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AMTS Spezial

In Schweiß gebadet

Wenn Antidepressiva übermäßiges Schwitzen auslösen

Die Fähigkeit zu schwitzen ist physiologisch bedeutsam und zentrales Element der körpereigenen Thermoregulation. Abzugrenzen von unserem inneren Überhitzungsschutz ist das emotional bedingte Schwitzen und die Hyperhidrose, welche ein übermäßiges, fehlgesteuertes Schwitzen bezeichnet. Während die häufigere Form, die primäre Hyperhidrose, eine idiopathische Erkrankung ist, können unter anderem akute oder chronische Infektionen, Hyperthyreose, Morbus Parkinson, Menopause, maligne Erkrankungen, aber auch bestimmte Arzneimittel eine sekundäre Hyper­hidrose auslösen. Häufig treten Schweißausbrüche als unerwünschte Arzneimittelwirkung einer antidepressiven Therapie auf, worauf der Fokus dieses Artikels liegt. In diesem Fall ist die psychosoziale Herausforderung für Betroffene vermutlich besonders groß. | Von Verena Stahl

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