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Bitte nicht wie vor Corona

BVDAK will dauerhafte Lockerungen

bro/ral | BVDAK-Chef Stefan Hartmann fordert von der Politik, dass die Lockerungen im Apothekenbereich, die durch die BMG-Eilverordnung eingeführt wurden, auch nach der Corona-Krise weiter gelten. Der Verband warnt davor, nach der Krise in „altes Denken“ zurückzufallen.
Foto: BVDAK

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte sich kürzlich in einem Brief an alle Vor-Ort- und Klinikapotheken gewandt und ihren Einsatz in der Corona-Krise gelobt. Spahn erläuterte in dem Schreiben auch die Lockerungen in der Arzneimittelversorgung, die durch die BMG-Eilver­ordnung in diesen Tagen umgesetzt werden wie der vergütete Botendienst, eine teilweise Aufweichung der Rabattverträge und weitere Austauschmöglichkeiten – ohne Retax­gefahr für die Apotheken. Der Kooperationsverband BVDAK hat sich über Spahns Brief offenbar gefreut. In einer Pressemitteilung erklärt er, dass es erfreulich sei, dass die Apotheken derzeit „die gebotene öffentliche Anerkennung durch Politiker aller demokratischen Parteien“ erhielten. Das Kommunika­tionsziel des BVDAK ist allerdings vor allem folgendes: Aus Sicht des Verbandes sollten die beschlossenen Lockerungen in der Arzneimittelversorgung auch nach der Corona-Krise weiter Bestand haben, insbesondere die Regelungen zu Austauschmöglichkeiten. Der Aufwand, den Apotheken vor der Krise wegen Rabattverträgen hatten, sei nach der Krise nicht mehr akzeptabel. |

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