
Gastroduodenale Ulcuskrankheit
Gastroduodenale Ulcera resultieren aus einer Dysbalance zwischen schleimhautprotektiven und –aggressiven Faktoren. Primär ursächlich für die Entstehung eines peptischen Ulcus ist die chronische Gastritis, welche durch eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori (H. pylori) sowie die Einnahme von nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) hervorgerufen werden kann. Die beiden genannten Risikofaktoren liegen insbesondere bei älteren Patienten vergesellschaftet vor und wirken sich synergistisch auf das Risiko einer Mukosaschädigung und Ulceration aus. Beim H.-pylori-induzierten Ulcus steht aufgrund fehlender Präventionsstrategien die medikamentöse Behandlung im Vordergrund.
In
diesem Beitrag wird die Krankheit aufgearbeitet sowie die
leitliniengerechte und evidenzbasierte Therapie erläutert und an zwei
Patientenfällen aus der Praxis angewendet. | Von Carina John und Olaf Rose


