Repetitorium

Fentanyl

Der Spitzenreiter der Opioid-Analgetika im „Klebeformat“

Von Michael Schmidt, Lukas Gockel und Gerd Bendas | Rund 100.000 Drogentote innerhalb eines Jahres – dies ist die ernüchternde Bilanz, die aus den aktuellen Statistiken der US-Gesundheitsbehörden für das Jahr 2021 hervorgeht [1]. Die in den USA seit Jahren herrschende Opioid-Krise wird durch das günstige und stark wirksame Opioid-Analgetikum Fentanyl weiter forciert. Glücklicherweise ist dies ein Szenario, das in Deutschland aktuell so nicht zutrifft, und durch die Unterschiede in den Gesundheitssystemen der beiden Länder besteht auch zukünftig keine Eskalationsgefahr. Aber auch hier sind die Verordnungszahlen der Opioide hoch, und Fentanyl repräsentiert mit großem Abstand das am häufigsten verordnete synthetische Opioid [2]. In Deutschland besteht ein anderes Problem, denn Fentanyl wird entgegen der Leitlinienempfehlungen viel zu oft als transdermales therapeutisches System zur Behandlung akuter Schmerzen oder bei Opioid-naiven Patienten angewendet, was die Intensität der Nebenwirkungen deutlich erhöht [3, 4]. Was macht diesen Arzneistoff für die Therapie so attraktiv und wie ist dieser im Hinblick auf das Stufenschema für die Schmerztherapie der WHO einzuordnen?

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