Gesundheitspolitik

VOASG: Schon bald Gespräche mit Brüssel

Livediskussion mit Spahn und Overwiening / Keine Arzneimittelautomaten in Kliniken

cha | Hat die Corona-Krise Gesundheitsminister Jens Spahn davon überzeugt, wie wichtig die Vor-Ort-Apotheken für die flächendeckende Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sind? In dem Gespräch, das er vergangenen Donnerstag mit der Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Gabriele Regina Overwiening, führte, konnte man diesen Eindruck gewinnen. Zumindest hat er das Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken (VOASG), mit dem den EU-Versendern Rx-Boni im Bereich der GKV untersagt werden sollen, weiterhin im Blick und will noch diese Woche mit EU-Kommissar Breton darüber sprechen. Fortschritte gibt es auch beim Zweiten Bevölkerungsschutzgesetz. Dieses wurde vergangene Woche in erster Lesung im Bundestag beraten. Gestrichen wurden die Modellvorhaben für die automatisierte Arzneimittelabgabe in Kliniken sowie der Immunitätsausweis. Derweil verfolgt die Linksfraktion im Bundestag eine charmante Idee: Sie schlägt vor, dass nur Vor-Ort-Apotheken E-Rezepte beliefern dürfen.

Lesen Sie mehr auf Seite 8. |

Das könnte Sie auch interessieren

EU-Binnenmarktkommissar Breton äußert sich nicht ablehnend zum VOASG

Liebesgrüße aus Brüssel

Opposition schießt gegen Boni-Verbot im SGB V / SPD erwartet letztes Wort vom EuGH

Bundestag beschließt VOASG

Was wird aus dem Rx-Boni-Verbot?

Ullmann (FDP): VOASG-Debatte gehört ins Parlament

Gesundheitspolitische Reaktionen auf das IGES-Gutachten

„Erhellende Lektüre“ bis „keine Überraschungen“

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.