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Doppelte Hilfe für Magen und Darm

Carmenthin® mit Pfefferminz- und Kümmelöl

gc | Funktionelle Verdauungsstörungen sind häufig und haben diverse Ursachen. Typisch ist dabei eine breit gefächerte Symptomatik. Das pflanzliche Kombinations­präparat Carmenthin® lindert die Symptome wirksam und verträglich. Hervorzuheben ist der synergistische Effekt der Kombination aus Pfefferminz- und Kümmelöl.
Foto: Dr. Willmar Schwabe

Funktionelle Verdauungsstörungen sind Magen-Darm-Beschwerden, die über einen längeren Zeitraum ohne organische Ursachen auftreten. Zu den funktionellen Verdauungsstörungen zählt auch das Reizdarmsyndrom, von dem in Deutschland ca. elf Millionen Menschen betroffen sind. Die typische Symptomatik ist gekennzeichnet durch immer wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden mit Blähungen, Völlegefühl und Schmerzen, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken. Zu den Therapiemaßnahmen zählen moderate körperliche Bewegung, Ernährungsumstellung, Entspannungsmethoden, psychotherapeutische Verfahren sowie eine medikamentöse Therapie. Unter den Arzneimitteln sind Phytopharmaka

eine sinnvolle Option.

Kombination aus Pfefferminze und Kümmel

Ein gut untersuchtes Phytotherapeutikum ist Carmenthin®, eine Kombination aus den ätherischen Ölen von Pfefferminze und Kümmel in einer magensaftresistenten Kapsel, die gleichzeitig spasmolytische und schmerzlindernde Eigenschaften aufweist. Der spasmolytische Effekt beruht auf dem Pfefferminzöl, das spannungsabhängig einen Calciuminflux hemmt. Zudem besitzt es analgetische Effekte, indem das ätherische Öl die viszerale sensorische Wahrnehmung von gastrointestinalem Schmerz durch die Aktivierung der Kälterezeptoren TRPM8 moduliert, was eine Hemmung der Schmerzweiterleitung bewirkt. Kümmelöl wirkt karminativ und reguliert zudem die Darmflora. Die entblähende Wirkung beruht unter anderem auf selektiv antimikrobiellen Effekten, was eine geringere intestinale Gas­bildung durch Mikroorganismen zur Folge hat. Gleichzeitig reduziert Kümmelöl die Oberflächenspannung an den Grenzflächen zwischen Flüssigkeit und Gas, wodurch Schäume zerfallen. Gärungsgase können so besser über die Darmschleimhaut resorbiert und letztlich geruchfrei abgeatmet werden. Zudem besitzt Kümmelöl eine muskelrelaxierende Wirkung auf den Gastrointestinaltrakt, die ebenfalls durch Blockade von L-Typ-Calcium­kanälen vermittelt wird. Darüber hinaus übt es durch Stimulation und eine sich daran anschließende Desensibilisierung der klassischen Schmerzrezeptoren TRPV1 und TRPA1 eine systemische Schmerzhemmung aus.

In klinischen Studien untersucht

Für die hochdosierte Kombination Carmenthin® liegen mehrere kontrollierte klinische Studien zur Wirksamkeit vor. Die Ergebnisse dieser Studien zeigen eine signifikante Verbesserung der funktionellen Magen-Darm-Beschwerden, eine Verbesserung des allgemeinen Gesundheitsstatus und eine sehr gute Verträglichkeit. Die deutlichsten Effekte zeigten sich dabei für die am häufigsten als störend angegebenen Symptome Bauchschmerzen, Druck-und Völlegefühl sowie Blähungen.
 

Literatur

Pressekonferenz „1² = 1; 1 + 1 = 2 – Warum die Kombination zweier Pflanzenwirkstoffe bei funktionellen Darmbeschwerden vorteilhaft ist“, 14. Januar 2020, Hamburg, veranstaltet von Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG.

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