DAZ aktuell

Im Zweifel für das Rx-Versandverbot

CDU-Politiker Erwin Rüddel

ks/ral | Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Erwin Rüddel (CDU), hat die Rathaus-Apotheke in Irlich (Rheinland-Pfalz) besucht und sich dabei auch für ein Rx-Vesandverbot ausgesprochen, wenn die EU-Kommission bis zum Herbst nicht entscheidet.
Foto: Imago images/Christian Spicker

„Die Apotheke vor Ort ist ein Stück Heimat“ erklärte Rüddel in einer Pressemitteilung anlässlich seines Informa­tionsbesuchs in der Irlicher Rathaus-Apotheke. In einem Rundumschlag würdigte er die Apotheken und versprach im Hinblick auf das Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz (VOASG), das im September in den Bundestag eingebracht wird: „Mit Einführung der neuen Dienstleistungen werden gezielt die Apotheken vor Ort unterstützt und die professionelle Weiterentwicklung des Heilberufs Apotheker*in gefördert.“ Einem Preiskampf werde Einhalt geboten: „Durch klare und vernünftige Rahmenbedingungen wird darauf geachtet und dafür gesorgt, dass durch den Versandhandel bewährte Strukturen nicht kaputt gemacht werden“. Der CDU-Abgeordnete machte zudem deutlich, welchen Weg er für richtig hält, wenn aus der sozialrechtlichen Preisbindung für EU-Versender, die der VOASG-Entwurf vorsieht, nichts werden sollte. Die Gerechtigkeit und die Chancengleichheit gebiete, „dass entweder alle Apotheken Rabatte auf verschreibungspflichtige Medikamente ­geben dürften oder halt eben keine, also auch die Versandapotheken nicht“, heißt es in seiner Pressemitteilung. |

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