Gesundheitspolitik

VOASG: Doch eine Chance für die PKV?

cm/ks | Die SPD-Bundestagsfraktion hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) gebeten zu prüfen, ob es nicht doch möglich ist, das im Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz (VOASG ) vorgesehene Rx-Boni-Verbot auf die privaten Krankenversicherer auszuweiten.

Die derzeit geplante Regelung zur Rx-Preisbindung im Sozialrecht erfasst naturgemäß nicht die PKV. Damit hat die ABDA von jeher ein Problem – und damit ist sie nicht allein, wie sich kürzlich bei der Anhörung zum VOASG im Gesundheitsausschuss zeigte. Unter anderem der PKV-Verband selbst setzt auf umfassende Gleichpreisigkeit im Rx-Bereich.

Nach der Anhörung hat sich die SPD-Fraktion mit einer Prüfbitte an das BMG gewandt. Sie will wissen, ob es nicht doch noch eine Chance gibt, Privatversicherte, Selbstzahler und Beihilfeempfänger in die neue Preisbindung einzubeziehen. Der CDU-Politiker Michael Hennrich hatte bereits in der ersten Plenardebatte zum VOASG Diskussionsbedarf in diesem Punkt angemeldet. |

Das könnte Sie auch interessieren

Im September auf der Tagesordnung

VOASG erreicht Bundestag

Prüfbitte zum VOASG eingereicht

SPD will Rx-Boni-Verbot für PKV prüfen lassen

Arzneimittelpreisbindung im Blick der Wissenschaft

Ausländische Versender haben von Boni profitiert

Karin Maag und Fritz Becker im ABDA-Talk

Maag: Keine Chance für höheres Botendiensthonorar

Rx-Boniverbot für EU-Versender ab sofort, pharmazeutische Dienstleistungen kommen später

VOASG ist in Kraft getreten

Der parlamentarische Betrieb startet wieder

VOASG soll noch dieses Jahr in Kraft treten

Stimmen zum 5. Jahrestag des EuGH-Urteils

„Dieses EuGH-Urteil hat das Arzneimittel trivialisiert“

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.