... auch DAZ noch

Zitate des Jahres

„Die Messe ist noch nicht gelesen, aber wir sind über die Phase der Fürbitten hinaus und nähern uns der Kommunion.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beim westfälisch-lippischen Apothekertag zum Eckpunktepapier für das Apotheken-Stärkungsgesetz

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„Für einen Mann mit Hammer ist die ganze Welt ein Nagel, und für Spahn mit seinem Handy ist die ganze Welt eine digitale.“

Kai Christiansen, Präsident der Apothekerkammer Schleswig-Holstein, bei der Kammerversammlung

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„Früher waren wir Jäger und Sammler, heute bekommen wir alles, was wir brauchen, bequem ins Haus gebracht.“

Dr. Sebastian Schmitz, ABDA-Haupt­geschäftsführer, beim Deutschen Apothekertag

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„Gegen institutionelle Grausamkeit ist man machtlos.“

Jörn Graue, Chef des Hamburger Apothekervereins, zum Entwurf für das Apotheken-Stärkungsgesetz, bei der NARZ-Mitgliederversammlung

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„Das E-Rezept wird der Gamechanger.“

Andreas Arntzen, Wort & Bild-Chef, ermuntert die Apotheker, offensiv mit der Digitalisierung umzugehen; bei einer Diskussionsrunde des Apothekerverbands Schleswig-Holstein

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„Pharmazeutisches Improvisationstheater.“

Wolfgang Späth, Vorstandvorsitzender von Pro Generika, über die Bemühungen der Apotheker bei Lieferengpässen, beim Deutschen Apothekertag

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„Der Vorteil an GERDA ist, es macht keinem Angst.“

Christian Krüger, Geschäftsführer der Netzgesellschaft Deutscher Apotheker, bei der Mitgliederversammlung des AV Hessen zum „unsexy“ Namen des E-Rezept-Pilotprojekts

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„Wenn Sie meinen, die Länder können das besser, stelle ich die Dinge in Berlin gerne ein, bis der Bundesrat seinen Gesetzentwurf vorlegt. Das meine ich sehr ernst.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zur Kritik am Apotheken-Stärkungs­gesetz, beim Deutschen Apothekertag

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„Gleichpreisigkeit ist wie Schwangerschaft, teilschwanger geht nicht.“

Ursula Funke, Kammerpräsidentin aus Hessen, beim Deutschen Apothekertag

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„Offenbar kränkelt unser Rechts­system an einer großen Differenz zwischen politischer Absicht und der daraufhin gelebten Realität.“

Kommentar von Carsten Goebel auf DAZ.online zur Meldung „Karin Maag (CDU) zum DocMorris-E-Rezept: Ärzte und Versandhändler entscheiden nicht, wo das E-Rezept hingeht“

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„Zur Ejaculatio praecox kommen wir später.“

Prof. Dr. Thomas Herdegen bei seinem Interpharm-Vortrag „Des Knaben Wunderhorn“

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„Spahns Abkehr vom im Koalitionsvertrag empfohlenen Rx-Versandverbot ist ein historisch verantwortungsloser Fehler, den wir durch unsere Kompromissbereitschaft schlicht fördern, indem wir ihm nicht mit der gebotenen Hart­näckigkeit begegnen.“

Jörn Graue, Chef des Hamburger Apothekervereins, bei der Mitglieder­versammlung

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„Datenschutz für Patienten spielt bei Jens Spahn eher eine untergeordnete Rolle.“

Eugen Brysch, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Patientenschutz, zu Neuregelungen im DVG, nach denen Krankendaten von gesetzlich Versicherten ohne deren Zustimmung an die Forschung weitergegeben werden können

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„Wir wollen keine Dienstleistungen stehlen, wir haben selbst genug.“

Gabriele Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, zum Vorschlag, die Apotheker sollten mit ihren Dienstleistungen die Ärzte „entlasten“, beim Deutschen Apothekertag

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„Eine Reform an der Spitze der ABDA wäre meiner Meinung nach besser als der Status quo.“

Kommentar von Thomas Kaiser zur DAZ.online-Meldung „Schmidt: Reformgesetz ist besser als der Status quo“

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