DAZ aktuell

Nein zum Rx-Versandverbot

Positionspapier des BPhD

bro/ral | Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD) hat ein politisches Positionspapier verabschiedet. Darin sprechen sich die Pharmaziestudierenden gegen das Rx-Versandverbot aus, verlangen aber neue, strenge Vorschriften für Versender.
Foto: BPhD

Der BPhD ist in der vergangenen Woche zur 127. Bundesverbandstagung zusammengekommen, in deren Rahmen auch das Positionspapier beschlossen wurde. Im Mittelpunkt des Papiers stehen die Vorschläge aus der Apothekenreform, die die Bundesregierung mit dem Apotheken-Stärkungsgesetz plant und teils mit einer Sammelverordnung auch schon durchgesetzt hat. Die Position des BPhD: „Der BPhD sieht die Einführung eines Versandverbotes für verschreibungspflichtige Arzneimittel (RxVV) zur Sicherung der Gleichpreisigkeit als nicht zukunftsträchtige Maßnahme an.“

Allerdings sehen die Pharmaziestu­dierenden die Geschäftsmodelle der Versender teils sehr kritisch. Denn statt eines Versandverbots fordert der BPhD „einen noch klarer abgesteckten Rahmen für den Versand von Arzneimitteln“. Dazu müssten ein „strenges Regelwerk sowie ständige Kontrollen“ eingeführt werden. Und weiter: „Der BPhD fordert eine verpflichtende, individuelle pharmazeutische oder mindestens telepharmazeutische Beratung durch Pharmazeutinnen oder Pharmazeuten vor jedem Versand eines Arzneimittels von Versandapotheken.“ |

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