DAZ aktuell

Mehr Big Data für die Offizin

PGEU-Positionspapier

hb/ral | Die Apotheker wollen auf EU-Ebene in puncto Digitalisierung im Gesundheitswesen künftig stärker mitmischen. In einem Positionspapier legt der Europäische Apothekerverband PGEU dar, warum die öffentlichen Apotheken dafür schon jetzt gut aufgestellt sind.
Foto: maxsim – stock.adobe.com

Die europäische Pharmazie will ­künftig mehr Big Data und künstliche Intelligenz für die Betreuung der Patienten einsetzen. Der Europäische Apothekerverband PGEU unterstreicht seine Ansprüche in einem neuen Positionspapier. Darin werden fünf Empfehlungen ausgesprochen: Apotheker sollen als erfahrene Nutzer von digitalen Gesundheits-Tools auf lokaler und nationaler Ebene in die Formulierung digitaler Politiken, in die Entwicklung von Richtlinien und Methoden für die gemeinsame Nutzung von Big Data eingebunden werden. Die Produktion von Big Data im Gesundheitswesen soll erleichtert und die Verknüpfung elektronischer Patientenakten mit E-Prescribing-Systemen ermöglicht werden. Apothekern soll erlaubt werden, elektronische Patientenakten zu aktualisieren. Die künstliche Intelligenz sollte dazu genutzt werden, um die Zusammenarbeit zwischen den Angehörigen der Gesundheits­berufe zu intensivieren. Und: Dienstleistungen, bei denen in Apotheken E-Health- und M-Health-Lösungen in der Beratung und Überwachung von Patienten genutzt werden, sollten von den Krankenversicherungen vergütet werden. |

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