DAZ aktuell

Novartis soll sich kümmern

Zolgensma®-Härtefallprogramm

ks/ral | Der GKV-Spitzenverband fordert von Norvatis ein unverzügliches nationales Härtefallprogramm für das 2-Millionen-Dollar-Arzneimittel Zolgensma®. Das internationale Programm, an dem Novartis derzeit arbeitet, kommt dem Verband nicht schnell genug voran.
Foto: picture alliance/AP Photo

In den USA ist das Gentherapeutikum Zolgensma® für Kinder bis zu einem Alter von zwei Jahren, die an spinaler muskulärer Atrophie (SMA) leiden, seit Mai 2019 zugelassen. Es muss nur einmal angewendet werden, kostet jedoch rund zwei Millionen Dollar. In Europa ist Zolgensma® noch nicht zugelassen. Doch die Eltern mit an SMA erkrankten Kindern täten viel dafür, schon jetzt in den Genuss dieser Behandlung zu kommen. Krankenkassen sind angesichts der Kosten weniger begeistert und haben vor Kurzem Bundesgesundheitsminister Spahn dazu aufgerufen, sich bei Novartis für ein Härtefallprogramm einzusetzen. Novartis ist dazu auch bereit, allerdings will das Unternehmen ein internationales Härtefallprogramm auflegen – und das braucht eine gewisse Vorbereitungszeit, so das Unternehmen.

Diese Zeit will der GKV-Spitzenverband Novartis nicht zugestehen. Dem Unternehmen stünden „zweifellos Mittel und Wege zur Verfügung, durch unverzügliche Anzeige eines Compassionate-Use-Programmes in Deutschland, die einhellig identi­fizierten Versorgungsfragen mit Zolgensma® zu lösen“. |

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