Nachhaltigkeit

Wie die Apotheke „grüner“ wird

Anregungen für den Gedankenaustausch im Team

Der wirtschaft­liche Druck auf die öffentliche Apotheke wächst – die Anzahl der Apotheken sinkt. Der Online-Arzneimittelhandel boomt. Wir alle machen uns gerade jetzt in der Krise verstärkt Gedanken über die Zukunft – die persönliche wie auch die betriebliche. Doch inwiefern spielen dabei Nachhaltigkeit und Umweltschutz eine Rolle? Für diese Themen scheinen zu wenig Ressourcen, zu wenig Zeit und zu wenig Geld bereitzustehen. Aber bedeutet Nachhaltigkeit nicht auch sinkende Betriebskosten, Imagegewinn und Kundenbindung? Diese Potenziale sollten die Vor-Ort-Apotheke nicht ungenutzt lassen. | Von Jörg Nothnagel

Was lässt sich im Betrieb bei den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz umsetzen? Sind die Erfolge sofort messbar und wie lassen sich die ergriffenen Maßnahmen kommunizieren? Eine dauerhafte Änderung von Betriebsabläufen in der Apotheke kann gelingen, wenn das gesamte Team mit eingebunden wird. Am Anfang, auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit sollte deshalb eine Teambesprechung stehen, auf der Ideen gesammelt werden – ganz frei und unvoreingenommen, ungeachtet der möglichen anfallenden Kosten und einer tatsächlichen Machbarkeit. Und das kann tatsächlich Spaß machen.

Im ersten Schritt gilt es, die so entstandene bunte Ideenliste zu ordnen.

Im zweiten Schritt werden diejenigen Punkte herausgegriffen, deren Umsetzung man zeitnah angehen möchte. Doch zu viel sollte man nicht auf einmal wollen. Niemand soll überfordert werden, auch nicht der Apothekenleiter, damit alle mit Freude und Enthusiasmus bei der Sache bleiben.

Im dritten Schritt sollte man sich die Frage stellen, wie und in welchem Zeitrahmen man die getroffenen Maßnahmen im Hinblick auf ihre Wirksamkeit überprüfen will und welche neuen Ziele man sich künftig stecken möchte. Und last but not least: Dies alles kann natürlich in ein bestehendes QM-System implementiert werden.

Abbildungen: Jenny Sturm – stock.adobe.com

Energetische Gebäudesanierung

Dämmungsmaßnahmen, Fenstersanierung oder Umrüstung auf eine moderne Heizungsanlage würden zur Senkung des Energieverbrauches beitragen. Aber das sind Maßnahmen, die mit erheblichem Aufwand und auch ­erheblichen Kosten verbunden wären. Sind die Räumlichkeiten der Apotheke nur angemietet oder befinden sich Teile der Ausstattung, wie z. B. die Heizungsanlage, in gemeinschaftlichem Besitz, wird es erfahrungsgemäß schwierig, hier Änderungen herbeizuführen.

Würde es jede der momentan bestehenden ca. 19.000 Apotheken schaffen durch die geschilderten Maßnahmen 50 kWh/Jahr zu sparen, so käme man auf eine Gesamt­ersparnis von ca. 950.000 kWh/Jahr. Dies entspräche ca. 445 t an CO2, was wiederum einer Menge von ca. 190.000 Litern Benzin entspricht. (Daten lt. Bundesumweltamt Stand 02/2020)

Ökostrom

Moderne Apotheken benötigen sehr viel Strom, unter anderem für die Beleuchtung, die Klimaanlage, die Kühlschränke und die gesamte EDV.

Überlegenswert ist in jedem Fall der Bezug von Ökostrom. Dieser ist in den meisten Fällen nicht oder nur unwesentlich teurer als der konventionelle Strommix. Eine Umstellung kann meist problemlos über den bisherigen Stromanbieter stattfinden. Alternativ kann man auch selbst nach einem günstigen und passenden Ökostrom­tarif im Netz suchen; z. B. über die Seite des „Freiburger Öko-Institutes“ (www.ecotopten.de).

Ein kritischer Blick sollte auch auf die vorhandene Beleuchtung geworfen werden. Vielleicht kann man hier komplett oder zumindest vereinzelt auf energiesparendere und langlebigere Leuchtmittel umrüsten – dazu sollte Fachpersonal, am besten der lokale Elektriker hinzugezogen werden.

Alte Kühlgeräte können gegen modernere, sparsamere Geräte getauscht werden, die der DIN 58345 entsprechen und zusätzlich eine lückenlose und QMS-taugliche Aufzeichnung der Innentemperatur erlauben.

Stromsparen geht aber auch ohne neue Investitionen. Verbraucher wie Rührgeräte, Drucker, Aktenvernichter, Ionentauscher oder auch Kaffeemaschinen sowie Mikrowellen müssen nicht immer im Standby- Modus laufen und Strom ziehen. Viele Geräte verbrauchen auch nach manueller Ausschaltung weiter Energie. Abhilfe schaffen hier Steckdosen oder Steckdosenleisten mit Schalter, die die Stromzufuhr unterbrechen. Gibt es bereits ab fünf Euro im Handel zu kaufen. Das An- und Ausschalten wird einfach in das vom QMS erfasste „Apothekenschließungs- bzw. -öffnungsritual“ integriert.

Die Schaufensterbeleuchtung, die Außenwerbung oder auch Teile der Innen­beleuchtung müssen nicht unbedingt die halbe oder ganze Nacht brennen. Diese können recht einfach und kostengünstig durch zu installierende Bewegungsmelder oder Zeitschalt­uhren gesteuert werden und so helfen zu sparen.

Aber auch Dinge, an die man vielleicht nicht gleich denkt, „ziehen“ Strom, wie zentrale E-Mail-Server.

Der umweltfreundliche (Arzneimittel-)Kühlschrank ...

  • sollte nicht älter als 20 Jahre sein – enthält sonst wahrscheinlich noch FCKW als Kältemittel und weist einen sehr hohen Energieverbrauch auf.
  • sollte über ein klimafreundliches Kältemittel mit einem GWP* ≤ 3 verfügen, wie z. B. R290 (= Propan), R600a (= Isobutan) oder R744 (= CO2). *(GWP = „global warming potential oder CO2-Äquivalent: Dieser Wert definiert das relative Treibhauspotenzial in Bezug auf CO2. Der Wert beschreibt die Erderwärmungswirkung über einen bestimmten Zeitraum, bei Kältemitteln in der Regel über 100 Jahre. Z. B. verfügt Propan über einen GWP-Wert von ca. 3; d. h. dass ein Kilogramm Propan innerhalb der ersten 100 Jahre nach der Freisetzung dreimal so stark zum Treibhauseffekt beiträgt wie ein Kilogramm CO2; FCKWs haben GWP-Werte von 1000 und weit höher!)
  • sollte über einen möglichst geringen Energieverbrauch verfügen. Leider gibt es für gewerbliche Medikamentenkühlschränke aktuell keine verbindliche Einteilung in bestimmte Energieeffizienzklassen, wie z. B. bei Haushaltskühlschränken. Große (> 300 l), moderne Medikamentenkühlschränke verbrauchen ca. 0,85 kWh/Tag, entspricht 310 kWh/Jahr. Vergleichbare Haushaltskühlschränke sind da mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 90 kWh/Jahr wesentlich sparsamer – müssen allerdings auch nicht der DIN 58345 entsprechen. Aber da ist sicher noch Verbesserungspotenzial für die Hersteller vorhanden.Will man mal den jährlichen Stromverbrauch seines alten Kühlschranks ermitteln und findet keine Angaben mehr, könnte dies mithilfe eines Strommessgerätes geschehen. Im Handel ab ca. 20 Euro erhältlich. Das Gerät sollte mindestens einen Tag, besser eine Woche angeschlossen werden. Den so ermittelten Verbrauch rechnet man nun auf das Jahr hoch.
  • sollte an einem kühlen Ort stehen.
  • sollte nie länger als unbedingt nötig geöffnet werden.
  • sollte niemals verdeckte Lüftungsschlitze haben.
  • sollte nicht zu groß sein.

Papier

Bei der Verwendung von Kopierpapier und Briefumschlägen sollte die Apotheke möglichst vollständig auf Recyclingpapier umstellen. Das gleiche gilt auch für Toilettenpapier. (Da gibt es inzwischen auch schon schöne, weiche, flauschige – also Probieren!) Beim Verpacken von Geschenken möglichst auf Folien verzichten und nur umweltfreundliches Geschenkpapier verwenden. Wichtig: Beim Kauf auf ein seriöses Siegel achten, das Bundesumweltamt empfiehlt Recyclingprodukte mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“.

Seit dem ersten Januar dieses Jahres gilt bekanntlich die Bonpflicht. Da wäre der Einsatz von umweltfreundlichem, chemikalienfreiem Thermopapier zu empfehlen. Hier sollte nur vor der Verwendung erst Rücksprache mit dem jeweiligen Softwareanbieter gehalten werden, da bei manchen Druckern Probleme mit diesem speziellen Papier auftreten können.

Generell lautet die Empfehlung, Papier einzusparen. Nicht alles muss ausgedruckt werden. Hochglanzprospekte von Außendienstmitarbeitern, die wahrscheinlich ohnehin im Müll landen, am besten gleich ablehnen, auch wenn sich das manchmal als etwas schwierig erweist. Werbepost oder Werbekataloge können unfrei zurückgeschickt werden – mit dem Vermerk „unerwünscht“.

Überlegenswert ist auch eine technische Umrüstung des Faxanschlusses, sodass Faxe papierlos als E-Mails empfangen werden können.

Der umweltfreundliche Drucker ...

  • sollte über drei Betriebsmodi verfügen: Druck-, Bereitschafts- und Ruhemodus. Im Bereitschaftsmodus sollte die Energieaufnahme nicht ≥ 2 Watt, im Ruhemodus nicht ≥ 0,4 Watt sein (Angaben sind in der Betriebsanleitung zu finden).
  • sollte über die Kennzeichnung der „Blaue Engel“ verfügen; neben dem Energieverbrauch spielen hier auch Kriterien wie Schadstoffarmut, Lärm­emission, Recyclingfähigkeit und die Verwendung umweltverträglicher Bauteile eine Rolle.
  • sollte nachts und an Sonn- und Feiertagen komplett vom Strom getrennt werden. CAVE auch nach manuellem Ausschalten ziehen manche Drucker noch bis zu 8 W/h entspricht 70kWh/Jahr!
  • sollte dem Bedarf der Apotheke angepasst sein; Tintenstrahldrucker verbrauchen weniger Energie als Laserdrucker, ein Netzwerkdrucker ist sparsamer als mehrere Einzel­drucker.
  • sollte – falls möglich – von „optimale“ auf „normale“ Druckqualität umgestellt werden – das spart Energie und Tinte.

Verpackungen

Verpackungen, in denen Waren angeliefert wurden, können leicht für eigene Sendungen wiederverwendet werden – das ist nachhaltig und spart Geld.

Die meisten Kunden verzichten inzwischen sehr gerne auf das Mit­geben einer Tüte oder präsentieren stolz ihren eigenen mitgebrachten Beutel. Geht es einmal wirklich nicht ohne Verpackung, wirkt eine Papier­tüte – mit eigenem Aufdruck – wahrscheinlich am nachhaltigsten. Doch Papiertüten weisen – laut Bundesumweltministerium – „keine wirklich bessere Ökobilanz“ als Plastiktüten auf. Sie zersetzen sich in der Umwelt aber schneller. Auch hier sollte man auf Tüten mit einem seriösen Siegel (z. B. „Blauer Engel“) setzen. Anbieter derartiger Recyclingpapiertüten können über die Seite www.blauer-engel.de gefunden werden. Die höheren Anschaffungskosten können durch das Erheben einer kleinen Schutzgebühr kompensiert werden.

Für die Produktion von einem Kilogramm neuem Kopierpapier (ca. 200 Blatt) werden ca. 50 Liter Wasser und circa fünf kWh Energie verbraucht. Zur Herstellung von Recyclingpapier benötigt man nur etwa 2,5 kWh Energie und nur ca. 16,5 l Wasser, außerdem werden ca. 2,2 Kilogramm Holz eingespart. Dies würde bedeuten: Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 200 Blatt Papier pro Woche je Apotheke sparen alle Apotheken im Jahr bei der Umstellung auf Recyclingpapier ca. 2.470.000 kWh, oder 1155 t an CO2, oder umgerechnet 498.000 Liter Benzin; plus 33.000.000 l Wasser (≈ 130.000 Badewannen), plus ca. 2200 t Holz (≈ 1500 Fichten).

Mitarbeiterbereich

In allen Apotheken sind Kaffee, Milch, Tee und oft auch reichlich Nervennahrung, sprich Schokolade, Kekse und Gummibärchen vorhanden. Hier kann man auf Faire Trade und „Bio“ umsteigen, die Packungen sollten sowohl über ein Fair-Trade-Siegel als auch ein Bio-Siegel verfügen – das bedeutet faire Bedingungen für Mensch und Umwelt.

Putzmittel

Hygiene- und Putzpläne sind – dem QMS sei Dank – in jeder Apotheke vorhanden. In Absprache mit den Verantwortlichen kann auf umweltfreundliche, bioabbaubare Reinigungsmittel umgestellt werden.

Sortiment

Leider sind die Produktionsbedingungen der meisten Arzneimittel wenig transparent. Eine Abgabe, die auch Umweltaspekte miteinbezieht, kann daher nicht erfolgen – leider. Hier gibt es sicher noch erheblichen Verbesserungsbedarf.

Aber das Rand- und Ergänzungssortiment kann auf Umweltverträglichkeit hin überprüft werden und Produkte, die umweltschädliche Stoffe, wie z. B. Mikroplastik, enthalten, können aus dem Sortiment entfernt werden. Vorhandene Kosmetikserien können zusammen mit dem Außendienst auf ihre Umweltverträglichkeit hin überprüft werden.

Natürliche Produkte boomen in Deutschland. Naturkosmetik hält inzwischen einen Marktanteil von rund zehn Prozent – bei weiter steigender Tendenz. Davon können auch Apotheken profitieren, wenn entsprechende Serien in das Sortiment aufgenommen werden oder bestehende Sortimente erweitert werden. 
Weitere Ideen für die Freiwahl sind beispielsweise Wechselkopf-Zahnbürsten, bioabbaubare Zahnbürsten, Kirschkern- oder Dinkelkissen als Wärmflaschenersatz, Bio-Repellents (vielleicht sogar selbst hergestellt) – da sind dem Erfindungsreichtum sicher keine Grenzen gesetzt.

Botendienst

Die Zahl der täglichen Botenfahrten der öffentlichen Apotheken ist in der Corona-Krise stark angestiegen. Es ist davon auszugehen, dass diese sich auf einem hohen Niveau einpendeln werden, auch nach dem Ende der Pandemie. Warum also nicht ein neues, umweltfreundliches Botenfahrzeug anschaffen? Da muss man nicht zwangsläufig an ein neues Auto denken, auch die Anschaffung eines E-Bikes wird gefördert. Bestimmt ist der eine oder andere Mitarbeiter bereit, kürzere Botenfahrten – wenn es nicht gerade in Strömen regnet – mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erledigen.

Die Umrüstung auf ein neues Elektroauto ist dann naturgemäß aufwendiger und kostenintensiver – obwohl es derzeit signifikante staatliche Fördergelder für Elektromobilität gibt.

„Tue Gutes und rede darüber“

Eigenwerbung ist für die umweltfreundliche, nachhaltige Apotheke sehr wichtig. Sein „Licht unter den Scheffel stellen“, bringt dagegen keinen Imagegewinn und damit keine neuen Kunden. Wie lässt sich das praktisch umsetzen?

(Elektronische) Botendienstfahrzeuge sollten auffällig gestaltet werden, mit deutlichen Hinweisen auf die Apotheke, den Botendienst und eben auch die Umweltfreundlichkeit. Ebenso sollte das E-Bike leicht und schnell als nachhaltiges Botendienstfahrzeug identifiziert werden können.

Es kann ein Aushang oder ein Kundenflyer über die beschlossenen Maßnahmen für die Apotheke gestaltet werden, oder eine Schaufensterdekoration, mit der man mal zur Abwechslung für seinen eigenen Betrieb wirbt und nicht für andere Firmen.

Die Homepage sollte mit deutlichen Hinweisen sowie weiterführenden Erklärungen versehen werden. Weitere Auftritte, wie z. B. in den sozialen Medien, sollten dahingehend aktualisiert werden.

Informationsanzeigen in Tageszeitungen oder Amtsblättern, eventuell verbunden mit einer Aktion für die neu an Lager genommenen nachhaltigen Kosmetikserien, können geschaltet werden.

In jeder Apotheke gibt es Kundenzeitschriften, meist kann hier eine oder eine halbe Seite selbst gestalten werden, diese kann – zeitlich befristet – dafür genutzt werden.

An Aktionstagen der Apotheke sollte man die nachhaltigen Maßnahmen kommunizieren und Skripte, Infomaterial etc. wenn möglich, papierlos zur Verfügung stellen.

Eine Zertifizierung nach der Umweltnorm DIN ISO 14001 oder der speziell für kleinere oder mittlere Betriebe entwickelten DIN ISO 14005 ist für Apotheken möglich.

„Grünen“ Erfolg messen

Nicht zuletzt sollten in bestimmten Abständen die beschlossenen Maßnahmen im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und ihren Nutzen überprüft werden.

Der Stromverbrauch lässt sich jährlich anhand der Abrechnungen überprüfen. Hat man ein Einspar­volumen erreicht, könnte man sich für das folgende Jahr ein neues Einsparziel vorgeben.

Den Papierverbrauch kann man monatlich oder quartalsweise bestimmen und für die Apotheke jeweils neue Vorgaben setzen.

Die Sortimentsänderungen sollten quartalsweise hinsichtlich der Abverkaufszahlen und des erzielten Rohgewinns überprüft werden. Hier sollte man zu Beginn die Ziele nicht zu hoch stecken – je nach Produkt muss man mit drei bis zwölf Monaten Einführungsphase rechnen. Wichtig ist, alle im Team weiter zu motivieren, damit die neuen Produkte nicht in Vergessenheit geraten.

Ein Imagegewinn lässt sich leider nicht so leicht messen. Eine positive Resonanz aufseiten der Kunden und Mitarbeiter sollte die Apotheke aber auf ihrem Weg bestärken, und zufriedene Kunden bleiben treu und empfehlen die Apotheke weiter.

Fazit

Die öffentlichen Apotheken können sicher etwas für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz tun. Viele Maßnahmen sind relativ einfach und meist ohne oder nur mit sehr geringen Mehrkosten umsetzbar. Der Image­gewinn wird sicher zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken beitragen.

„Jeder auch noch so lange Weg, beginnt mit dem ersten Schritt“ – die öffentliche Apotheke sollte sich auf diesen Weg machen und sei es auch erstmal nur mit kleinen Schritten. |

Autor

Apotheker Jörg Nothnagel, Studium in Marburg, Diplompharmazeut, Apothekenleiter in Singen

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