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Mikronährstoffe für guten Schlaf

Stress und Schlaf – aus der Perspektive von Schlaf- und Ernährungsmedizin

gc | Sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht sind gesund, so der Volksmund. Doch so einfach ist das leider nicht. Verschiedene Faktoren, darunter Stress, können die Schlafdauer und -qualität stark beeinträchtigen.
Foto: Orthomol

Stress ist eine häufige Ursache für Schlafmangel und dieser kann wiederum zu Stress führen. Diesen Teufelskreis aus Schlafstörung und Anspannung gilt es zu durchbrechen, denn erholsamer Schlaf ist für die Gesundheit essenziell. Welche Bedeutung eine gesunde Nachtruhe für unser Wohlbefinden hat und wie eine gezielte Zufuhr von Nährstoffen in erschöpfenden beziehungsweise schlaflosen Phasen helfen kann, erläuterten Dr. Michael Feld, Schlafexperte aus Köln, und Franziska von Moeller, Ökotrophologin und Scientific Manager bei Orthomol, im Rahmen eines digitalen Pressegesprächs.

Stressbelastung und Schlaf in Corona-Zeiten

Eine aktuelle Forsa-Umfrage der Techniker Krankenkasse zeigt, dass in Zeiten von COVID-19 jeder Zehnte in Deutschland schlechter schläft. Besonders Personen, die häufig unter Stress stehen, sind davon betroffen: In dieser Gruppe gab jeder Vierte an, im Vergleich zu vor der Pandemie schlechter zu schlafen. Der Frage, wie sich der Schlaf während des Lockdowns ver­ändert hat, ging eine Umfrage nach. Danach schliefen die Befragten wäh­rend des Lockdowns zwar wesentlich länger, die Qualität des Schlafes verschlechterte sich jedoch.

Insgesamt leiden in Deutschland circa 30 Prozent der Bevölkerung unter Ein- und/oder Durchschlafstörungen. „Guter und ausreichender Schlaf ist wichtig für Wohlbefinden, Leis­tungsfähigkeit und die Funktion des Immunsystems“, erklärte Dr. Feld.

Mikronährstoffe und geeignete Ernährungsweisen

Die Schlafqualität lässt sich mit verschiedenen Methoden verbessern. „Entspannungstechniken wie autogenes Training, Atemtherapie oder Yoga, wiederkehrende Abendrituale, zum Beispiel ein Spaziergang oder ein wohltuendes Heißgetränk, können helfen, Müdigkeit und Entspannung zuzulassen“, so der Schlafexperte. Die Ökotrophologin ergänzte: „Eine Ernährung, die reich an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, Getreideprodukten – möglichst Vollkorn –, mehrmals die Woche Fisch sowie wenig Fleisch ist und damit einen hohen Gehalt an Polyphenolen und Antioxidanzien bietet, steht in Zusammenhang mit einer erhöhten psychischen Resilienz, wie eine Studie belegt“. Aber nicht nur eine mediterrane Ernährungsweise hat einen Einfluss auf Erschöpfung und Stressbelastung. Auch die gezielte Zufuhr spezifischer Nährstoffe und Pflanzenextrakte, wie sie beispielsweise in Orthomol Nemuri enthalten sind, kann einen erholsamen Schlaf fördern: Der Botenstoff Melatonin beispielsweise kann die Einschlafzeit verkürzen und die subjektive Jetlag-Empfindung lindern. Die Aminosäure Tryptophan wird für die Bildung von Serotonin beziehungsweise Melatonin benötigt und nimmt zudem Einfluss auf verschiedene Schlafparameter, indem sie zur Ver­besserung der Schlafqualität sowie Verkürzung der nächtlichen Wach­phasen führt. Ebenso wirkt sich die Aminosäure Glycin positiv auf den Schlaf aus. Sie schafft eine höhere Zufriedenheit mit dem Schlaf, verringert die Einschlafzeit und bewirkt eine bessere Schlafeffizienz. Zudem stellt sie einen wichtigen Neurotransmitter im Nervensystem dar. Auch die B-Vitamine und Magnesium unterstützen das Nervensystem und den Energiestoffwechsel und verringern so Müdigkeit und Erschöpfung. Zusätzlich fördern Omega-3-Fettsäuren eine normale Herzfunktion und die Vitamine C und E sowie Selen und Zink schützen die Zellen vor oxidativem Stress. Schließlich tragen noch Melisse und Hopfen durch Einfluss auf den GABA-Stoffwechsel zur Entspannung bei.

Quelle

Digitales Pressegespräch „Stress und Schlaf – aus der Perspektive von Schlaf- und Ernährungsmedizin“, 29. 10. 2020, veranstaltet von Orthomol pharmazeutische Vertriebs GmbH.

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