Feuilleton

„Varia-Heiltrank“ darf es weiter geben

Vor 60 Jahren: Die Freiheiten der pharmazeutischen Hersteller

50 DM Geldstrafe oder zehn Tage Gefängnis – Wilhelm Pfaff will 1951 beides nicht akzeptieren. Der Kaufmann hätte die Herstellung und den Vertrieb seiner Heilkräutertinktur „Varia“ nach Ansicht des Amts­gerichts Esslingen längst einstellen müssen. Doch er hält das Urteil für unverhältnismäßig und vor allem verfassungswidrig. Also landet sein Fall in Karlsruhe. Die Verfassungsrichter folgen Pfaffs Argumentation und werten die Stoppverordnung von 1943 als nichtig. Damit ist die Herstellung von Fertigarzneimitteln schlagartig ungeregelt und die Länder, und später der Bund, beginnen mit einer eigenen Gesetzgebung.

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