Feuilleton

Penicillin aus Urin

Engpassmanagement in Zeiten höchster Not

Von Susanne Krejsa MacManus | „Thanks to Penicillin … He Will Come Home!” Dieser Stoßseufzer aus dem Zweiten Weltkrieg zeigt deutlich den Stellenwert eines der ältesten Antibiotika – des Penicillins – als „Wunderwaffe des Krieges, eine Waffe, die nicht zerstört sondern Leben rettet“ [1]. Was Alexander Fleming im Jahr 1928 zufällig entdeckt hatte und nach mehr als zehn Jahren britischer und amerikanischer Forschung endlich chemisch dargestellt und weitere Jahre später in größeren Mengen produziert werden konnte, war tatsächlich kriegsentscheidend. Und um die deutsche Bevölkerung in der unmittelbaren Nachkriegszeit adäquat versorgen zu können, ließen sich die führenden Hersteller im Land eine besondere Methode einfallen: Nämlich das Recycling des Wirkstoffes aus dem Urin von Penicillin-behandelten Patienten.

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