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Pandemie Spezial

HIT mimicry durch AZD1222

Ursachenforschung zu Sinus-/Venenthrombosen nach Impfungen mit AstraZeneca-Vakzine

Lange musste man nicht warten, bis das Rätsel um sehr selten auftretende Thrombosen – speziell zerebrale Sinus-/Venenthrombosen (CVST) – nach Verabreichung der AstraZeneca-Vakzine AZD1222 gegen COVID-19 vorerst gelöst werden konnte. Experten gab die gleichzeitig beobachtete Thrombozytopenie entscheidende Hinweise auf ein immunologisches Geschehen. Und tatsächlich: Bei allen untersuchten Blutproben von Betroffenen mit CVST konnte eine antikörperbedingte Aktivierung von Thrombozyten nachgewiesen werden, in deren Folge sich Blutgerinnsel und Gefäßverschlüsse im Gehirn und anderen Organen bildeten. Auffällige Parallelen bestehen zu der in Fachkreisen bekannten Heparin-induzierten Thrombozytopenie vom Typ II (HIT II), bei der das Antikoagulans Heparin paradoxerweise thromboembolische Komplikationen verursacht. Inte­ressant ist, dass CVST eine neurologische Komplikation der HIT darstellen. Die Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung spricht aufgrund der Ähnlichkeit des Mechanismus auch von einer HIT mimicry. | Von Verena Stahl 

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