Gesundheitspolitik

BMG schreibt an BMF und BMWi

Prüfung von Massedarlehen

ks | Das Bundesgesundheits­ministerium hat sich in Sachen AvP mit einem Brief an das Bundesfinanz- und das Bundeswirtschaftsministerium gewandt.

Wie ein Sprecher des BMG bestätigte, hat sich Staatssekretär Thomas Steffen (CDU) an seine Kollegen im BMF und BMWi gewandt. Zuvor hatte darüber die „Pharmazeutische Zeitung“ berichtet. Das BMG hält es demnach für sinnvoll, dass sich die drei Ministerien abstimmen. Zunächst will man sich über das Ausmaß der Insolvenz klar werden. Dazu brauche man „belastbare Informationen“: Wie hoch sind die Ausfallsummen aus den Rezept­abrechnungen und den ausgebliebenen Notdienstpauschalen? Und inwieweit könnten die Teilauszahlungen von AvP noch Teil der Insolvenzmasse werden? In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung schlägt Steffen vor, dass die drei Ministerien Massedarlehen für die betroffenen Apotheken und übrigen Leistungserbringer prüfen. Auch im Ministerium ist bekannt, dass Monate vergehen dürften, bis die Apotheken Gelder aus der Insolvenzmasse erhalten. Das fehlende Geld bereite den betroffenen Apotheken ernste Liquiditätsprobleme und stelle für viele eine „substanzielle Bedrohung“ dar. |

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