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Projektteam Apotheke 2.0 startet Patientenbefragung

Wissenschaftler der Uni Osnabrück wollen ermitteln, welche digitalen Services Apothekenkunden wünschen

Die Universität Osnabrück, die Gesundheitsregion Euregio und der Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL) haben gemeinsam das Projekt Apotheke 2.0 gestartet. Ziel ist, zu erforschen, wie die Apotheke vor Ort durch den Einsatz digitaler Anwendungen gestärkt und die Versorgung der Patienten gesichert und verbessert werden kann. Dazu starteten sie eine Umfrage.

Die drei Projektpartner sind davon überzeugt, dass sich digitale Technologien und Services an den Bedürfnissen der Patienten ausrichten und von ihnen akzeptiert werden müssen. Sie starteten deshalb eine Online-Kundenbefragung, um herauszu­finden, welche Anforderungen Patienten haben und welche digitalen Dienstleistungen sie sich wünschen.

„Ziel der Umfrage ist, die Erwartungen der Patienten an die Apotheke der Zukunft zu erheben und herauszufinden, wie sie mögliche digitale Lösungen in der Apotheke bewerten“, erklärt Christian Fitte, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik der Universität Osnabrück. „Auf dieser Basis können dann digitale Angebote entwickelt werden, um die Versorgung für Patienten zu verbessern“, fügt seine Kollegin Alina Behne hinzu.

In insgesamt 17 Fragen wollen die Wissenschaftler etwa ermitteln, wie wichtig Kunden Online-Dienstleistungen der Apotheken sind – zum Beispiel die Pflege eines elektronischen Medikationsplans, eine Chatberatung oder eine Online-Vorbestellung von Arzneimitteln. Die Ergebnisse sollen das Dienstleistungsangebot für die Kunden verbessern und den Apotheken vor Ort Hinweise darauf geben, in welche digitalen Anwendungen sich zu investieren lohnt.

Zur Umfrage gelangen Sie bzw. Apothekenkunden über www.survey.uni-osnabrueck.de/limesurvey/index.php/771753?lang=de

Alternativ kann die Umfrage über den nebenstehenden QR-Code aufgerufen werden.

„Wichtig ist, dass sich möglichst viele Patienten beteiligen, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten“, sagt Dr. Olaf Elsner, Vorstandsmitglied des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe. Die Beantwortung des Fragebogens nimmt etwa zehn bis 15 Minuten in Anspruch. Bis Ende März kann der Fragebogen online ausgefüllt werden. |

Apothekerverband Westfalen-Lippe

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