DAZ aktuell

PKV wieder in der Gematik

Telematik im Gesundheitswesen

ks/ral | In naher Zukunft sollen GKV- wie auch Privatversicherte von einer gemeinsamen Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen profitieren können. Der Verband der Privaten Krankenversicherung ist seit vergangener Woche wieder Gesellschafter der Gematik.
Foto: Stockfotos-MG – stock.adobe.com

Vor einem knappen Jahr hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn über das Terminservice- und Versorgungsgesetz die Gematik neu aufgestellt und dafür gesorgt, dass ihre Entscheidungsprozesse schneller ablaufen. Der Gesetzgeber beschloss, dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) einen mehrheitlichen Gesellschafteranteil von 51 Prozent zuzuschlagen. Zuvor war der GKV-Spitzenverband größter Gesellschafter. Nun schrumpft der GKV-Anteil an der Gematik nochmals – denn die gesetz­lichen Kassen müssen den privaten Versicherern ein Stück abgeben. Die PKV war schon einmal Gesellschafter der Gematik, als diese 2005 gegründet wurde. 2012 stieg sie aus der Organisation aus, jetzt ist sie wieder „an Bord“. Vergangenen Freitag haben die Gematik-Gesellschafter der Wiederaufnahme des PKV-Verbands in ihren Kreis zugestimmt. Denn mittlerweile ist man sich einig: Auch die privaten Versicherer und ihre Kunden sollen an der Telematikinfrastruktur (TI), die von der Gematik konzeptioniert, eingeführt und betrieben wird, partizipieren und Anwendungen wie die elektronische Patientenakte nutzen können. |

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