Wirtschaft

30 Prozent mehr Umsatz

Zur Rose-Gruppe mit deutlichen Zuwächsen

cha | Dank der Corona-Pandemie erfreut sich die Schweizer Zur Rose-Gruppe erheblicher Kunden- und Umsatzzuwächse im vergangenen Jahr. Ab 2021 wird mit einem deutlichen Wachstum im Bereich rezeptpflichtiger Medikamente gerechnet.

Die Pandemie hat dem Onlinehandel erhebliche Zuwächse beschert, und so berichtet auch die Zur Rose-Gruppe, dass sich per Ende 2020 die Anzahl aktiver Kunden um über 50 Prozent auf 10,5 Mio. im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat. Das spiegelt sich im Umsatz wider: Im Gesamtjahr stieg er auf 1751,9 Mio. CHF, was einem Wachstum von 14,4 Prozent in Lokalwährungen entspricht. Im vierten Quartal 2020 lag das Wachstum sogar bei 23,6 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Besonders stark fiel der Zuwachs in Deutschland aus – und damit vor allem bei DocMorris, dessen Zahlen allerdings nicht separat ausgewiesen werden: Im Gesamtjahr wuchs der Umsatz (inklusive Medpex und Apotal) auf 1096,2 Mio. CHF und legte damit um 16,5 Prozent in Lokalwährung zu. Im vierten Quartal lag das Plus sogar bei 29,8 Prozent.

Ein deutliches Wachstum ver­zeichnete auch die Münchener TeleClinic, die seit Sommer 2020 zur Zur Rose-Gruppe gehört. Im Vergleich zum Vorjahr verfünffachte sich laut Pressemeldung die Anzahl der Behandlungen.

Als „strategischer Meilenstein auf dem Weg zur integrierten Gesundheitsplattform“, die von der Diagnose beim Online-Arztbesuch bis zum benötigten Medikament alles biete, wird der Start der DocMorris+ App bezeichnet. Diese ist Teil eines anvisierten europäischen Gesundheits­ökosystems, als dessen Dachmarke DocMorris fungieren soll. In der Startphase liege der Fokus auf den Funktionen des Partnernetzwerkes sowie auf OTC-Bestellungen, in einer weiteren Wachstumsstufe sollen den Kunden „schnellere Belieferungsoptionen“ – damit ist die Einbeziehung von Vor-Ort-Apotheken gemeint – zur Verfügung stehen.

Ab diesem Jahr rechnet Zur Rose „mit einem deutlichen Wachstum im Bereich rezeptpflichtiger Me­dikamente“. Die verpflichtende Einführung des elektronischen Rezepts ab 2022 und die Implementierung des Gesundheitsökosystems „schaffen darüber hinaus relevantes Umsatz- und Ergebnispotenzial“, heißt es weiter. |

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