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Toxikologie

Teratogene Sexual­hormone?

Eine kritische Betrachtung der ­epidemiologischen Studien

Fast 50 Jahre sind vergangen, seitdem der amerikanische Gynäkologe Arthur Herbst im April 1971 eine Assoziation zwischen der Behandlung schwangerer Frauen mit Diethylstilbestrol (DES) und Vaginalkarzinomen bei deren Töchtern beschrieb. Seine nur etwa drei Seiten lange Veröffentlichung im renommierten New England Journal of Medicine über die transplazentare Kanzerogenese hatte einzigartige Auswirkungen. Die Erkenntnisse haben unter anderem dazu geführt, dass auch Sexualhormone mit Steroidstruktur besonders strikt hinsichtlich möglicher schädigender Wirkungen auf das ungeborene Leben untersucht wurden. Unsere Kenntnisse auf diesem Gebiet sind heute daher ungewöhnlich fundiert. Weder Tierexperimente noch sorgfältig durchgeführte epidemiologische Studien zeigen ein Risiko für angeborene Fehlbildungen nach pränataler Steroidexposition. Aktuelle Berichte über mögliche angeborene Anomalien durch orale Schwangerschaftstests oder Kontrazeptiva stellen jedoch die Erkenntnisse wieder infrage. | Von Ralf Stahlmann

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