (Dysmenorrhö) ist die häufigste Art von Menstruationsbeschwerden und betrifft bis zu 91% der Frauen im gebärfähigen Alter in unterschiedlichem Ausmaß. Bei 10% sind die Regelschmerzen so stark ausgeprägt, dass sie an bis zu drei Tagen pro Monat zur Arbeitsunfähigkeit bzw. starken Einschränkungen im Alltag führen. Meist wird mit OTC-Präparaten therapiert, sodass in der Apotheke großer Beratungsbedarf besteht. Show more28.10.2015, 23:00 Uhr
Mehr Dialog, mehr Engagement
Seit Jahren klagen Deutschlands Arbeitgeber über den Mangel an Fachkräften. Ihr Problem ist in weiten Teilen hausgemacht. Sie selbst könnten viel unternehmen, damit Jobs wieder attraktiver werden. Wer nur an Geld denkt, ist auf dem Holzweg. Vielmehr geht es um eine neue Kultur, Teams zu führen. Show more28.10.2015, 23:00 Uhr
Schmitz: Was die ABDA wirklich tut
STUTTGART (cae) | In der Beiratssitzung des Landesapothekerverbands Baden-Württemberg am 21. Oktober in Stuttgart berichtete ABDA-Hauptgeschäftsführer Dr. Sebastian Schmitz, wie die Arbeit bei der ABDA, die sich großenteils hinter den Kulissen abspielen müsse, „wirklich“ aussieht. Show more28.10.2015, 23:00 Uhr
Über Maßnahmen wird später entschieden
BERLIN (ks) | Die Bundesregierung bleibt dabei: Lieferengpässe sind nicht zwangsläufig mit medizinischen Versorgungsengpässen gleichzusetzen. Sie führten zwar zu einem erhöhten Aufwand für Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken – doch häufig stünden alternative Arzneimittel zur Verfügung. Das betont die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Ingrid Fischbach (CDU), in der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen zum Thema „Transparenz über Lieferengpässe von Medikamenten und Impfstoffen“.Show more28.10.2015, 23:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung
