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Hamburg: Siemsen als Kammerpräsident wiedergewählt

Siemsen tritt die dritte Amtszeit an / Digitalisierung als Chance sehen

HAMBURG (tmb) | Bei der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Vorstandes der Apothekerkammer Hamburg wurde Kai-Peter Siemsen als Präsident wiedergewählt. Erste Vizepräsidentin ist weiterhin Petra Kolle. Zur Zweiten Vizepräsidentin wurde Stefanie Eckard gewählt. Als Aufgaben für die neue Amtszeit nannte Siemsen gegenüber der DAZ insbesondere Themen rund um die Digitalisierung.
Foto: DAZ/tmb

Neue schnelle Kommunikationswege zu den Kammermitgliedern und die ABDA-Spitze auf Spur bringen – das hat Kai-Peter Siemsen als wieder­gewählter Kammerpräsident im Blick. (Archivfoto)

Anders als in den meisten anderen Apothekerkammern wählen die Kammermitglieder in Hamburg keine Delegierten, sondern den Kammervorstand über eine Briefwahl. Nach der turnusgemäßen Wahl für die Amtszeit von 2020 bis 2023 trat der neu gewählte zwölfköpfige Kammervorstand am 23. Januar zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und wählte das Präsidium.

Zusammensetzung des neuen Kammervorstands

Präsident ist weiterhin Kai-Peter Siemsen, Inhaber der Neuen Eilbeker Apotheke. Als Erste Vizepräsidentin wurde Petra Kolle, Inhaberin der St. Cosmas-Apotheke in der Endoklinik, wiedergewählt. Neue Zweite Vizepräsidentin ist Stefanie Eckard, die auch im vorigen Vorstand als Repräsen­tantin der Apothekenmitarbeiter vertreten war. Aus dem bisherigen Vorstand gehören außerdem Julia Laske, Dr. Lawrence Oshinowo, Sebastian Schulz und Sabine Wunderlich dem neuen Vorstand an. Neu wurden Georgia Aslanidou, Christine Bezold-Hornek, Katja Hinz, Dr. Katharina Holl und Britt Kaulen in den Vorstand gewählt.

Digitalisierung in der Kammer und in den Apotheken

Für Siemsen ist dies die dritte Amtszeit als Kammerpräsident. Gegenüber der DAZ erklärte Siemsen, die erfolgreiche bisherige Arbeit fortsetzen zu wollen, und hob die Digitalisierung hervor. In der Kammergeschäftsstelle würden mehr digitale Abläufe installiert und die Apotheker sollten so gut wie möglich auf die Digitalisierung vorbereitet werden. Die Apotheker seien dafür bereits gut aufgestellt. Die Digitalisierung erzeuge bei vielen eine Furcht vor dem Unbekannten, aber sie biete auch viele Chancen, erklärte Siemsen. Die Künstliche Intelligenz werde verstärkt Einzug halten und den Apothekern die Arbeit erleichtern. Eine weitere Aufgabe sei die Kommunikation mit den Kammermitgliedern. Um möglichst viele Kammermitglieder mit Infor­mationen zu erreichen, seien neue schnelle Kommunikationswege gefragt. Als Aufgabe für die Berufs­politik auf der Bundesebene führte Siemsen an, zu versuchen, „die ­ABDA-Spitze auf Spur zu bringen“. |

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