Foto: imago images/Arnulf Hettrich

Pandemie Spezial

Zwischen berechtigten Sorgen und Verschwörungsmythen

Welchen Einfluss die Corona-Krise auf unsere Risikowahrnehmung hat – ein Meinungsbeitrag

Zwei Pandemien halten die Welt gerade in Atem: Die erste hat das SARS-CoV-2-Virus verursacht, mit derzeit über 6,21 Millionen Infektionen in 229 Ländern und mehr als 373.000 Todesfällen (Stand: 1. Juni 2020). Die zweite ist eine Pandemie von Fehlinformationen und alternativen Fakten, die sich teil­weise schneller zu verbreiten scheinen als der Erreger selbst. Dieses auch „Infodemie“ genannte Phänomen hat gravierende gesellschaftliche Auswirkungen, da es eine realistische Einschätzung des vom Coronavirus ausgehenden Risikos und damit die gesamtgesellschaftlichen Be­mühungen zu dessen Eindämmung untergraben kann. Es ist daher wichtig zu verstehen, wie sich Informationen und Fehlinformationen über Gesundheits­risiken in sozialen Netzwerken verbreiten können, und wie da­rüber unsere Risikowahrnehmung geformt, aber ge­gebenenfalls auch in verschiedene Richtungen ­verzerrt und verstärkt wird, bis hin zur Bildung von Verschwörungsmythen. | Von Wolfgang Gaissmaier

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