Feuilleton

Ein langer Weg

Wie das erste Deutsche Arzneibuch entstand und welche Pharmakopöen zuvor galten

Von Christoph Friedrich | Am 1. November 1872 trat die „Pharmacopoea Germanica“, das Deutsche Arzneibuch 1. Ausgabe (DAB 1), in Kraft. Damit gab es erstmals ein verbindliches Arzneibuch für das erst ein Jahr zuvor gegründete Deutsche Kaiserreich. Das DAB 1 steht am Ende der Bemühungen um eine einheitliche Pharmakopöe im bis 1871 zersplitterten Deutschland. Es sollte alle politischen Umbrüche, wie das Ende des Kaiserreichs 1918, der Weimarer Republik, der NS-Diktatur und sogar der Spaltung Deutschlands – die allerdings zu zwei unterschiedlichen Deutschen Arzneibüchern geführt hatte – bis zur Wiedervereinigung 1990, überdauern. Es behielt bis heute als verbindliche Pharmakopöe, in­zwischen als DAB 10, seine Gültigkeit. Das Jubiläum des Deutschen Arzneibuchs bietet Gelegenheit, an die Geschichte der deutschen Pharmakopöen zu erinnern.

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