Gesundheitspolitik

Ullmann ist neuer Sprecher

Arzt übernimmt von Aschenberg-Dugnus

cm | Die FDP-Bundestagsfrak­tion bekommt einen neuen gesundheitspolitischen Sprecher: Der Arzt Andrew Ullmann wird den Posten am 1. Mai von Christine Aschenberg-Dugnus übernehmen.

Ullmann sitzt seit 2017 für die Liberalen im Deutschen Bundestag und ist seither auch Obmann seiner Fraktion im Gesundheitsausschuss. Er ist Universitäts­professor für Infektiologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie, internistische Onkologie und Infektiologie. Er wurde vergangene Woche zum Nachfolger von Christine Aschenberg-Dugnus ernannt.

Foto: Deutscher Bundestag/Thomas Koehler

Andrew Ullmann hat neue Posten in der FDP-Fraktion übernommen

Ullmann dankte seiner Vorgängerin für ihre „souveräne Arbeit inmitten der Corona-Pandemie“. Der Abgeordnete aus Würzburg erklärte weiterhin: „Ich bin stolz und dankbar für das Vertrauen meiner Fraktion. Gerade die Pandemie hat die Bedeutung der individuellen Gesundheit und des nationalen und internationalen Gesundheitssystems in den Mittelpunkt des Interesses gebracht. Ich freue mich, dass ich nach vier Jahren Oppositionsarbeit jetzt als Sprecher für meine Fraktion die Regierungsarbeit mitgestalten kann“. Besonders wichtig sei ihm, dass jeder Zugang zu einer modernen, bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung habe. Hierfür brauche es zukunftsfähige Strukturen und eine stabile Finanzierung.

Ullmann wurde zudem zum Vorsitzenden des Unterausschusses für Globale Gesundheit ernannt.

Der FDP-Politiker hatte in der Impfpflichtdebatte zunächst für eine Beratungspflicht und eine mögliche Impfpflicht ab 50 Jahren plädiert. Er stand dann jedoch hinter dem Kompromiss zur Impfpflicht ab 60 Jahren. Nach der gescheiterten Abstimmung twitterte er, dass er die ärztliche (!) Auf­klärung und Beratung nach wie vor für den besten Weg aus der Pandemie halte. |

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